BfL warnt: Ohne Wohnungsbau droht gesellschaftlicher Zusammenbruch
Lübeck: Archiv: Die Bürger für Lübeck (BfL) schlagen Alarm: Der Vorsitzende der BfL und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft, Lothar Möller, warnt in einer Mitteilung eindringlich vor den Folgen der anhaltenden Wohnungskrise. „Ohne Wohnungsbau droht gesellschaftlicher Zusammenbruch“, so die BfL.
Wir veröffentlichen die Mitteilung der BfL im Wortlaut:
„Der Wohnungsmarkt ist das Herzstück der sozialen Frage unserer Zeit. Ohne bezahlbaren Wohnraum gibt es kein Wohlergehen, keine stabilen Arbeitsplätze, keine sichere Gesundheit. Wenn wir nicht sofort handeln, wird unsere Gesellschaft auseinanderbrechen“, so Möller.
Nach Ansicht der BfL muss der Wohnungsbau künftig oberste Priorität bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen haben. Insbesondere junge Menschen würden durch die schwierige Wohnungssituation daran gehindert, ein selbstständiges Leben aufzubauen – noch bevor sie Arbeit oder Studium aufnehmen können.
Möller kritisiert die „tödliche deutsche Bürokratie“, die dringend notwendige Bauprojekte ausbremse. „Wenn es zehn Jahre dauert, bis ein Grundstück entwickelt werden kann, wer investiert dann noch? Das Problem sind nicht die Baukosten, sondern die Rechtsunsicherheit und überbordende Regulierung.“
Um den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten, fordert die BfL:
– Beschleunigte Genehmigungsverfahren und Abbau von Bürokratie,
– Ausweisung zusätzlicher Baugrundstücke,
– Stärkung der öffentlich-privaten Zusammenarbeit,
– Erleichterter Zugang zu Finanzierungen für Käuferinnen und Käufer,
– Förderung von Stadtsanierung und -erneuerung zur Anpassung an die Bedürfnisse der Bevölkerung,
– Stabilen Rechtsrahmen, um Investitionen zu sichern.
Möller ist überzeugt, dass die Wohnungskrise auch wahlentscheidend sein wird: „Früher suchten die Menschen erst Arbeit, bevor sie eine Wohnung fanden. Heute müssen junge Menschen zunächst eine Wohnung finden, bevor sie über Arbeit oder Studium nachdenken können. Diese Umkehrung ist ein alarmierendes Zeichen. Der Wohnungsbau wird das beherrschende Thema der kommenden Wahlen.“
„Der Wohnungsmarkt ist das Herzstück der sozialen Frage unserer Zeit. Ohne bezahlbaren Wohnraum gibt es kein Wohlergehen, keine stabilen Arbeitsplätze, keine sichere Gesundheit. Wenn wir nicht sofort handeln, wird unsere Gesellschaft auseinanderbrechen“, so Möller.
Nach Ansicht der BfL muss der Wohnungsbau künftig oberste Priorität bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen haben. Insbesondere junge Menschen würden durch die schwierige Wohnungssituation daran gehindert, ein selbstständiges Leben aufzubauen – noch bevor sie Arbeit oder Studium aufnehmen können.
Möller kritisiert die „tödliche deutsche Bürokratie“, die dringend notwendige Bauprojekte ausbremse. „Wenn es zehn Jahre dauert, bis ein Grundstück entwickelt werden kann, wer investiert dann noch? Das Problem sind nicht die Baukosten, sondern die Rechtsunsicherheit und überbordende Regulierung.“
Um den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten, fordert die BfL:
– Beschleunigte Genehmigungsverfahren und Abbau von Bürokratie,
– Ausweisung zusätzlicher Baugrundstücke,
– Stärkung der öffentlich-privaten Zusammenarbeit,
– Erleichterter Zugang zu Finanzierungen für Käuferinnen und Käufer,
– Förderung von Stadtsanierung und -erneuerung zur Anpassung an die Bedürfnisse der Bevölkerung,
– Stabilen Rechtsrahmen, um Investitionen zu sichern.
