Grüne erfreut: Mehr Fahrrad und Öffis, weniger Autoverkehr
Lübeck: Archiv: Alle paar Jahre werden in Mobilitätsbefragungen Daten zur Verkehrsnutzung in deutschen Städten erhoben. Darüber berichten die Lübecker Grünen in einer Mitteilung. „Die aktuell veröffentlichten Zahlen weisen für Lübeck eine deutlich höhere Nutzung für Fahrrad und ÖPNV und einen Rückgang des Autos aus“, so die Grünen. Die Partei zeigt sich erfreut über die neuen Daten.
Wir veröffentlichen die Mitteilung der Grünen im Wortlaut:
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Im Vergleich zu 2018 ist der Anteil des ÖPNV um 3 % auf 14 %, der Anteil des Fahrrads um 5 % auf 26 % gestiegen, während die Zahlen für den motorisierten Individualverkehr um 6 % und beim Fußverkehr um 3 % zurückgingen. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion reagiert sehr erfreut auf diese Zahlen, die zeigen, dass Lübeck auf dem richtigen Weg ist, aber bei der Verkehrswende noch Tempo zulegen und Potenziale besser nutzen muss.
Arne-Matz Ramcke, verkehrspolitischer Sprecher, erklärt dazu: „Ein klarer Trend zum Fahrrad, der Rückgang des Anteils beim motorisierten Individualverkehr bei tendenziell steigenden Zulassungszahlen und steigende Zahlen beim öffentlichen Nahverkehr. Die aktuellen Daten aus der Mobilitätsbefragung sind äußerst positiv und zeigen, dass wir mehr Menschen für das ÖPNV-Angebot gewinnen konnten, und bestätigen unsere grüne Verkehrspolitik.
Ein Faktor für den gestiegenen Verkehrsanteil im ÖPNV war hierbei sicherlich das Deutschlandticket, für das wir uns sehr eingesetzt haben und das ein absoluter Erfolg war. Darüber hinaus wird sich das 2024 von der Bürgerschaft beschlossene Ausbauprogramm für den Busverkehr positiv auf die Nutzungszahlen auswirken. Die Hansestadt Lübeck kann das im Masterplan Klimaschutz festgelegte Ziel, den ÖPNV-Anteil am Modal Split auf 20 % zu steigern, nur mit einem Straßenbahnsystem erreichen – auch weil die volkswirtschaftlichen Vorteile klar belegt sind.
Während die Nutzungszahlen für Fahrrad und ÖPNV gestiegen sind, ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs gleichzeitig von 43 % auf 37 % gesunken.
Zwar kommen wir den, im Verkehrsentwicklungsplan festgeschriebenen Zahlen für 2040 von 30 % für den Kraftfahrzeug-Verkehr und 70 % für den Umweltverbund (Fahrrad, ÖPNV und zu Fuß zusammen) immer näher, allerdings wissen wir längst, dass diese Zahlen nicht ausreichen werden, um die Klimaziele zu erreichen.“
Sascha Peukert, Mitglied im Bauausschuss ergänzt: „Aus den Zahlen ist ein klarer Trend hin zum Radverkehr erkennbar. Wurden 2018 noch für 21 % der Wege das Rad genutzt, so sind es 2024 bereits 26 % gewesen. Das sind sehr erfreuliche Zahlen, erst recht, wenn man bedenkt, dass die Stadt gar nicht so viel für den Radverkehr geleistet hat und regelmäßig beim Fahrradklimatest schlecht abschneidet.
Aber daran sieht man, wie viel Potenzial hier schlummert. Die Lübecker wollen das Fahrrad nutzen und würden dies auch noch viel häufiger tun, wenn die Rahmenbedingungen besser wären. Das deckt sich auch mit dem öffentlichen Workshop, den die Stadtverwaltung zur Neuaufstellung des Verkehrsentwicklungsplans veranstaltet hat. Dort haben alle Teilnehmergruppen sehr bewusst dem Radverkehr mehr Flächen und Qualität eingeräumt. Hier gilt es also anzusetzen und diesen Schwung zu nutzen. Wenn immer mehr Lübecker das Fahrrad nutzen wollen, ist es nur gerecht, diesem Nutzungsverhalten als Stadt auch entgegenzukommen.
