Gastspiel des Theater Lübeck in der Marienkirche

Lübeck - Innenstadt: Das Stück „Name: Sophie Scholl“ ist die Übernahme einer Inszenierung vom überzwerg – Theater am Kästnerplatz, Saarbrücken am Theater Lübeck. Die Koordinationsstelle Erinnerungskultur der Hansestadt Lübeck zeigt das Gastspiel im Rahmen der Veranstaltungsreihe „8. Mai 2025 – Erinnern ist Zukunft“ am 28. Mai 2025 um 17:00 Uhr in der Marienkirche, der Einlass beginnt um 16:30 Uhr.

Im Anschluss an die rund 50minütige Aufführung stehen der stückbegleitende Dramaturg Knut Winkmann vom Theater Lübeck und Schauspielerin Nina Mercedés Rühl für ein Publikumsgespräch zur Verfügung. Außerdem haben die Gäste Gelegenheit, das Ausstellungsprojekt „Vergangenheit und Gegenwart – Rechte Gewalt nach 1945“ (Laufzeit noch bis 22. Juni 2025) zu besichtigen, das während der Gedenkfeier zu 80 Jahre Kriegsende am 08. Mai 2025 in der Marienkirche eröffnet wurde.

Der Eintritt beträgt 15,30 Euro, ermäßigt 12,00 Euro und für Gruppen ab 10 Personen 7,00 Euro pro Person. Weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.luebeck.de. Mögliche Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.

Inszenierung befasst sich mit der Frage: Wie hätte ich mich verhalten?
Eine Jurastudentin steht kurz vor dem Examen. Ihr Name? Sophie Scholl. Reiner Zufall. Gleichzeitig erzählt dieser Name auch die Geschichte einer jungen Frau, die den Mut hatte, sich mit ihren Freunden und ihrem Bruder gegen den Nationalsozialismus zu stellen. "Die weiße Rose" verteilte Flugblätter und wurde dabei erwischt. Sophie Scholl kam vor Gericht und wurde hingerichtet.

Der Mut ihrer Namensvetterin wird zum Prüfstein für das Gewissen der Studentin. Sie wird in einen Betrug verwickelt und soll vor Gericht aussagen. Wie wird sie sich entscheiden? Soll sie für ihre Karriere lügen? Soll sie die Wahrheit sagen und damit ihre Zukunft riskieren? Oder wäre es vielleicht das Beste, zu schweigen?

Der Autorin Rike Reiniger gelingt eine kluge Verknüpfung aus geschichtlichen Einschüben der Widerstandskämpferin und der zwiespältigen Situation der Studentin während des Gerichtstermins. Es geht um Zivilcourage, das eigene Gewissen und die Frage: Wie hätte ich mich verhalten?

Das Stück „Name: Sophie Scholl“ ist die Übernahme einer Inszenierung vom überzwerg – Theater am Kästnerplatz, Saarbrücken am Theater Lübeck. Foto: Olaf Malzahn

Das Stück „Name: Sophie Scholl“ ist die Übernahme einer Inszenierung vom überzwerg – Theater am Kästnerplatz, Saarbrücken am Theater Lübeck. Foto: Olaf Malzahn


Text-Nummer: 172876   Autor: Presseamt/red.   vom 25.05.2025 um 11.05 Uhr

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