Bürger für Lübeck fordern Investitions-Stopp
Lübeck: Archiv - 16.09.2025, 12.17 Uhr: Die Wählergemeinschaft Bürger für Lübeck (BfL) fordert ein Investitionsmoratorium bis zum 01. September 2026. „Neue Bauprojekte, Beschaffungen und Grunderwerb sollen in dieser Zeit nicht gestartet werden – es sei denn, die Finanzierung ist bereits gesichert“, so die BfL in einer Mitteilung.Wir veröffentlichen die Mitteilung der BfL im Wortlaut:
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„Wir brauchen jetzt finanzielle Stabilität statt neuer Risiken“, betont Lothar Möller, Vorsitzender der BfL und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft. „Solange völlig unklar ist, wie Bund und Land ihre Milliarden aus dem geplanten Sondervermögen verteilen, dürfen wir keine neuen Verpflichtungen eingehen.“
Das Sondervermögen des Bundes umfasst 500 Milliarden Euro, von denen rund ein Fünftel an Länder und Kommunen gehen soll. Doch wie diese Mittel konkret fließen, ist derzeit noch offen.
Von dem geplanten Stopp wären unter anderem Projekte wie die Umwandlung des Museums für Natur und Umwelt in ein Umweltbildungszentrum betroffen.
Ausgenommen bleiben nur dringend notwendige Vorhaben – insbesondere im Katastrophenschutz, beim Fernwärmeausbau, im Schulbereich sowie bei der Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur.
„Wichtig ist, dass Lübeck nicht den Überblick verliert – wir müssen die Mittel konzentriert dort einsetzen, wo sie unverzichtbar sind“, betont Möller.
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Die Wählergemeinschaft Bürger für Lübeck (BfL) fordert ein Investitionsmoratorium bis zum 01. September 2026. Foto: Archiv
Text-Nummer: 175035 Autor: BfL/red. vom 16.09.2025 um 12.17 Uhr