Möller ist überzeugt, dass die Wohnungskrise auch wahlentscheidend sein wird: „Früher suchten die Menschen erst Arbeit, bevor sie eine Wohnung fanden. Heute müssen junge Menschen zunächst eine Wohnung finden, bevor sie über Arbeit oder Studium nachdenken können. Diese Umkehrung ist ein alarmierendes Zeichen. Der Wohnungsbau wird das beherrschende Thema der kommenden Wahlen.“
Kommentare zu diesem Text (18):
Justin_Time
schrieb am 22.9.2025 10.11 Uhr:
Die Menschen handeln erst dann, wenn es längst zu spät ist.
Das erkennt man an der Problematik u.a. der Babyboomer. Jahrzehntelang wurden diese Jahrgänge ignoriert, jetzt sieht man sich mit der Flut der Rentner konfrontiert.
Noch ein Beispiel sind Lübecks Brücken. Man weiß doch, dass sie alt sind und je älter etwas ist, desto mehr muss man sich darum kümmern und instandhalten. Nun wird das immer wieder hinausgezögert und wenn nichts mehr geht, ist man ganz verdattert, wie das denn angehen kann.
Solche Beispiele kann man überall entdecken. Ist es die Faulheit, die Dummheit, die Ignoranz, das fehlende finanzielle Feingefühl, um nicht zu sagen Inkompetenz.
SO bringt man ein Land dem Abgrund näher. So wie aktuell unser Superkanzler, der nur mit dem Mund verspricht, unterm Strich aber nix passiert.
Hier besteht Handlungsbedarf auf allen Ebenen.
Misanthrop
schrieb am 22.9.2025 10.34 Uhr:
Tja... Wenn man schon das Kernproblem nicht erkennt:
Es fehlt nicht an Wohnraum. Es fehlt an bezahlbaren Wohnraum.
So einfach ist das Problem. Die Wohnungen in der Neuen Meile sind entweder Eigentum oder die Mietpreise sind im 4stelligen Bereich.
So dient das Thema einfach nur wieder zum polarisieren. Wird doch schnell wieder gegen Bürgergeldempfänger und/oder Flüchtlinge gehetzt. Nicht die sind das Problem, sondern die Investoren.
gordon zöllner
schrieb am 22.9.2025 10.42 Uhr:
Im Prinzip die richtige Analyse, Herr Möller.
Aber im überbürokratisierten , schwerfälligen Deutschland( von Lübeck ganz zu schweigen) fehlt mir leider der Glaube an ,zumindest kurzfristige ,Besserung
Hagen W.
schrieb am 22.9.2025 11.21 Uhr:
Habe da mal nachgeschaut:
Einwohner 2025 223.156
Einwohner 1965 240.015
1965 gab es deutlich weniger Wohnungen.
@Möller ist überzeugt, dass die Wohnungskrise auch wahlentscheidend sein wird: „Früher suchten die Menschen erst Arbeit, bevor sie eine Wohnung fanden. Heute müssen junge Menschen zunächst eine Wohnung finden, bevor sie über Arbeit oder Studium nachdenken können.
Also meine erste Wohnung hatte ich, als ich auch selber das Geld dafür verdient habe.
Ist heute wohl nicht mehr so chick.
Natürlich muss eingerechnet werden, das viele wegen ihrem Studium unterwegs sind. Die fallen dann aber in anderen Städten weg.
Vielleicht auch mal weniger Nachdenken und Anpacken.
Jetzt Shitstrom über mich.
Wish Mopp
schrieb am 22.9.2025 11.53 Uhr:
@Misanthrop
Oh, jetzt erkennen Sie schon Hetze in dem Artikel!
