BfL: Rekord-Minus zwingt Lübeck zum Umdenken
Lübeck: Archiv - 16.08.2025, 10.37 Uhr: Die Bürger für Lübeck (BfL) fordern einer Mitteilung zufolge angesichts der „dramatischen Haushaltslage“ eine klare Schwerpunktsetzung bei Investitionen. Man müsse klären, „welche Großprojekte wir uns tatsächlich leisten können“, so der Vorsitzende Lother Möller.Wir veröffentlichen die Mitteilung der BfL im Wortlaut:
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Für 2026 wird ein Defizit von 162 Millionen Euro erwartet – eine historische Finanzkrise für die Hansestadt. Sinkende Gewerbesteuereinnahmen, steigende Sozial- und Personalkosten sowie gesetzliche Vorgaben wie Wohngeld-Ausweitung, Ganztagsbetreuung und Klimaschutz belasten den Haushalt zusätzlich.
In den vergangenen Jahren nutzte Lübeck Haushaltsüberschüsse, um in die Infrastruktur zu investieren – von Schulen und Brücken über Straßen bis zu Museen und Radwegen. Nun müsse entschieden werden, welche Großprojekte weiterhin realisiert werden können.
„Projekte mit direktem wirtschaftlichem oder infrastrukturellem Nutzen für Lübeck müssen Vorrang haben. Prestige- und Symbolvorhaben dürfen erst angegangen werden, wenn die finanziellen Spielräume wieder vorhanden sind“, so die Forderung der BfL.
BfL-Vorsitzender und Bürgerschaftsmitglied Lothar Möller betont: „In Zeiten eines Rekord-Minus reichen Sparmaßnahmen im Kleinen nicht aus. Wir müssen klären, welche Großprojekte wir uns tatsächlich leisten können.“
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Die Bürger für Lübeck (BfL) fordern angesichts der „dramatischen Haushaltslage“ eine klare Schwerpunktsetzung bei Investitionen. Foto: Archiv
Text-Nummer: 174482 Autor: BfL/red. vom 16.08.2025 um 10.37 Uhr
