Aktionscamp auf dem Lübecker Markt
Lübeck - Innenstadt: Archiv: Vom 19. bis 21. September 2025 wird es anders als sonst aussehen auf dem Markt Lübeck: Verschiedene politische Gruppen gestalten zusammen ein "Aktionscamp zu Antifaschismus und Klimagerechtigkeit".
Wir veröffentlichen die Mitteilung von "Fridays for Future Lübeck" im Wortlaut:
(")Mit dabei sind die Lübecker Ortsgruppen von Fridays for Future, Psychologists for Future und Ende Gelände sowie das Lübecker Flüchtlingsforum. Neben der Möglichkeit, mit allen Gruppen ins Gespräch zu kommen, wird es ein buntes Programm aus Workshops, Filmvorstellung, Yoga, Vorträgen, gemeinsamer Gestaltung des Camps und vieles mehr geben.
Für die Programmpunkte kommen noch viele weitere Kollektive, zum Beispiel das Bündnis "Lübecker Stadtwald retten" oder die solidarische Fahrradwerkstatt "Bike Kitchen", zur Unterstützung ins Camp. So wird ein breites Spektrum an aktuellen Themen, von dem lokal rodungsbedrohten "Bartelsholz" bis zur Klimakrise als Fluchtgrund, thematisiert. Mit dabei ist auch eine Klimacouch, die sich um den Markt bewegt und auf der Gefühle zum Thema Klimakrise besprochen werden können.
Am bundesweiten Klima-Aktionswochenende von Fridays for Future werden in ganz Deutschland Klimastreiks oder andere Aktionsformen stattfinden. Statt einer großen Demo wie zuletzt am 14. Februar 2025 haben die organisierenden Gruppen sich entschieden, dass ein mehrtägiges Camp nicht nur Raum für mehr Themen, die aktuell relevant und mit der Klimakrise verschränkt sind, bietet, sondern auch persönlichen Austausch ermöglicht. Es sind alle Menschen herzlich willkommen, die die Themen oder uns kennenlernen, sich über Möglichkeiten des Aktivismus informieren, oder solidarisches Zusammenleben erleben und in einem geteilten "Wohnzimmer" ihre Hausaufgaben erledigen wollen.
Im Camp ist kein Platz für Rassismus, Sexismus, Queerphobie, Antisemitismus, Ableismus oder jegliche sonstige Form der Diskriminierung und es wird ein Awarenessteam geben, welches für alle ansprechbar ist.
Das Programm steht noch nicht felsenfest und wird tagesaktuell auf den Instagramaccounts der Gruppen veröffentlicht. Vorab sei schon einmal das Abendprogramm erwähnt: Am Freitag, 20 Uhr, wird der Film "Kein Land für Niemand" von SeaEye gezeigt. Wer sich also im gemütlichen OpenAir-Kino gemeinsam mit den Themen Flucht, Migration und den politischen Mechanismen Europas auseinandersetzen möchte, sollte sich den 19. September schon einmal im Kalender markieren. Am Samstagabend könnt Ihr selbst aktiv werden: Bei unserer "offenen Bühne" könnt Ihr ab 20 Uhr das Mikro selbst in die Hand nehmen: singend, sprechend, spielend, tanzend – alles ist möglich! Die Veranstaltenden freuen sich auf vielfältige Beiträge.
Wir finden, Gemeinschaft verbraucht weniger knappe Ressourcen, verhindert Vereinsamung und schützt die psychische Gesundheit. Gleichzeitig ermöglicht sie Zeit und Raum für die Entstehung neuer Ideen zur Eindämmung der Klimakatastrophe und zum Kampf gegen Faschismus und Diskriminierung. Angst im Angesicht aktueller Nachrichten ist verständlich, aber sie darf nicht zu Abschottung führen, sondern kann, geteilt mit anderen Menschen, für mehr Verbundenheit und Solidarität genutzt werden!(")
(")Mit dabei sind die Lübecker Ortsgruppen von Fridays for Future, Psychologists for Future und Ende Gelände sowie das Lübecker Flüchtlingsforum. Neben der Möglichkeit, mit allen Gruppen ins Gespräch zu kommen, wird es ein buntes Programm aus Workshops, Filmvorstellung, Yoga, Vorträgen, gemeinsamer Gestaltung des Camps und vieles mehr geben.
Für die Programmpunkte kommen noch viele weitere Kollektive, zum Beispiel das Bündnis "Lübecker Stadtwald retten" oder die solidarische Fahrradwerkstatt "Bike Kitchen", zur Unterstützung ins Camp. So wird ein breites Spektrum an aktuellen Themen, von dem lokal rodungsbedrohten "Bartelsholz" bis zur Klimakrise als Fluchtgrund, thematisiert. Mit dabei ist auch eine Klimacouch, die sich um den Markt bewegt und auf der Gefühle zum Thema Klimakrise besprochen werden können.