Ist es nicht eher so, dass Sie paranoid sind, ggfls. sogar Schizophren?
Der Mann macht sich berechtigte Gedanken. Und erklärt hat er es auch.
Aber Besserwisser findet man an jeder Ecke, einfach nervig sowas.
Martin S.
schrieb am 22.9.2025 12.33 Uhr:
@Hagen W.
Shitstrom lohnt nicht.
Nomaden
schrieb am 22.9.2025 13.08 Uhr:
# Hagen W
Wie war das schön 1965 da hatte man auch noch Lust für die Wohnung Überstunden zu arbeiten weil man im Haus nicht ständig belästigt wurde seine Ruhe hatte alle dieselbe Sprache und dieselbe Moral und Rücksicht und Anständigkeit hatten man genug Zimmer und Quadratmeter hatte eine große Küche hatte einen großen Flur hatte ein großes Bad mit herrlicher Badewanne hatte einen großen Balkon hatte, keinen Lärm und keine Kriminalität und keine Zwangsbelüftungen und dergleichen in der Wohnung hatte, man nix hörte von Nachbarn weder Geräte noch Gezeter rund um die Uhr in sonstigen Sprachen; die weißen Betonklotzwohnungen noch dazu viereckig heutzutage ohne Küche und viel zu klein mit Zwangsbelüftungen Fremdgerüchen wie Zigarettenrauch der in die Nichtraucherwohnung dringt der ständige Krawall von Nachbarn die übervoll stinkenden Müllanlagen der Blick auf 5 Spuren Blechhaufen aus dem Fenster nein dafür will und kann kein Mensch arbeiten und aufkommen da die auch noch dazu vollkommen überteuert sind und die Charakter der Vermieter lassen dermaßen zu wünschen übrig dass man denen auf gar keinen Fall freiwillig sein Geld für solche Zustände und noch dazu durch lebenszeitvergeudende Mehr-Arbeit freiwillig geben möchte/tut/würde. Da das Wohnen sowieso unbezahlbar (unzumutbar noch dazu) geworden ist sollte man nur seine Pflichtstunden arbeiten zum Überleben, mehr lohnt nicht mehr für den Wert und das, was man dafür bekommt. Die Überbevölkerung ist wohl die Ursache - in usa aber hat fast jeder aus z. B. gesundheitlichen Gründen Beschäftigungslose sogar ein eigenes Haus oder gemietetes Haus mit Garten zum Wohnen! Auf diesem Kontinent ist kein Platz, Asien oder Afrika sind unsere Nachbarn, vielleicht sich mit denen zusammentun und die Menschen aufteilen und umsiedeln. Durch die Erdplattenverschiebung werden wir und Afrika doch sowieso demnächst Afrasien.
Misanthrop
schrieb am 22.9.2025 15.00 Uhr:
@Wish Mopp schrieb am 22.09.2025 um 11.53 Uhr:
"@Misanthrop
Oh, jetzt erkennen Sie schon Hetze in dem Artikel!"
Dann zitiere mich mal bitte. Ansonsten ist es eine haltlose Unterstellung.
Ich habe lediglich geschrieben, dass so ein Bericht polarisiert. Polarisieren ist nicht hetzen.
(...)
"Ist es nicht eher so, dass Sie paranoid sind, ggfls. sogar Schizophren?"
Fehldiagnose oder Beleidigung? Mehr kannst du nicht zu dieser Diskussion beitragen?
"Der Mann macht sich berechtigte Gedanken. Und erklärt hat er es auch."
Ich habe gesagt, dass er das eigentliche Problem nicht erkannt hat. Das Problem ist: Wir haben mehr als genug Leerstand. Den sich aber kaum einer zum Mieten/Kaufen leisten kann.
Was nützt es immer mehr zu bauen, was sich dann Investoren zum Spekulieren unter den Nagel reißen? Ist halt auch wieder mal sehr komplex für die "kluken" Köpfe hier.
