Warntag verlief in Lübeck ohne Probleme
Lübeck: Archiv - 11.09.2025, 12.39 Uhr: Der erste Warntag, bei dem die Alarmierung der Bevölkerung bei Katastrophen getestet wurde, ging im Jahr 2020 schief. In Lübeck erreichte die Meldung erst mit langer Verspätung die Einwohner. An diesem Donnerstag gab es erneut einen Test. Er verlief ohne Probleme.Um 11 Uhr gaben die meisten Handys Alarm. Die Funktion der automatischen Warnung ist in neueren Betriebssystemen integriert. Zusätzliche Apps sind nicht notwendig. Sie können aber dabei helfen, weitere Informationen zu verbreiten. Die Feuerwehr rät unter anderem zu der Warn-App NINA, die kostenlos erhältlich ist.

Zusätzlich sind die Freiwilligen Feuerwehren mit mobilen Sirenen ausgerüstet. Sie ermöglichen es, die Bevölkerung lokal zu alarmieren und vor allem zu informieren. Vorteile der Sirenen sind die hohe Lautstärke und die Abstrahlung in alle Richtungen. Auch alle Löschfahrzeuge in Lübeck sind mit einem Lautsprecher ausgerüstet. Der strahlt aber nur nach vorn ab. Die Durchsagen haben sich in Lübeck seit Jahrzehnten beim Hochwasserschutz bewährt.
Auch die neuen Alarmierungssysteme haben sich in Lübeck bereits bewährt, zum Beispiel um bei Großbränden vor der Rauchentwicklung zu warnen.

Stadtbrandmeister Sven Klempau zeigt eine mobile Sirene, die seit vergangenem Jahr in Lübeck eingesetzt wird. Fotos: JW
Text-Nummer: 174952 Autor: VG vom 11.09.2025 um 12.39 Uhr