Der Baubeginn des Radschnellwegs an der Ratzeburger Allee ist ein Anfang, weitere Strecken müssen nun aber schnell in die Umsetzung kommen. Das Projekt „Fahrradstraße Altstadt“ wurde bereits 2019 als kurzfristige Maßnahme beschlossen, passiert ist jedoch noch nicht viel. Ebenso gibt es an den gefährlichsten Orten, dem Lindenteller und der Puppenbrücke, noch keine entscheidenden Veränderungen und auch die schon 2013 (!) beschlossenen Velorouten gibt es immer noch nicht. Das muss sich zügig ändern.
Mit einem konsequenten Ausbau der Radinfrastruktur und des ÖPNV lässt sich der Anteil des Umweltverbundes in den kommenden Jahren steigern und wir nähern uns langsam den selbstgesteckten Zielen.“
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Im Vergleich zu 2018 ist der Anteil des ÖPNV um 3 % auf 14 %, der Anteil des Fahrrads um 5 % auf 26 % gestiegen, während die Zahlen für den motorisierten Individualverkehr um 6 % und beim Fußverkehr um 3 % zurückgingen. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion reagiert sehr erfreut auf diese Zahlen, die zeigen, dass Lübeck auf dem richtigen Weg ist, aber bei der Verkehrswende noch Tempo zulegen und Potenziale besser nutzen muss.
Arne-Matz Ramcke, verkehrspolitischer Sprecher, erklärt dazu: „Ein klarer Trend zum Fahrrad, der Rückgang des Anteils beim motorisierten Individualverkehr bei tendenziell steigenden Zulassungszahlen und steigende Zahlen beim öffentlichen Nahverkehr. Die aktuellen Daten aus der Mobilitätsbefragung sind äußerst positiv und zeigen, dass wir mehr Menschen für das ÖPNV-Angebot gewinnen konnten, und bestätigen unsere grüne Verkehrspolitik.
Ein Faktor für den gestiegenen Verkehrsanteil im ÖPNV war hierbei sicherlich das Deutschlandticket, für das wir uns sehr eingesetzt haben und das ein absoluter Erfolg war. Darüber hinaus wird sich das 2024 von der Bürgerschaft beschlossene Ausbauprogramm für den Busverkehr positiv auf die Nutzungszahlen auswirken. Die Hansestadt Lübeck kann das im Masterplan Klimaschutz festgelegte Ziel, den ÖPNV-Anteil am Modal Split auf 20 % zu steigern, nur mit einem Straßenbahnsystem erreichen – auch weil die volkswirtschaftlichen Vorteile klar belegt sind.
Während die Nutzungszahlen für Fahrrad und ÖPNV gestiegen sind, ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs gleichzeitig von 43 % auf 37 % gesunken.
Zwar kommen wir den, im Verkehrsentwicklungsplan festgeschriebenen Zahlen für 2040 von 30 % für den Kraftfahrzeug-Verkehr und 70 % für den Umweltverbund (Fahrrad, ÖPNV und zu Fuß zusammen) immer näher, allerdings wissen wir längst, dass diese Zahlen nicht ausreichen werden, um die Klimaziele zu erreichen.“
Sascha Peukert, Mitglied im Bauausschuss ergänzt: „Aus den Zahlen ist ein klarer Trend hin zum Radverkehr erkennbar. Wurden 2018 noch für 21 % der Wege das Rad genutzt, so sind es 2024 bereits 26 % gewesen. Das sind sehr erfreuliche Zahlen, erst recht, wenn man bedenkt, dass die Stadt gar nicht so viel für den Radverkehr geleistet hat und regelmäßig beim Fahrradklimatest schlecht abschneidet.
