Polizei: Sehr ruhige Travemünder Woche

Lübeck - Travemünde: Archiv - 30.07.2023, 16.56 Uhr: Einen ruhigen Verlauf hat die Travemünder Woche aus Sicht der Polizei genommen. "Die Anzahl der Einsätze war deutlich geringer als in den Vor-Corona-Jahren“, berichtet Pressesprecherin Claudia Struck von der Polizeidirektion Lübeck.

"Wir sind mit der Veranstaltung bis heute sehr zufrieden. Es war ein ruhiger Verlauf mit einer guten Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen", so die Sprecherin. Erwartungsgemäß sei an den Freitagen und Sonnabend am meisten los gewesen – inklusive einiger Jugendliche, die mit Ruhestörungen und Kabbeleien über die Stränge geschlagen haben. "Es war aber alles in dem Rahmen, den eine Großveranstaltung nun mal mit sich bringt. Nur ein Viertel der Gesamtstraftaten waren Rohheitsdelikte. Das ist wenig", so Claudia Struck. Das Konzept der Polizei-Fahrradstreifen auf dem Priwall kam gut an, um Ansprechpartner für die Besucher zu haben.

Große Zufriedenheit gab es auch bei der Gemeinschaft der Sicherungsboote. "Für uns war es eine ganz normale Travemünder Woche", erklärte Ulrike Sündermann von der Wasserwacht, die gemeinsam mit Sven Slowak vom THW die Einsatzleitung übernommen hat. Sündermann lobte die gute und eingespielte Zusammenarbeit zwischen Wasserwacht, THW, DLRG und der Seenotrettung, die mit dem Seenotrettungskreuzer "Felix Sand" sowie den Seenotrettungsbooten „Erich Koschubs“ und „Walter Rose“ unterstützte. In der Spitze waren täglich bis zu 134 Einsatzkräfte auf 36 Motor-Rettungsbooten im Einsatz. 26 Patienten seien an Wasser und an Land versorgt worden. "Vier davon haben wir an den Rettungsdienst übergeben, darunter war eine ausgekugelte Schulter und eine Platzwunde am Kopf." Ein Novum sei der gesunkene Drachen gewesen. Die Crew sei verletzungsfrei geblieben, wurde durch ein Trainerboot geborgen und an ein Sicherungsboot übergeben. Daneben musste ein vollgeschlagener 12-Fuß-Dinghy leergepumpt werden, es gab einen Mastbruch auf einer Yacht bei der Deutschen Meisterschaft der Seesegler, und in den ruhigeren Phasen unterstützten die Sicherungsboote beim Schlepp für die Segler, damit alle auf dem Wasser und an Land eine entspannte Travemünder Woche feiern konnten.

Für die Polizei gab es auf der Travemünder Woche nicht viel zu tun. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv

Für die Polizei gab es auf der Travemünder Woche nicht viel zu tun. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv


Text-Nummer: 160304   Autor: TW/red.   vom 30.07.2023 um 16.56 Uhr

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