Sieben Verletzte nach Pfefferspray im Zug

Lübeck: Archiv - 03.07.2025, 12.45 Uhr: Am Dienstagnachmittag, den 02.07.2025 wurde die Bundespolizei über den Einsatz von „Gas“ in einem Zug informiert. Die Rettungskette wurde ausgelöst.

Gegen 16:10 Uhr erschien ein 38-jähriger Deutscher in den Diensträumen der Bundespolizei am Bahnhof Lübeck und schilderte, dass er soeben im Zug aus Travemünde kommend von einem anderen Reisenden bedroht worden sei. Um sich zu verteidigen, habe er sein mitgeführtes Pfefferspray zum Einsatz gebracht. Weiterhin gab er an, dass ein bis zwei weitere Personen etwas von dem Pfefferspray abbekommen haben könnten.

Zeitgleich gingen Anrufe der Regionalleitstelle Südwind und der Notfallleitstelle Hannover auf der Dienststelle der Bundespolizei ein, dass es in einem Zug durch den Einsatz von „Gas“ zu mehreren Verletzten gekommen sein soll. Die Rettungskette wurde von dort ausgelöst. Rettungskräfte sowie Streifen der Landespolizei erreichten den Bahnhof.

Aufgrund der Einsatzmaßnahmen wurden der betroffene Bahnsteig und Gleisbereiche durch die Bundespolizei zeitweilig gesperrt. Nach Abschluss der Behandlungen konnten die betroffenen Personen ihren Weg eigenständig fortsetzen. Der Zug wurde aufgrund des Pfeffersprays vorerst ausgesetzt.

Der 38-Jährige wird sich nun aufgrund des Pfeffersprayeinsatzes wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Auch auf den 32-jährigen Deutschen, der zuvor den 38-Jährigen bedroht haben soll, wird eine Strafanzeige aufgrund der Bedrohung zukommen. Gegen 16:50 Uhr wurde die Sperrung der Gleise wieder aufgehoben.

Der Zug wurde aufgrund des Pfeffersprays vorerst ausgesetzt. Foto: Archiv/HN

Der Zug wurde aufgrund des Pfeffersprays vorerst ausgesetzt. Foto: Archiv/HN


Text-Nummer: 173734   Autor: BuPo/red.   vom 03.07.2025 um 12.45 Uhr

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