Am bundesweiten Klima-Aktionswochenende von Fridays for Future werden in ganz Deutschland Klimastreiks oder andere Aktionsformen stattfinden. Statt einer großen Demo wie zuletzt am 14. Februar 2025 haben die organisierenden Gruppen sich entschieden, dass ein mehrtägiges Camp nicht nur Raum für mehr Themen, die aktuell relevant und mit der Klimakrise verschränkt sind, bietet, sondern auch persönlichen Austausch ermöglicht. Es sind alle Menschen herzlich willkommen, die die Themen oder uns kennenlernen, sich über Möglichkeiten des Aktivismus informieren, oder solidarisches Zusammenleben erleben und in einem geteilten "Wohnzimmer" ihre Hausaufgaben erledigen wollen.
Im Camp ist kein Platz für Rassismus, Sexismus, Queerphobie, Antisemitismus, Ableismus oder jegliche sonstige Form der Diskriminierung und es wird ein Awarenessteam geben, welches für alle ansprechbar ist.
Das Programm steht noch nicht felsenfest und wird tagesaktuell auf den Instagramaccounts der Gruppen veröffentlicht. Vorab sei schon einmal das Abendprogramm erwähnt: Am Freitag, 20 Uhr, wird der Film "Kein Land für Niemand" von SeaEye gezeigt. Wer sich also im gemütlichen OpenAir-Kino gemeinsam mit den Themen Flucht, Migration und den politischen Mechanismen Europas auseinandersetzen möchte, sollte sich den 19. September schon einmal im Kalender markieren. Am Samstagabend könnt Ihr selbst aktiv werden: Bei unserer "offenen Bühne" könnt Ihr ab 20 Uhr das Mikro selbst in die Hand nehmen: singend, sprechend, spielend, tanzend – alles ist möglich! Die Veranstaltenden freuen sich auf vielfältige Beiträge.
Wir finden, Gemeinschaft verbraucht weniger knappe Ressourcen, verhindert Vereinsamung und schützt die psychische Gesundheit. Gleichzeitig ermöglicht sie Zeit und Raum für die Entstehung neuer Ideen zur Eindämmung der Klimakatastrophe und zum Kampf gegen Faschismus und Diskriminierung. Angst im Angesicht aktueller Nachrichten ist verständlich, aber sie darf nicht zu Abschottung führen, sondern kann, geteilt mit anderen Menschen, für mehr Verbundenheit und Solidarität genutzt werden!(")
Kommentare zu diesem Text (4):
Bruno Bär
schrieb am 15.9.2025 7.13 Uhr:
Es ist wieder Märchenstunde der Weltuntergangsjünger. (...) In der Zeit gehen normale und rational denkende Menschen zur Arbeit
Baerenkoenig-Bruno@web.de
Laubenpiper
schrieb am 15.9.2025 12.02 Uhr:
So seh ich das auch vernünftige Leute müssen zur Arbeit. Aua Aua. Lübeck
Titus
schrieb am 15.9.2025 17.28 Uhr:
Ich hatte es schon als ein positives Zeichen gesehen, dass es bis heute in 2025 noch kein Klimacamp auf dem Kohlmarkt gegeben hat. Und nun das.
Ist es wirklich notwendig einer unbedeutenden Anzahl von Menschen, solch eine große Bühne zu bieten? Und warum auch noch ausgerechnet an einem zentralen Ort der Innenstadt? Was müssen nur die Touristen und Gäste unserer Stadt über diesen Anblick denken. Lübeck ist doch schließlich nicht Berlin, wollen wir auch nicht werden.
Mir ist keine andere Stadt in Deutschland bekannt, die sich freiwillig so etwas antut.
Kann man diese Klimakleber nicht wenigstens so platzieren, dass man sie nicht sieht und wo sie auch keinen stören? Auf das Geländer der Gollan Werft vielleicht oder am besten gleich ganz außerhalb der Stadt.
Oliver
schrieb am 16.9.2025 7.56 Uhr:
@Titus:
"Kann man diese Klimakleber nicht wenigstens so platzieren, dass man sie nicht sieht und wo sie auch keinen stören? Auf das Geländer der Gollan Werft vielleicht oder am besten gleich ganz außerhalb der Stadt."
Solange die Politik nicht genug durchgreift um mehr gegen den Klimawandel zu machen, ist eine Präsenz solcher Veranstaltungen leider auch weiterhin nötig.
Außerdem verwechselst du die grad mit Letzte Generation, das waren die, die sich festgeklebt haben. Also einmal richtig lesen und verstehen bitte, bevor man irgendeinen Müll herausposaunt.