Aber daran sieht man, wie viel Potenzial hier schlummert. Die Lübecker wollen das Fahrrad nutzen und würden dies auch noch viel häufiger tun, wenn die Rahmenbedingungen besser wären. Das deckt sich auch mit dem öffentlichen Workshop, den die Stadtverwaltung zur Neuaufstellung des Verkehrsentwicklungsplans veranstaltet hat. Dort haben alle Teilnehmergruppen sehr bewusst dem Radverkehr mehr Flächen und Qualität eingeräumt. Hier gilt es also anzusetzen und diesen Schwung zu nutzen. Wenn immer mehr Lübecker das Fahrrad nutzen wollen, ist es nur gerecht, diesem Nutzungsverhalten als Stadt auch entgegenzukommen.
Der Baubeginn des Radschnellwegs an der Ratzeburger Allee ist ein Anfang, weitere Strecken müssen nun aber schnell in die Umsetzung kommen. Das Projekt „Fahrradstraße Altstadt“ wurde bereits 2019 als kurzfristige Maßnahme beschlossen, passiert ist jedoch noch nicht viel. Ebenso gibt es an den gefährlichsten Orten, dem Lindenteller und der Puppenbrücke, noch keine entscheidenden Veränderungen und auch die schon 2013 (!) beschlossenen Velorouten gibt es immer noch nicht. Das muss sich zügig ändern.
Mit einem konsequenten Ausbau der Radinfrastruktur und des ÖPNV lässt sich der Anteil des Umweltverbundes in den kommenden Jahren steigern und wir nähern uns langsam den selbstgesteckten Zielen.“
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Kommentare zu diesem Text (21):
Manfred Vandersee
schrieb am 12.9.2025 12.14 Uhr:
Nicht nur das Deutschlandticket, sondern auch die exorbitant gestiegenen Preise für Gebrauchtwagen haben für die diesbezüglich günstigen Zahlen gesorgt. Der ÖPNV ersetzt in Lübeck auch viele Fahrten mit dem Rad, weil die Wege durch schlechte Instandhaltung oder schlechte Radverkehrsplanung, teilweise auch zulasten der Verkehrssicherheit Radfahren in Lübeck keinen Spaß mehr macht.
Zu Langsam
schrieb am 12.9.2025 12.25 Uhr:
Die Weiterentwicklung geht viel zu langsam gefühlt tut sich rein gar nichts. Es wollen sogar noch mehr radeln aber können es sich finanziell nicht leisten da die Räder ständig kaputt sind/gehen denn es wird größtenteils nur noch Schrott verkauft, muss man so bezeichnen; leider gibt es nicht in jeder Straße Leihräder (analog ohne E bitte sehr) (oder wenigstens in jedem Stadtteil eine große Leistation) in der Form: 1 Euro reinstecken und Rad rausziehen (1 Euro pro Tag z. B.) Und bitte datenschutzkonform ohne Registrierungen und E Smog. Es wäre schön wenn endlich alle Autos raus aus der Stadt sind und alle Straßen nur noch für Taxi, Bus (alle 30 km/h), Fußgänger, Radler, Scooter etc. freigegeben werden. Am Besten zum Leihen auch Tretmobile mit Dach und ggf Seitenschutz Viersitzer oder Zweisitzer auch überall zum Ausleihen hinstellen (2 Euro reinstecken und fertig). Die Tretmobile die es früher Timmendorf/Scharbeutz gab beispielsweise die waren klasse. Könnten Jobs entstehen, auch als Rikschafahrer. Müsste alles gefördert werden anstatt Deutschlandticket zu fördern. Zumindest sollte es ab sofort ein Auto, Wohnmobil und LKW Parkverbot auf allen Straßen geben da die Straßen so stark verengt sind und die Busse auch Schwierigkeiten haben sich da durchzuschlängeln wenn auf der Straße geparkt wird was fast überall der Fall ist.
