Effenberger: Die Stadt ist zu langsam

Lübeck: Archiv - 15.09.2023, 12.23 Uhr: Einer von fünf Kandidaten für das Amt des Lübecker Bürgermeisters ist Uwe Effenberger. Im Interview mit HL-live.de erläutert er seine Motivation für die Bewerbung. Die Umsetzung von Maßnahmen in der Stadt sei zu langsam.

Die anderen vier Kandidaten für die Wahl am 5. November sind aus der Kommunalpolitik in Lübeck bekannt. Uwe Effenberger dürfte nur wenigen bekannt sein. Er hat sich jahrelang für einen Zebrastreifen vor der Grundschule im Hochschulstadtteil eingesetzt. "Das hat Jahre gedauert", berichtet er aus seinen Diskussionen mit der Lübecker Verwaltung.

Der Projektmanager fasst sein Programm kurz zusammen: "Problem erkennen, lösen und umsetzen." Für ihn sind auch die vielen Baustellen in Lübeck ein Ärgernis. Dort finde keine Projektsteuerung statt. Die Arbeiten dauern aktuell viel zu lange. Die Notwendigkeit von Baustellen sieht er ein. "Es gibt in Lübeck keinen Fahrradweg mehr, wo ich nicht hin und her geschüttelt werde." Das Verlegen von Fahrradwegen auf die Fahrbahn lehnt er klar ab.

Ein weiteres Beispiel sei das ehemalige Karstadt-Gebäude am Schrangen, das die Stadt gekauft hat. Dort sollten Schulräume geschaffen werden. Die Verwaltung überlege aber erst einmal zwei Jahre lang, wie die Umsetzung erfolgen kann.

Im Original-Ton hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit dem Bürgermeister-Kandidaten Uwe Effenberger.

Uwe Effenberger kandidiert für das Amt des Lübecker Bürgermeisters. Foto, O-Ton: Harald Denckmann

Uwe Effenberger kandidiert für das Amt des Lübecker Bürgermeisters. Foto, O-Ton: Harald Denckmann


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 161208   Autor: VG   vom 15.09.2023 um 12.23 Uhr

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