"Aber Besserwisser findet man an jeder Ecke, einfach nervig sowas."
Tja... Selbsterkenntnis und so. Du bist auf der Spur. Nur glaube ich nicht mehr an Menschen wie dich. Vergeudete Ressourcen.
Philanthrop
schrieb am 22.9.2025 16.44 Uhr:
Misanthrop
Selbsterkenntnis? Bei dir auf jedenfall Fehlanzeige, was du sooft vom Stapel lässt, darfst dich kaum wundern, wenn dir mal einer oder mehrere übern Fuß fahren.
Selber Schuld, du willsz es ja so, mit deiner Provokation.
Und dein Name sagt ja auch schon alles.
Wer austeilt, muss auch einstecken können. Das Leben läuft nunmal nich immer, wie man möchte.
Man nennt es AKZEPTANZ
Misanthrop
schrieb am 22.9.2025 17.36 Uhr:
Nomaden schrieb am 22.09.2025 um 13.08 Uhr:
"Wie war das schön 1965"
Tja ... das ist jetzt 60 Jahre her. Die Welt hat sich verändert.
"da hatte man auch noch Lust für die Wohnung Überstunden zu arbeiten"
Habe ich auch heute noch. Vorteil an bezahlten Überstunden bzw. Zeitausgleich.
"weil man im Haus nicht ständig belästigt wurde"
Joar, sowas kann man der Wohnverwaltung, dem Vermieter, dem Ordnungsamt oder der Polizei melden. Je nach Schwere der Belästigung. Aus Erfahrung weiß ich, dass solche Störfaktoren recht schnell die Wohnung räumen müssen und man wieder Ruhe hat.
"seine Ruhe hatte"
Joar ... hat man auch heute.
"alle dieselbe Sprache und dieselbe Moral und Rücksicht und Anständigkeit hatten"
Aha. Nur weil jemand nicht deutsch spricht, ist das ein Störefaktor oder wie darf man das verstehen? Moral und Rücksicht vermisse ich heutzutage auch. Gerade hier in den Diskussionen merkt man diese Mängel enorm. Und da merkt man auch, dass das nicht an der Sprache hängt.
"man genug Zimmer und Quadratmeter hatte eine große Küche hatte einen großen Flur hatte ein großes Bad mit herrlicher Badewanne hatte einen großen Balkon hatte,"
Gibt es heute auch noch. Kann man sich halt nur nicht mehr leisten. Liegt vielleicht auch daran, dass wir seit Jahrzehnten dank CDU/FDP keinen gerechten Lohnzuwachs mehr hatten. Dazu noch die Spekulanten und so weiter.
"keinen Lärm und keine Kriminalität"
Das gab es damals auch schon. Sogar mehr als heute. Aber gegen Lärm würde zum Beispiel eine Reduzierung des Individualverkehrs helfen (weniger Autos!)
"und keine Zwangsbelüftungen und dergleichen in der Wohnung hatte,"
Was spricht gegen die Belüftung? Reduziert die Schimmelbildung. Schlimm, diese ganzen Innovationen. So schlimm.
"man nix hörte von Nachbarn weder Geräte noch Gezeter rund um die Uhr in sonstigen Sprachen;"
Hast du kein Problem damit, wenn Mann seine Frau züchtigt, solange es auf Deutsch passiert? Deine Formulierungen sind nicht gerade gut.
"die weißen Betonklotzwohnungen noch dazu viereckig heutzutage ohne Küche"
Küchen sind Standard. Ich weiß ja nicht, was du dir so angeschaut hast, aber jede Wohnung hat eine Raum für ene Küche. Nur muss man halt manchmal selbst für die Kücheneinrichtung sorgen.
