SPD und FW zum Grünstrand: Ganzjähriges Grillverbot geht zu weit

Lübeck - Travemünde: „Die Nutzung des Travemünder Grünstrandes erhitzt seit Jahren die Gemüter. Besonders die Nutzung der attraktiven Fläche zum Grillen wird kontrovers diskutiert“, schreibt die Fraktion SPD und FW in einer Mitteilung unter dem Titel „Grünstrand Travemünde einvernehmlich regeln“.

Wir veröffentlichen die Mitteilung der Fraktion SPD und FW im Wortlaut: („) "Natürlich brauchen wir feste Regeln, die auch eingehalten werden müssen," so Philipp Brozio, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion SPD und FW. "Aber ein ganzjähriges Grillverbot geht zu weit." Vielmehr plädiert die Fraktion für ein gutes Miteinander und ein halbjähriges Grillverbot. In den vergangenen Jahren hat es viele sinnvolle Regelungen gegeben. So wird für die Nutzung des Grünstrandes eine Kurtaxe erhoben, die Flächen liegen somit in der Zuständigkeit der Kurbetriebe. Auch gilt dort ein unter anderem temporäres Drachenverbot. Diese Maßnahmen, regelmäßige Kontrollen und viele Gespräche mit den Anwohnern haben bereits zu einem deutlich besseren Miteinander in Travemünde geführt.

Der Grünstrand wird auch aus Sicht der Polizei und des Ordnungsdienstes nicht als problematischer als andere Flächen eingestuft.

Die Fraktion SPD und FW beantragt daher, das Grillen im Zeitraum vom 01.09. bis 14.06. eines jeden Jahres auch weiterhin auf den vorhandenen, ausgewiesenen Grillflächen des Grünstrandes zu erlauben. "Wir wollen kein wildes Grillen, sondern eine ausgewogene Lösung für alle," so Brozio.

Aydin Candan ergänzt: "In verschiedenen Lübecker Stadtteilen, wie zum Beispiel in Schlutup, Kücknitz oder im Hochschulstadtteil, gibt es offizielle Grillplätze. Diese wenigen Möglichkeiten sind für die Stadtgesellschaft wichtig. Es ist nicht einzusehen, warum für Travemünde eine Extrawurst gebraten werden soll. Auch dieser Ort muss allen Lübeckern offenstehen."

Bei der Neugestaltung der Promenade in Travemünde wurde unter großer Bürgerbeteiligung eine Möglichkeit zum Grillen gefordert, und diese dann auch eingerichtet. "Diesen gesellschaftlichen Konsens aufzukündigen, ist der falsche Weg", bekräftigt Candan. „Die zuständigen Kurbetriebe mit der Erstellung einer rechtssicheren Satzung für Travemünde zu beauftragen, halten wir daher für den richtigeren Weg.“ (")

Die Fraktion SPD und FW will das Grillen im Zeitraum vom 01.09. bis 14.06. eines jeden Jahres auch weiterhin auf den vorhandenen, ausgewiesenen Grillflächen des Grünstrandes erlauben. Foto: Archiv/HN

Die Fraktion SPD und FW will das Grillen im Zeitraum vom 01.09. bis 14.06. eines jeden Jahres auch weiterhin auf den vorhandenen, ausgewiesenen Grillflächen des Grünstrandes erlauben. Foto: Archiv/HN


Text-Nummer: 166174   Autor: SPD und FW/red.   vom 29.05.2024 um 13.09 Uhr

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