Ackermann
schrieb am 12.9.2025 12.34 Uhr:
Das ist gut, die Grünen freuen sich-
.....der Einzelhandel in Lübeck allerdings nicht.
Wielange wohl am Kohlmarkt noch Kleidung im "Modehaus" verkauft wird. Ich befürchte nicht mehr lange. Der Rest ist ja schon länger weg.
Autofreund
schrieb am 12.9.2025 13.02 Uhr:
Ach ja...die typische Schönrednerei von Arne-Matz.
ÖPNV 14%
Fahrrad 28%
Auto 37% bei einem Rückgang von 6% (der sicherlich den ganzen Baustellen und Umleitungen geschuldet sein dürfte)
Was ist also die Mehrheit und wofür sollte schleunigst die Infrastruktur umfassend ausgebaut werden?
Ohne wenn und aber für das AUTO!
Susi59
schrieb am 12.9.2025 13.12 Uhr:
Es könnten noch mehr Radler sein, wenn es entsprechend gut asphaltierte und sicherere Radwege gäbe.
Axel Flasbarth
schrieb am 12.9.2025 13.24 Uhr:
@ Autofreund
Da Bild sieht schon sehr anders aus, wenn man sich die Zahlen von 2010 anguckt und mit denen von heute vergleicht:
Auto 2010 47%, heute 37%
Fahrrad 2010 17%, heute 26%
ÖPNV 2010 8%, heute 14%
Wir haben in der Vergangenheit alles dafür getan, die Stadt und die Infrastruktur ans Auto anzupassen ("autogerechte Stadt") und geben auch heute immer noch den Löwenanteil der Verkehrsinfratrukturinvestitionen für Straßen aus.
Aber die Nutzungsdaten rechtfertigen das nicht mehr in dieser Form und der Trend erst recht nicht.
Stefan Höfel
schrieb am 12.9.2025 13.29 Uhr:
Herr Peukert schrieb:
„,,,Das sind sehr erfreuliche Zahlen, erst recht, wenn man bedenkt, dass die Stadt gar nicht so viel für den Radverkehr geleistet hat und regelmäßig beim Fahrradklimatest schlecht abschneidet….“
Aber 2024 ist doch mit der Fahrradzone in der „Wulle“, dem neuen Radweg in der Geniner Straße, wo der Zweirichtungsradweg dadurch überflüssig wurde, und die verspätet eröffnete Stadtgrabenbrücke noch nun recht viel für Radfahrer gemacht worden, wozu ich auch den verbesserten Winterdienst zählen würde.
Und bitte mit der Straßenbahn aufhören. Radfahrer und Fußgänger, die auf die Straßenbahn umsteigen, bringen uns nicht weiter. Die 20% Anteil ÖPNV dürfen doch kein Selbstzweck sein.
Und auch bitte damit aufhören, dass man der Straßenbahn etwas geben will, was man den Bussen verweigert. Ich sage nur. fehlende Busspuren, aber Einstiegzwang vorn! Das passr nicht. Ich kann mir eine Straßenbahn in der Ratzeburger Alllee nach Baubeginn für den Radschnellweg noch weniger vorstellen. Wo soll die denn da hin? Oder kommt der Radschnellweg im Jahr 2045 weg, weil die Straßenbahn da fahren soll?
Radwegeausbau ja, Straßenbahn nein!
Tino
schrieb am 12.9.2025 14.10 Uhr:
@ Stefan Höfel:
Es sollte möglichst viel gemacht werden, um den MIV einzuschränken.
Also Radwege ausbauen UND Straßenbahn planen und bauen.
