Mitmachen bei der Übergangs-Werkstatt

Lübeck: Um auch die Lübecker aktiv an der Initiative „Übergangsweise“ teilhaben zu lassen und gemeinsam Ideen für Lübecks Zukunft zu erarbeiten, lädt die Hansestadt alle Interessierten herzlich zur öffentlichen Informations- und Beteiligungsveranstaltung, der „Übergangswerkstatt“, ein. Die Veranstaltung findet am Sonnabend, 13. Juli 2024, von 15:30 bis 17:00 Uhr im „Übergangshaus“, Königsstraße 54-56, 23552 Lübeck, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mit der Initiative „Übergangsweise“ möchte die Hansestadt Lübeck die Altstadt als wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum sowie als attraktiven Wohn-, Begegnungs- und Erlebnisraum weiterentwickeln. Begleitet wird die Initiative von einem Stadt- und Fachdialog im Teilprojekt „Wandel Gestalten“ mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft sowie Kultur- und Kreativwirtschaft.

Informieren, austauschen und mitgestalten
„Der Austausch im Rahmen des Stadt- und Fachdialogs hat sich bisher als sehr wertvoll erwiesen. Ich freue mich, nun auch die Lübeckerinnen und Lübecker in die Gestaltung ihrer Innenstadt einzubeziehen und bin gespannt auf neue Impulse", betont Bausenatorin Joanna Hagen. „Innenstadtentwicklung kann nur mit allen und im Miteinander gelingen. Die Bürgerinnen und Bürger sind daher herzlich eingeladen, an der „Übergangswerkstatt“ teilzunehmen und sich am Prozess zu beteiligen."

Während der Veranstaltung können sich die Besucher umfassend über die Initiative „Übergangsweise“ und den laufenden Dialog informieren. Sie sind aber auch eingeladen, aktiv mitzuwirken: An interaktiven Stationen können die Besucher ihre Anmerkungen zum Wandel der Lübecker Innenstadt einbringen. Beispielsweise dazu, wie Leerstände und öffentliche Räume aus ihrer Sicht kreativ genutzt werden und wie sie selbst mitgestalten können. Die Anregungen aus der Bevölkerung fließen dann in die weitere Maßnahmenentwicklung ein. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich mit dem Projektteam von „Übergangsweise“ und den begleitenden Fachbüros steg Hamburg und Urban Catalyst auszutauschen, Fragen zu stellen und Hinweise zu geben.

Kontinuierlicher Austausch: Die „Denkbar“ als offenes Prozessbüro
Um auch über die Veranstaltung hinaus dauerhaft ansprechbar zu sein, können sich Interessierte regelmäßig in der „Denkbar“ – dem offenen Prozessbüro von „Übergangsweise“ – über die Initiative informieren und mit den Projektverantwortlichen persönlich ins Gespräch kommen. Die „Denkbar“ ist dienstags bis donnerstags von 10:00 bis 15:00 Uhr in der oberen Etage im „Übergangshaus“ besetzt. Alle Lübecker sind herzlich eingeladen vorbeizukommen. Die Beteiligten freuen sich auf einen regen Austausch mit den Bürgern.

„Wandel Gestalten“ im Rahmen von „Übergangsweise“
Der Prozess „Übergangsweise“ setzt konsequent auf eine strategische und zugleich resiliente Ausrichtung der Innenstadtentwicklung für die kommenden Jahrzehnte. Dabei wird ein Handlungsprogramm entwickelt, das als Wegweiser und handlungsleitendes Konzept für die nächsten 10 Jahre dient. Das Handlungsprogramm ist ein Gemeinschaftswerk: In enger, interdisziplinärer Zusammenarbeit von Verwaltung, Innenstadtmachern und Experten werden auf Grundlage des Rahmenplans Innenstadt und des Tourismusentwicklungskonzepts 2030 grundlegende Werte und Leitlinien vertieft, Strategien und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Der Dialogauftakt des Stadt- und Fachdialogs fand im März mit rund 70 Teilnehmern statt. Der Prozess wird im Auftrag der Hansestadt Lübeck von den Büros steg Hamburg und Urban Catalyst begleitet. Bis 2025 sollen erste Maßnahmen umgesetzt und positive Effekte in der Lübecker Innenstadt sichtbar sein.

Online-Präsenz und E-Mail-Postfach
Hintergrundinformationen und Aktuelles rund um „Übergangsweise“ sowie zu den vier Teilprojekten können auf der Website www.luebeck.de/uebergangsweise eingesehen werden. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Projektwebsite der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH unter www.luebeckuebergangsweise.de sowie auf dem Instagram-Kanal @luebeckuebergangsweise.

Fragen und Anmerkungen beantwortet der Steuerungskreis – bestehend aus dem Fachbereich Planen und Bauen (Bereiche Stadtplanung und Gebäudemanagement) der Hansestadt Lübeck sowie der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH – unter der E-Mail-Adresse uebergangsweise@luebeck.de

Zum Hintergrund: Mit „Übergangsweise“ zu einer zukunftsorientierten Innenstadt
Mit dem Prozess „Übergangsweise“ denkt die Hansestadt Lübeck die im Rahmenplan Innenstadt und im Tourismusentwicklungskonzept (TEK 2030) erarbeiteten Ziele umsetzungsorientiert weiter. Im Mittelpunkt steht ein Strukturwandel, der die Innovationskraft Lübecks stärken und neue Impulse setzen soll. Mut im Tun ist Programm: Für eine zukunftsorientierte, erlebbare Innenstadt für alle Lübecker sowie für seine Gäste.

Die Initiative wird gemeinschaftlich vom Fachbereich Planen und Bauen (Bereiche Stadtplanung und Gebäudemanagement) der Hansestadt Lübeck sowie der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH und der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH umgesetzt. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Förderprogramms der Innenstadtentwicklung und der Stadt- und Ortszentren (Innenstadtprogramm) des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung (MILIG) des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Das „Übergangshaus“ am Schrangen. Foto: LTM

Das „Übergangshaus“ am Schrangen. Foto: LTM


Text-Nummer: 166765   Autor: Presseamt/red.   vom 27.06.2024 um 12.21 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf X (Twitter) +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.


Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]