Denkmal-Tag im Burgkloster
Lübeck - Innenstadt: Archiv - 06.09.2025, 12.08 Uhr: Unter dem Motto »Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?« findet am Sonntag, 14. September 2025, von 10:00 bis 18:00 Uhr der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Auch das Burgkloster, heute Teil des Europäischen Hansemuseums (EHM), steht an diesem Tag bei freiem Eintritt allen Interessierten offen.
Blick in den Kapitelsaal mit seinen beeindruckenden Wand- und Deckenmalereien.
Mit dem Burgkloster verfügt die Stadt Lübeck über ein Baudenkmal von unschätzbarem Wert, da es für die wechselvolle Geschichte der Stadt steht und zahlreiche Geschichten aus der Vergangenheit erzählen kann. Noch heute ist die besondere Atmosphäre des ehemaligen Dominikanerklosters dank seiner gut erhaltenen Wand- und Deckenmalereien spürbar. Am Tag des offenen Denkmals bietet das EHM zudem drei kostenfreie Führungen an, bei denen die Gäste mehr über die bewegte Geschichte des um 1229 gegründeten Konvents und seine Wandlung von der Burg zum Kloster und vom Armenhaus zum Gefängnis erfahren.
Um 11:00 Uhr startet die Führung »Das Burgkloster: Mauern, Mönche, Mythen.«, bei der die Teilnehmer unter Berücksichtigung des Themas Denkmalschutz in die wechselvolle Geschichte dieses besonderen Denkmals eingeführt werden. Um 13:30 Uhr gibt es eine Expertenführung mit der Kunsthistorikerin Dr. Serafine Kratzke, die zum Burgkloster geforscht hat und sich insbesondere mit den beeindruckenden kunstgeschichtlichen Details beschäftigt. Darüber hinaus wird um 17:00 Uhr die szenische Führung »Im Kloster brennt noch Licht« angeboten, bei der die Gäste gemeinsam mit Bruder Jakobus und der Kaufmannswitwe Anneke bei Laternenschein das Burgkloster erkunden.
Da die Plätze bei den Führungen begrenzt sind, ist die Buchung eines kostenfreien Tickets im Online-Shop des EHM unter hansemuseum.eu oder an der Museumskasse erforderlich. Der Aktionstag wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert.

Konsole und Wandmalerei im Kreuzgang des Burgklosters. Fotos: Olaf Malzahn
Text-Nummer: 174769 Autor: Hansemuseum/red. vom 06.09.2025 um 12.08 Uhr