Busfahrer
schrieb am 12.9.2025 14.15 Uhr:
Es würden sicher mehr Bus fahren wenn der Winterfahrplan nicht so gnadenlos an der arbeitenden Bevölkerung vorbei geplant worden wäre
Martin S.
schrieb am 12.9.2025 14.35 Uhr:
Glückwunsch!
Bürger aus HL
schrieb am 12.9.2025 15.16 Uhr:
Egal wie viele und wie gute Radwege gebaut werden, die Radler sind scheinbar nie zufrieden. Ich denke, dass in der kalten Jahreszeit die Zahl der Radler zurückgeht. Warum nur? Und eine Waschmaschine auf dem Gepäckträger oder Lastenrad? Lieferservice geht nicht, denn das ist ja sicher ein Auto. Also sollte der gute grüne umweltbewusste Radfahrer für solche Fälle immer eine Sackkarre in der Hinterhand haben. Und wenn ältere Menschen unterwegs sein möchten, dann auch nur mit dem Rad. Ich habe schon ein wenig Mitleid mit den Radlern, wenn denen die nötige Kraft fehlt über den durch den Umweltbegriff getarnten Egoismus hinauszudenken.
MörtelW
schrieb am 12.9.2025 15.24 Uhr:
Leider ist in dieser Darstellung die statistische Klumpenbildung nicht sichtbar, z. B. wieviele Schönwetterradler ihr Auto nur jahreszeitlich bedingt stehen lassen. Deshalb: Glaube niemals einer Statistik, die du nicht selbst erstellt hast.
Normal
schrieb am 12.9.2025 16.01 Uhr:
Die fast 7 Monate nasskalte Jahreszeit wird vorsätzlich ausgeklammert. Eine Zeit in der vornehmlich einige wenige Unerschrockenen und ein paar verzweifelte Schüler sich weiterhin durch den eiskalten Regen kämpfen. Rad-, Moped und Motorrad wurden in der Wirtschaftswunderzeit ersetzt durch Isetta, Käfer und Goggomobil. Das Rad bleibt ein Schönwettervehikel. Nur im Sommer treten ideologisch die glühenden Anhänger in Erscheinung. Still und heimlich wird ab Ende Oktober das Rad in der Garage verbannt. Der Hype endet wie jedes Jahr im wohlig warmen Auto oder Bus.
Martin S.
schrieb am 12.9.2025 16.42 Uhr:
@Bürger aus HL
"Lieferservice geht nicht, denn das ist ja sicher ein Auto."
???
Martin S.
schrieb am 12.9.2025 18.11 Uhr:
@Normal
Ihrem wenig dezent spöttischen Kommentar fehlt es leider an Evidenz.
Der Rückgang von Radverkehr im Winter beträgt in gut ausgebauten Fahrradstädten wie Münster ca. 5%
https://www.adfc.de/pressemitteilung/zweiter-corona-winter-adfc-fordert-zuverlaessigen-winterdienst-auf-radwegen?utm_source=chatgpt.com
Waldemar Wagner
schrieb am 12.9.2025 18.19 Uhr:
Lübecker, die das Fahrrad nutzen, tun allenfalls etwas für ihre Figur, aber bestimmt nicht gegen den Klimawandel.
Das ist alles nicht zu Ende gedachter rot-grüner Unfug!
Autos, die hier stillgelegt werden, fahren irgendwo anders weiter.
Jeder Liter Sprit, der nicht in Deutschland verbrannt wird, kommt garantiert in anderen Ländern mit weniger strengen Umweltauflagen zum Einsatz.
Martin S.
schrieb am 12.9.2025 19.33 Uhr:
@Waldemar
"rot grüner Unfug"
Wie kann es "rot-grüner Unfug" sein, wenn in bürgerlich-konservativ regierten Ländern wie die Niederlande oder Dänemark Radfahren als pragmatische Mobilitäts- und Gesundheitsmaßnahme gesehen wird?
