Anette Röttger zum digitalen Brahms-Portal
Lübeck: Archiv - 04.08.2025, 10.17 Uhr: Mit der seit dem 1. August 2025 freigeschalteten Online-Plattform ist das dreijährige Digitalisierungsprojekt im Kultur- und Wissenschaftsbereich zu Johannes Brahms umgesetzt. Nicht nur der Gang durch die Ausstellung in der historischen Brahms-Villa ist damit virtuell möglich. Darauf weist Lübecker Landtagsabgeordnete Anette Röttger in einer Mitteilung hin.Wir veröffentlichen die Mitteilung der kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Anette Röttger im Wortlaut:
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Auf dem neuen Portal befinden sich Fotografien, Briefe und wertvolle Musikhandschriften genauso wie Audioausschnitte und Videopartituren. Das Brahms-Portal lädt zur Entdeckung mit allen Sinnen ein.
Dazu sagt die kulturpolitische Sprecherin Anette Röttger: ,,Das Lübecker Brahms-Institut wird mit dem Brahms-Portal zu einem besonderen digitalen Knotenpunkt: Hier werden Forschende der Musikwissenschaft fündig und die breite Öffentlichkeit kann sich digital mit dem Leben und Wirken des Komponisten Johannes Brahms befassen. Das ist innovativ und ermöglich kulturelle Teilhabe.
Ich danke dem breiten Netzwerk unter Beteiligung der Kultur- und Wissenschaftsabteilung von Dataport, der digiCULT Verbund eG, der Verbundzentrale des gemeinsamen Bibliotheken Verbandes und der Deutschen Grammophon für die engagierte Arbeit und freue mich mit allem Beteiligen über das präsentierte Ergebnis dieser anspruchsvollen digitale Umsetzung.
Nach dreijähriger Projektlaufzeit konnte mit dem Launch des Brahms-Portals am 1. August im Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck die digitale Entdeckungsreise zu Johannes Brahms weltweit eröffnet werden. Seitdem kann das Portal kostenlos geöffnet und genutzt werden. Das Leuchtturmprojekt der Digitalisierung im Wissenschafts- und Kulturbereich wurde mit 400.000 durch das Struktur- und Exzellenzbudget des Landes Schleswig-Holstein finanziert und in gleicher Höhe aus Mitteln der Possehl-Stiftung unterstützt.
Johannes Brahms hat in Schleswig-Holstein echte Spuren hinterlassen, nicht nur in Heide, Flensburg und Lübeck. Die Erinnerungen an sein Leben, sein Wirken und seine weltberühmten Kompositionen sind ein wichtiges Kulturgut, das bewahrt bleiben soll. Das kulturelle Erbe von Johannes Brahms ist jetzt digital auffindbar und wird Musikinteressierte genauso begeistern wie die Forschenden," so die Abgeordnete abschließend.
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Wissenschaft und die breite Öffentlichkeit profitieren vom digitalen Brahms-Portal, meint Anette Röttger.
Text-Nummer: 174306 Autor: LtSH/red. vom 04.08.2025 um 10.17 Uhr