"und viel zu klein mit Zwangsbelüftungen Fremdgerüchen wie Zigarettenrauch der in die Nichtraucherwohnung dringt"
So eine Belüftung lässt sich steuern. Ansonst mal mit den Nachbarn reden. Fruchtet das nicht, dann halt mal mit dem Vermieter reden. Gibt immer Wege, Probleme zu lösen. Durch Nichtstun ändert sich nichts.
"der ständige Krawall von Nachbarn"
Du wiederholst dich, wie auch schon bei der Belüftung.
"die übervoll stinkenden Müllanlagen"
Joar, wo viele Menschen leben, entsteht viel Müll. Ist halt so in unserer Zeit.
"der Blick auf 5 Spuren Blechhaufen aus dem Fenster"
Autofreie Innenstadt. Mehr Radschnellwege und eine Straßenbahn. Zack ... viel ruhiger, bessere Luft und mehr Lebensqualität.
"nein dafür will und kann kein Mensch arbeiten und aufkommen"
Nein, dafür MÜSSEN wir arbeiten. Es kann nicht sein, dass eine Kaltmiete mittlerweile 40% des Nettos frisst. Aber ich bin ja Sozialist und habe keine Ahnung.
"da die auch noch dazu vollkommen überteuert sind"
Meine Reden.
"und die Charakter der Vermieter lassen dermaßen zu wünschen übrig dass man denen auf gar keinen Fall freiwillig sein Geld für solche Zustände und noch dazu durch lebenszeitvergeudende Mehr-Arbeit freiwillig geben möchte/tut/würde."
Ein sehr sozialistischer Gedanke von dir. Du bist da was auf der Spur.
"Da das Wohnen sowieso unbezahlbar (unzumutbar noch dazu) geworden ist sollte man nur seine Pflichtstunden arbeiten zum Überleben, mehr lohnt nicht mehr für den Wert und das, was man dafür bekommt."
Merkst du selbst: Wer nur das Minimum leistet, kann auch nur ein Minimum an Komfort erwarten. Oder man hat Glück und findet über private Vermieter ein tolles Objekt zum Wohnen, dass bezahlbar ist. Aber das ist wie Lotto spielen.
"Die Überbevölkerung ist wohl die Ursache"
Nein. Platz gäbe es genug auf der Erde. Nur sind die Bereiche, in denen es nicht zu kalt oder zu warm ist, sehr limitiert. Und durch die Globale Erwärmung werden diese Bereiche noch kleiner werden. Weswegen mehr Menschen nach Europa kommen werden. Aber das ist auch schon wieder diese links-grünversiffte Gutmenschen Ideologie.
"in usa aber hat fast jeder aus z. B. gesundheitlichen Gründen Beschäftigungslose sogar ein eigenes Haus oder gemietetes Haus mit Garten zum Wohnen!"
Ist dem so? In den USA hat jeder Beschäftigungslose nicht mal eine Krankenversicherung. Geschweige denn ein Haus. Oder sind für dich die Trailerparks schönes Wohnen?
In den USA ist man schneller Obdachlos als man schauen kann.
Und was den Platz betrifft: Die USA (ca. 9,5 Millionen km² Fläche) sind mehr als doppelt so groß wie Europa (ca. 4,2 Millionen km² Fläche) und haben weniger Einwohner (etwa 345.426.571 Einwohner USA zu 450.259.536 Einwohner in der EU). Somit sind die Grundstückspreise ganz andere als bei uns. Und von der Qualität der Häuser will ich gar nicht erst anfangen.
"Auf diesem Kontinent ist kein Platz, Asien oder Afrika sind unsere Nachbarn, vielleicht sich mit denen zusammentun und die Menschen aufteilen und umsiedeln."
Zwangsumsiedlungen sind toll. Haben schon in der Vergangenheit super funktioniert.
"Durch die Erdplattenverschiebung werden wir und Afrika doch sowieso demnächst Afrasien."
Nächsten Mittwoch oder wann kann ich damit rechnen? Ich glaube, bis das passiert, dauert es noch ein paar Millionen Jahre.
