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Händels Halleluja in der Lübeck-Fassung

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 24.08.2023, 14.37 Uhr: Die Stadtbibliothek stellt vom 23. August bis 5. September die Lübecker Version von Händels berühmten „Halleluja“ sowie weitere historische Noten aus. Statt der vom Komponisten vorgesehenen zwei werden darin drei Trompeten verwendet.

Fast wäre er Lübecker geworden: Als der Hallenser Händel 1703 nach Lübeck reiste, ging es um die Nachfolge des greisen Dieterich Buxtehude. Weil Händel aber „nicht die geringste Lust bezeigte“ die Tochter Buxtehudes zu heiraten, reiste er wieder nach Hamburg ab und machte in Italien und später London Karriere. Nach Krisen und gesundheitlichen Zusammenbrüchen wurde er schließlich zum englischen Nationalkomponisten.

Händel gilt als Meister der Melodie und hat einige der berühmtesten Klassikschlager wie das „Largo“, die „Wassermusik“, die „Feuerwerksmusik“ sowie das unsterbliche „Halleluja“ komponiert. Der berühmte Chorsatz „Halleluja“ findet sich auch in der Lübecker Abendmusik des Jahres 1785. Der Komponist JWC von Königslöw hatte aber statt der von Händel vorgesehenen zwei insgesamt drei Trompeten verwendet.

Die Stadtbibliothek Lübeck zeigt zusammen mit der „Lübecker Version des Hallelujas“ noch weitere historische Noten zum „Messias“, darunter ein Klavierauszug, der vermutlich aus dem Besitz des ehemaligen Lübecker Bürgermeisters Christian Adolph Overbeck stammt. Die Ausstellung der Musikalien können Besucher vom 23. August bis 5. September 2023 in der Musikbibliothek der Stadtbibliothek Lübeck, Hundestraße 5 – 17, ansehen.

Das „Halleluja“ von Händel in der „Lübecker Fassung“ von 1785 des Marienorganisten JWC von Königslöw mit drei statt zwei Trompetenstimmen. Foto: HL

Das „Halleluja“ von Händel in der „Lübecker Fassung“ von 1785 des Marienorganisten JWC von Königslöw mit drei statt zwei Trompetenstimmen. Foto: HL


Text-Nummer: 160753   Autor: Presseamt/red.   vom 24.08.2023 um 14.37 Uhr

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