SPD gratuliert der AWO Drogenhilfe

Lübeck: Archiv - 24.09.2023, 16.06 Uhr: Die AWO-Drogenhilfe leistet seit 50 Jahren als Partner Lübecks eine wichtige Arbeit in der Stadt. Das runde Jubiläum wurde nun in den Media Docks gefeiert. Auch die SPD-Bürgerschaftsfraktion gratuliert herzlich zu fünf Jahrzehnten Engagements in der Stadt.

„Wir haben großen Respekt vor dieser unverzichtbaren sozialen Arbeit. Die AWO-Suchthilfe ist immer dicht an den individuellen Schicksalen der Menschen und ihren Lebenssituationen“, so Renate Prüß, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Franktion. Besonders beeindruckt zeigte sich die Sozialpolitikerin von der Präsentation der bekannten Arbeit des Teams der AWO-Drogenhilfe. In Videos und Interviews wurde die Fülle der Aufgaben aus Prävention, Beratung, „Knastarbeit“, Streetwork und betreutem Wohnen dargestellt. „Besonders die Gefühlsbeschreibung eines mit der Sucht kämpfenden Menschen, verlesen von einer durch den Saal gehenden Mitarbeiterin, löste Gänsehaut aus und machte deutlich, worum es geht“, so Prüß.

Für die kommenden Jahr sieht die SPD auch weiterhin einen großen Bedarf von Hilfeangeboten, wie denen der AWO. „Angesichts der gesellschaftlichen Umbrüche, Sorgen und Zukunftsängste vieler Menschen ist davon auszugehen, dass die Zahl der Suchterkrankungen eher zunehmen als abnehmen wird. Daher gewinnen niedrigschwellige und präventive Hilfen an Bedeutung“, erläutert Renate Prüß weiter. Dank kluger Politik sei Lübeck derzeit recht gut aufgestellt. Dennoch müssen die Angebote aus Sicht der Sozialdemokraten ständig an die veränderten Bedarfe angepasst werden.

„Die Umsetzung der neuen und gut angenommenen Begegnungsstätte der AWO unterhalb der Marienbrücke ist ein echter Gewinn für Menschen mit konkretem Hilfebedarf“, sagt der sicherheits-und ordnungspolitische Sprecher SPD-Bürgerschaftsmitglied Frank Zahn, was auch von der Polizei bestätigt werde.

Schon vor ein paar Jahren habe Bürgermeister Jan Lindenau nach der ordnungsrechtlichen notwendigen Auflösung des Drogentreffs am Krähenteich deutlich gemacht, dass Repression allein weder menschlich noch zielführend sein könne und den „Lübecker Weg, der Prävention – Hilfe - Repression“ im Rahmen einer Sicherheitspartnerschaft ins Leben gerufen. "Mit der AWO-Drogenhilfe wurde eine gute Lösung innerhalb dieser Sicherheitspartnerschaft gefunden, weil alle Beteiligten engagiert und konstruktiv zusammen für Lübeck arbeiten", so Zahn.

Diese Haltung und die Bedeutung der Netzwerkpartner, die alle an einem Strang ziehen, stellte der Bürgermeister in seinen Grußworten nochmal deutlich heraus. "Die beharrliche, kontinuierliche und verlässliche Arbeit des Bürgermeisters und seiner Verwaltung, der Träger und allen Kooperationspartnern" wurde auch in den Grußworten ausdrücklich gelobt.

Renate Prüß, Karin Mechnich (Leiterin des AWO Fachzentrum für Suchtfragen) und Frank Zahn. Foto: SPD

Renate Prüß, Karin Mechnich (Leiterin des AWO Fachzentrum für Suchtfragen) und Frank Zahn. Foto: SPD


Text-Nummer: 161396   Autor: SPD/red.   vom 24.09.2023 um 16.06 Uhr

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