Und eine Bitte: Man kann auch Sätze trennen und kürzer schreiben. Mit einem Punkt. Dein Posting war grauenhaft zu lesen.
Misanthrop
schrieb am 22.9.2025 17.49 Uhr:
Philanthrop schrieb am 22.09.2025 um 16.44 Uhr:
"Selbsterkenntnis? Bei dir auf jedenfall Fehlanzeige, was du sooft vom Stapel lässt, darfst dich kaum wundern, wenn dir mal einer oder mehrere übern Fuß fahren."
Wo habe ich provoziert? Ich habe einen sachlichen Beitrag geschrieben, der nicht verstanden wurde, worauf ich hin beleidigt wurde. Das soll ich hinnehmen? Nein. Das muss ich mir nicht bieten lassen.
"Selber Schuld, du willsz es ja so, mit deiner Provokation."
Wo habe ich denn in meinem Ursprungspost provoziert? Bitte zitieren! Oder unterstellst du mir auch einfach wieder etwas, was nicht belegbar ist.
"Und dein Name sagt ja auch schon alles."
Na wenn das dein einziges Argument ist ... hui ui ui ... Jetzt hast du es mir aber richtig gezeigt. Ich geh mal lachen.
"Wer austeilt, muss auch einstecken können. Das Leben läuft nunmal nich immer, wie man möchte."
Auch du kommst der Selbsterkenntnis auf die Spur.
"Man nennt es AKZEPTANZ"
Solange Fehler und Dummheiten anderer akzeptieren, bis das System kaputt ist? Nein. Vorher schon Widerstand leisten, damit man das schützen kann, was einem wichtig ist.
Fritze Bolle
schrieb am 22.9.2025 18.47 Uhr:
Wenn ich das richtig weiß, sind die Bundesländer für den Sozialwohnungsbau zuständig. Die haben schon viele Jahre nicht mehr den Bestand ersetzt, der aus der Bindung entlassen wurde. Es gab auch Bundes- und Landesdarlehnswohnungen zu günstigen Mieten für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Die sind schon lange aus der "Mietbindung".
Heute werden Sozialleistungen in Anspruch genommen, weil z. B. Geringverdiener die Mietlast nicht tragen können. Da wird sogar Geld gezahlt für miserablen Wohnraum, wo man Mieten kürzen könnte und müsste. Aber wenn der Mieter nicht zahlen muss und das Sozialamt weiter zahlt, obwohl der Missstand offenkundig ist, verschwindet Geld, dass Investoren sich einstreichen.
Hätte man das so verschwendete Geld nicht besser in neuen sozialen Wohnungsbau gesteckt oder kommunale Wohnungsbaugesellschaften gegründet?
Noch ein Wort zur Bürokratie. Da gibt es Überregulierungen, die abgeschafft gehören. Blocks, die für Mietwohnungen gebaut werden, müssen nicht immer neu vom Bauamt auf ihre Statik geprüft werden, wenn man 3 oder 4 Größen und Raumaufteilungen schon einmal geprüft hat. So können Typenhäuser mit Zulassung gebaut werden. Das kann auch für EFH gelten.
Es gibt eine Landesbauordnung, eine Bundesbauordnung und dazu noch kommunales Baurecht. Daneben eine Reihe an Baugesetzen, die teilweise überholt sind.
Wir müssen uns allerdings nicht von dem Ruf der Wirtschaft im Allgemeinen blenden lassen. Da möchte man gerne alle Gesetze und Verordnungen beseitigen, um freie Hand zum besseren Verdienen zu erreichen. Nicht alle Vorschriften sind unsinnig.
Philanthrop
schrieb am 22.9.2025 22.30 Uhr:
@Menschenhasser
Es geht um allr deine Posts mein Freund der Eigenliebe, nicht um diesen.
Und deine Antwort zeigt ganz genau was ich meine.
Du merkst es nicht.
