SPD Altstadt: Erhalt und Sanierung des Theaters

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 21.09.2025, 11.56 Uhr: Der SPD-Ortsverein Altstadt und der Arbeitskreis Kultur der SPD Lübeck sprechen sich klar für den Erhalt und die Sanierung des Theaters Lübeck am historischen Standort aus. Die CDU hatte einen Neubau ins Gespräch gebracht (wir berichteten).

Das Jugendstilgebäude ist für die Sozialdemokraten nicht nur ein bedeutendes Baudenkmal, sondern ein zentraler Ort der Kultur, Bildung und Begegnung – und gehört fest ins Herz der Stadt. Die SPD-Vertreterinnen und -Vertreter unterstützen ausdrücklich die geplante erste Sanierungsphase in Höhe von 9,3 Millionen Euro, um bereits seit 2019 zugesicherte Bundesmittel in Höhe von 4,5 Millionen Euro nicht zu verlieren. Sie plädieren klar für eine behutsame Sanierung und konsequente Nutzung des vorhandenen Gebäudes. Ein weiterführender Finanzierungsplan müsse zügig gemeinsam mit Bund, Land und EU-Programmen entwickelt werden.

Pläne für einen Neubau oder eine Verlagerung des Theaters lehnen die Sozialdemokraten entschieden ab. Solche Überlegungen führen aus ihrer Sicht zu unkalkulierbaren Verzögerungen, höheren Kosten und gefährden den laufenden Spielbetrieb. Die klare Forderung lautet daher: Sanierung mit Augenmaß und Verantwortung – am historischen Standort.

„Das Theater gehört ins Herz der Stadt – als kulturelles Gedächtnis und als Ort lebendiger Demokratie. Wer Innenstadtentwicklung will, muss Orte der Begegnung stärken – nicht schwächen“, sagt Annette Scheuer, Co-Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Altstadt.

Enrico Kreft, Europa- und Kulturpolitiker der SPD Lübeck, bringt es auf den Punkt: „Das Theater Lübeck ist Denkmal, demokratische Infrastruktur und Zukunftsort in einem. Wer es saniert, investiert nicht nur in Steine, sondern in den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

Auch wirtschaftlich ist das Theater ein wichtiger Faktor: Es sichert rund 300 Arbeitsplätze direkt und indirekt – darunter viele Handwerksbetriebe, Künstler und Dienstleister. Gleichzeitig ist es ein zentraler Ort für Bildung, Austausch und kulturelle Zusammenarbeit, etwa mit der Musikhochschule Lübeck.

Eine vitale Innenstadt braucht Orte der Kultur, Begegnung und Identität. Die Beckergrube und der Theaterplatz werden gerade aufwendig neu gestaltet – mit jahrelanger Bauzeit und unter Inkaufnahme etlicher Geschäftsschließungen. Diese Investition zeigt, wie sehr Lübeck auf eine lebendige Theaterumgebung setzt. Diese städtebaulichen Entwicklungen rund um Beckergrube und Theaterplatz machen aus Sicht des SPD-Ortsvereins Altstadt und des Arbeitskreises Kultur deutlich, wie wichtig das Theater als Ankerpunkt der Innenstadt ist.

Kultursenatorin a.D. Annette Borns betont: „Das Theater Lübeck steht wie kaum ein anderes Haus für den öffentlichen Kulturauftrag unserer Stadt. Seine Sanierung ist nicht nur denkmalpflegerisch geboten, sondern ein klares Bekenntnis zur kulturellen Identität Lübecks.“

Auch Kirsten Petersohn, Sprecherin des Arbeitskreises Kultur, erklärt: „Das Theater ist Teil der DNA Lübecks. Seine Zukunft zu sichern, ist eine Aufgabe für alle demokratischen Kräfte.“

Der SPD-Ortsverein Altstadt und der Arbeitskreis Kultur fordern ein transparentes, stufenweises Sanierungskonzept mit verlässlichem Finanzierungsplan und realistischer Zeitplanung. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und moderne Ausstattung sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie der Denkmalschutz.

Für beide SPD-Gremien ist klar: "Das Theater Lübeck am historischen Standort ist ein unverzichtbarer Teil der Stadt – ihrer Geschichte, Identität und Zukunft. Wer Kultur stärken will, beginnt nicht mit Abrissplänen, sondern mit dem entschlossenen Willen zur Sanierung. Für uns in der SPD Lübeck gilt: Ja zur Kultur. Ja zur Innenstadtentwicklung. Uneingeschränkt Ja zum Erhalt des Theaters."

Die SPD Altstadt und der Arbeitskreis Kultur der Lübecker SPD sprechen sich für eine Sanierung des Theaters aus.

Die SPD Altstadt und der Arbeitskreis Kultur der Lübecker SPD sprechen sich für eine Sanierung des Theaters aus.


Text-Nummer: 175134   Autor: SPD/red.   vom 21.09.2025 um 11.56 Uhr

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