Klimaschutz: Lübeck streicht Sonderwege

Lübeck: Am Donnerstag hat die Bürgerschaft die Prioritätenliste für den "Masterplan Klimaschutz" beschlossen (wir berichteten). Die Bürgerschaft hat die Liste allerdings gekürzt. Einige Standards zum Beispiel für Gebäude wird es nicht mehr geben.

CDU, Grüne und FDP hatten gemeinsam einen Antrag eingebracht, die Liste um einige Punkte zu kürzen. So solle Lübeck keinen eigenen Standard für Neubauten oder einen "standardisierten Planungs- und Installationscheck für Photovoltaikanlagen" entwickeln. Auch einen Lübecker Materialstandard für den Neubau wird es nicht geben. Ebenfalls wird der Sanierungsplan für eine Mindestbreite von 2,5 Meter von Fußwegen gestrichen. "Auf Aktivitäten, die von landes- und bundesrechtlichen Vorgaben abweichende besondere Standards in Lübeck formulieren sollen, wird verzichtet", so der Beschluss. Dafür sollten praktische Maßnahmen, wie die Förderung von Balkonkraftwerken, umgesetzt werden.

Die anderen Maßnahmen laufen weiter. Ob sie finanzierbar sind, bleibt offen. Dr. Axel Flasbarth rechnet allein für den Ausbau des Strom- und Fernwärmenetzes in Lübeck mit "Milliarden Euro" in Lübeck. "Man muss auch die Kosten im Blick haben", sagte CDU-Fraktionschef Christopher Lötsch. Es gehe darum, jetzt die "großen Dinge" anzugehen.

Die Lübecker Bürgerschaft hatte vor knapp einem Jahr den "Masterplan Klimaschutz" beschlossen. Im Dezember wurde zusätzlich eine "Klimaneutralität" bis 2035 beschlossen.

Lübeck hat einige Punkte aus dem Masterplan für den Klimaschutz gestrichen.

Lübeck hat einige Punkte aus dem Masterplan für den Klimaschutz gestrichen.


Text-Nummer: 166776   Autor: VG   vom 27.06.2024 um 18.30 Uhr

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