Bitte lassen Sie das BILD lesen, es bildet nicht! Vor allem keine eigene Meinung.
Martin S.
schrieb am 12.9.2025 19.40 Uhr:
Es gibt immer mehr Autos in Deutschland, dazu nehmen Außenmaße und Gewicht der Autos proportional zu dem der Insassen zu. Es ist also nur folgerichtig dass dem Fahrrad als platzsparendes Verkehrsmittel gefördert wird. Das ist im Übrigen auch im Interesse der Autofahrer (mehr Radfahrer = weniger Autofahrer = weniger Stau)
Andreas
schrieb am 12.9.2025 20.25 Uhr:
Und nach Einstellen von LÜMo wird Lübeck bald die einzige deutsche Großstadt ohne ÖPNV bei Nacht sein, Gratulation dazu und viel Spaß allen!
Mr. B.
schrieb am 12.9.2025 21.57 Uhr:
@Axel Flasbarth
Guten Abend Herr Dr. Flasbarth. Wie immer ist es schön zu lesen, mit welcher Ruhe, Gelassenheit und auch Schnelligkeit Sie anscheinend einige, für Sie (GRÜNE) „wichtige und positive“ Zahlenwerke herauszaubern.
Ich möchte auf die Zahlen und den von Ihnen benannten Zeitraum auch gar nicht weiter eingehen. Sie werden da schon ein Grundgerüst für sich entwickelt haben, damit es passt. Allenfalls die Steigerung der Nutzung des ÖPNVs (ist das eigentlich dieser Herr „Öffis“ wie in der Überschrift benannt???) ist belastbar.
Haben Sie in einem gleichen Atemzug (und zwar für den von Ihnen -ohne Berücksichtigung der Geschehnisse- im selben Zeitraum) auch mal Zahlen, wie es um die Wirtschaft steht? Mögen Sie einmal, gerne wie Sie es aufzeigen, die Zufriedenheit der Bevölkerung in puncto Mobilität in und um der Hansestadt Lübeck in Prozentzahlen darstellen?
Haben die Zulassungen von Kfz in dem Zeitraum zu- oder abgenommen? Mag es sein, dass man heutzutage für die kürzeste Strecke den längsten Anfahrtsweg nehmen muss (Thema Co²-Ausstoß)? Wer kommt heute noch aus dem Bereich Stormarn, Herzogtum Lauenburg für einen „Bummel“ (Thema: Kaufkraft, Wirtschaft etc.) in die Hansestadt?
Ich hätte noch so einige Fragen. Möchte den Rahmen hier aber nicht sprengen und ähnlich gelassen und sachlich agieren.
Justin_Time
schrieb am 12.9.2025 22.03 Uhr:
Man könnte ja mal in Erwägung ziehen, mit Fakten zu argumententieren, dass das fahren von SUV's und eAutos, die fett, schwer, mit überdimensionaler, unnötiger Leistung ausgestattet sind, asozial sind und nur das alberne Ego füttern.
Das tut nicht Not, Autos mit 1,5 Tonnen, bis 250 PS tun es auch.
Leider hört dieser Trend nicht auf und die Hersteller bauen, wie der Markt es diktiert. Mercedes beispielsweise stellt die Herstellung der kleinen Klassen wie die A-Klasse ein - anders herum wäre ratsam. Das, was Mercedes jetzt nach vorne schiebt, sind wieder mal die dicken Dinger. Nun heißt es ja, die Politik soll sich aus der Wirtschaft raushalten, aber wenn man die Wirtschaft an der langen Leine lässt, handelt diese nur nach Angebot und Nachfrage und nicht nach Vernunft.
Das Ganze ist nicht einfach zu regeln.
Vorbildfunktion? Na, zumindest muss man nicht bei den Grünen suchen, das sind Heuchler.
Mein Co2 Fußabdruck: ich fahre nur einen C180, kein Bus oder Fahrrad, ich fliege aber auch nicht.