Aktuell vermehrt Schockanrufe im Bereich Lübeck

Lübeck: Archiv - 02.09.2025, 14.42 Uhr: Aktuell, am 2. September 2025, registriert die Polizei vermehrt Schockanrufe im Bereich Lübeck, Stockelsdorf und Bad Schwartau. Gefordert wurden jeweils hohe Kautionen nach angeblichen Verkehrsunfällen.

Seit 12 Uhr am Dienstag wurden der Polizei fünf Betrugsversuche mittels Schockanrufen gemeldet, wobei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Bisher ist es zu keiner registrierten, vollendeten Tat gekommen. Bei den heutigen Anrufen wird ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung von Angehörigen geschildert. Die falschen Amtsträger fordern eine Kaution in Höhe von 30.000 bis 70.000 Euro.

Am Montag waren die Täter im Bereich Nordwestmecklenburg unterwegs. Gegen Mittag erhielt die 70-jährige Frau aus Grevesmühlen einen Anruf, bei dem ihr durch einen falschen Polizisten vorgespiegelt wurde, ihre Tochter hätte einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Um eine angeblich drohende Inhaftierung abzuwenden, forderten die Täter eine Kautionszahlung in Höhe von 100.000 Euro. Die Seniorin erkannte den Betrug nicht rechtzeitig und übergab schließlich einen fünfstelligen Betrag an eine unbekannte Person. Erst nachdem sie ihre Tochter telefonisch erreichen konnte, wurde der Betrug offensichtlich und die Frau verständigte die Polizei.

Die Polizei bittet um Beachtung der folgenden Tipps:

- Machen Sie gegenüber Unbekannten keine Angaben zu Wertgegenständen.
- Übergeben Sie keine Wertgegenstände an Ihnen unbekannte Personen.
- Informieren Sie Ihre Angehörigen und Bekannten.
- Melden Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge der Polizei.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 174776   Autor: PD Lübeck/PP HRO/red.   vom 02.09.2025 um 14.42 Uhr

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