Universität zu Lübeck sucht Teilnehmer für Alptraumstudie

Lübeck: Archiv - 25.08.2025, 15.57 Uhr: An der Universität zu Lübeck läuft derzeit eine wissenschaftliche Studie, in der erforscht wird, ob sich die Wirksamkeit einer Kurzzeittherapie gegen Alpträume durch den gezielten Einsatz von Düften im Schlaf steigern lässt. Für dieses Vorhaben werden aktuell Teilnehmer gesucht.

Die Studie wird von Prof. Dr. Ines Wilhelm und Dr. Clara Sayk geleitet und richtet sich an Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren, die mindestens einmal pro Woche unter belastenden Alpträumen leiden.

Teilnehmer erlernen im Rahmen der Untersuchung eine bewährte Methode zur aktiven Veränderung ihrer Träume und verbringen, über drei Wochen, insgesamt drei Nächte im Schlaflabor. Während des Schlafs werden dabei gezielt Duftreize eingesetzt, um emotionale Lernprozesse zu untersuchen.

Alpträume sind intensive, von Angst und Furcht begleitete Träume, die häufig in Erinnerung bleiben und den Schlaf massiv beeinträchtigen können. Fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind regelmäßig betroffen – bei einigen treten Alpträume sogar mehrmals pro Woche auf.

Ziel der Studie ist es, neue Erkenntnisse über den Einfluss sensorischer Reize auf therapeutische Lernprozesse im Schlaf zu gewinnen und auf diese Weise die Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene weiterzuentwickeln.

Voraussetzungen für die Teilnahme:

• Alter zwischen 18 und 35 Jahren
• Mindestens einmal pro Woche Alpträume
• Bereitschaft zur Übernachtung im Schlaflabor
• Teilnahme an einem Kurztraining zur Bewältigung von Alpträumen
• Keine schwerwiegenden psychologischen oder neurologischen Vorerkrankungen

Eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 120 Euro wird gezahlt. Die Studie läuft von September 2025 bis Januar 2026. Das Schlaflabor befindet sich in Haus B6, ZIP Lübeck.

Interessierte können sich per E-Mail für weitere Informationen und zur Anmeldung wenden an Dr. Clara Sayk, clara.sayk@uni-luebeck.de.

Die Uni Lübeck untersucht, wie sich Duftstoffe auf Alpträume auswirken. Foto: Guido Kollmeier

Die Uni Lübeck untersucht, wie sich Duftstoffe auf Alpträume auswirken. Foto: Guido Kollmeier


Text-Nummer: 174640   Autor: Uni/red.   vom 25.08.2025 um 15.57 Uhr

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