VfB Lübeck spielt 2:2 gegen den Halleschen FC

Lübeck: Archiv - 30.09.2023, 20.21 Uhr: Wenige Minuten fehlten bis zum ersten Heimsieg – am Ende hieß es für den VfB Lübeck am Samstag nach einer überzeugenden ersten und einer weniger guten zweiten Halbzeit 2:2 (2:0) gegen den Halleschen FC. Trotz des am Ende enttäuschenden Ausgangs erhielt die Lübecker Elf Applaus von den insgesamt 6.012 Zuschauern auf der Lohmühle, die die vor der Pause gute Leistung und das durchgehend erkennbare Engagement der Grün-Weißen honorierten.

Lübecks Cheftrainer Lukas Pfeiffer hatte sich in der Startelf zu zwei Veränderungen gegenüber der Vorwoche (1:1 in Münster) entschieden: Felix Drinkuth und Jan-Marc Schneider waren für den leicht erkälteten Marius Hauptmann und Manuel Farrona Pulido neu in der Anfangsformation.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der die Hallenser versuchten, Kontrolle über das Spiel zu gewinnen, gegen die sichere VfB-Deckung aber nicht zu gefährlichen Chancen kamen, übernahm der VfB nach gut einer Viertelstunde die Hoheit auf der heimischen Lohmühle. Die erste Torchance hatte Drinkuth, der nach einer Ablage von Pascal Breier aus halblinker Position das lange Eck verfehlte (16.). Vier Minuten später fiel das 1:0, und zwar im Anschluss an eine Standardsituation. Mirko Boland hatte im ersten Anlauf noch verpasst, bekam den Ball dann von Sören Reddemann erneut vor die Füße und stocherte ihn aus wenigen Metern zur Führung knapp hinter die Linie (20.). Der VfB blieb spielbestimmend, die nächste Chance hatte Breier, der einen Kopfball nicht mehr gut genug platzieren konnte (27.). Der HFC hatte durch Meris Skenderovic nur in Form eines Distanzschusses eine Möglichkeit, die Philipp Klewin im VfB-Tor gut parierte (28.). Das 2:0 war in dieser Phase durchaus folgerichtig. Nach einer gut getimten Flanke von Boland warf sich Breier in den Ball und köpfte zu seinem ersten Tor im VfB-Dress ein. Sogar ein 3:0 wäre möglich gewesen. Nach einer Flanke von Leon Sommer kam Tommy Grupe zum Kopfball, doch Sven Müller im HFC-Tor parierte gut (35.). Kurz vor der Pause meldete sich Halle mit einem Freistoß, den Timur Gayret aus 20 Metern an die Latte setzte, im Spiel zurück. Die 2:0-Führung des VfB war dennoch verdient.

Im zweiten Abschnitt gelang es den Gästen über weite Strecken, die Partie zu gestalten. Der eingewechselte Andor Bolyki setzte sich gut durch und legte für Gayret ab, der nur die Oberkante der Latte traf (53.). Der VfB schaffte es erst nach einiger Zeit wieder, auch eigene Angriffe gut zu Ende zu bringen. Der eingewechselte Florian Egerer setzte einen Ball nach Boland-Flanke volley über das Tor (66.). Auch weitere Aktionen in dieser Phase durch Cyrill Akono, Marius Hauptmann und Marvin Thiel deuteten VfB-Gefahr an, Janek Sternberg traf nach einem guten Konter das Außennetz (75.). Dennoch hatten die Gäste schon in dieser Phase mehr vom Spiel. Einen raffinierten Deniz-Freistoß griff sich Geburtstagskind Klewin im Nachfassen (72.). Einen Kopfball von Bolyki parierte der Schlussmann mit einer Klassereaktion (76.). Auch den Schuss von Tugay Deniz hielt Klewin mit einem starken Reflex und blieb auch bereit, um den Nachschuss von Dominic Baumann zu festzuhalten (79.). Wenig später gab es Elfmeter, als Marvin Thiel unglücklich im Duell gegen Lucas Halangk zu spät kam. Klewin hielt zwar auch den Strafstoß von Deniz, doch den Nachschuss des Schützen in die andere Ecke erwischte er erst hinter der Linie – 2:1 (82.). Der HFC warf nun alles nach vorn, Klewin boxte einen Deniz-Schuss weg (88.). Kurz vor Ende der regulären Spielzeit gab es erneut Elfmeter, Schiedsrichter Mario Hildenbrand ahndete ein Vergehen von Grupe gegen den eingewechselten Patrick Hasenhüttl. Bei Baumanns Schuss ahnte Klewin wiederum die Ecke, der Ball war aber hart und platziert geschossen und saß zum 2:2. Mit dem Unentschieden war keine der beiden Mannschaften zufrieden, in der gut siebenminütigen Nachspielzeit gab es aber keine klaren Torchancen mehr.

Für den VfB Lübeck geht es in der nun folgenden englischen Woche bereits am Dienstag (19 Uhr) mit einem Gastspiel beim 1. FC Saarbrücken weiter.

Trotz einer starken ersten Halbzeit konnte der VfB nur ein Unentschieden erreichen.

Trotz einer starken ersten Halbzeit konnte der VfB nur ein Unentschieden erreichen.


Text-Nummer: 161523   Autor: VfB/red.   vom 30.09.2023 um 20.21 Uhr

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