Misanthrop
schrieb am 22.9.2025 23.13 Uhr:
@Philanthrop schrieb am 22.09.2025 um 22.30 Uhr:
"@Menschenhasser"
Toll. Du, kannst ein Wort übersetzen. Tolle Leistung.(...)
(...)
Sachliche Diskussionen kann ich. Wenn der Diskussionspartner sich an Regeln hält.
Artur Hiller
schrieb am 23.9.2025 9.02 Uhr:
@ Misanthrop
"Sachliche Diskussionen kann ich. Wenn der Diskussionspartner sich an Regeln hält."
Und wer macht diese Regeln? Sie? Für was halten Sie sich eigentlich?
Misanthrop
schrieb am 23.9.2025 11.54 Uhr:
@Artur Hiller schrieb am 23.09.2025 um 09.02 Uhr:
"Und wer macht diese Regeln? Sie?"
Nein, das nennt sich Netiquette:
Netiquette (eine Verbindung aus „Internet“ und „Etikette“) sind Verhaltensregeln für den Umgang im Internet und der digitalen Kommunikation, die darauf abzielen, einen respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang miteinander zu fördern. Zu den wichtigsten Grundsätzen gehören Höflichkeit, das Vermeiden von Beleidigungen und Hassreden, die Berücksichtigung persönlicher Grenzen und Datenschutz sowie das Beachten von Gesetzen und Urheberrechten. Ziel ist es, eine angenehme Atmosphäre für alle Netzteilnehmer zu schaffen.
Und da ich regelmäßig von den selben Usern hier fortlaufend beleidigt werde und ich das nicht einfach so hinnehme, ist mein Ton entsprechend diesen Usern ungehalten. Anderen Usern entgegne ich mit Respekt und Anstand, so wie diese mir auch gegenüber treten.
"Für was halten Sie sich eigentlich?"
Für einen Gegenstand halte ich mich schonmal gar nicht. Ich halte aber von mir als Person sehr viel. Bin ich doch ein sozialer, freundlicher Mensch, der keine Menschen nach Herkunft, Religion, Geschlecht oder Vermögen vorverurteilt. Eine Einstellung, von der hier einige sehr profitieren würden, um nicht mehr so verbittert und hasserfüllt durchs Leben zu gehen. Anderseits lasse ich mich nicht beleidigen und spreche auch das aus, was einige lieber denken, weil sie keine Lust auf eine unangenehme Situation haben. Zum Beispiel das sich Leute in eine Diskussion einmischen und jemand als Person angreifen, anstatt was konstruktives zur Diskussion beitragen. (...)
Artur Hiller
schrieb am 23.9.2025 12.34 Uhr:
@Misanthrop
Danke für die Antwort.
Meine Wahrnehmung ist da allerdings eine ganz Andere.
Aber egal. Aus vielen Ihrer Kommentare hier, weiß ich, dass sie mit Ihrer Selbstreflexion so ihre Probleme haben.
Misanthrop
schrieb am 23.9.2025 14.55 Uhr:
@Artur Hiller schrieb am 23.09.2025 um 12.34 Uhr:
"Danke für die Antwort."
Gern geschehen. Ich helfe gerne.
"Meine Wahrnehmung ist da allerdings eine ganz Andere."
Hmm... Wie kommt das denn? Wenn ich zum Beispiel mit dem User "Oliver" hier diskutiere, haben wir auch teils sehr unterschiedliche Ansichten. Dennoch verhalte ich mich ihm gegenüber respektvoll, weil er mir gegenüber auch so auftritt.
Bei den Usern wie "Autofahrer", "Autofreund", "Justine_Time", "Mopedfahrer" und einigen anderen hier habe ich aber keinerlei Respekt mehr. Warum auch? Haben sie sich durch ihre Äußerungen ganz klar in eine politische Ecke positioniert, die ich mit meiner moralischem Empfinden nicht in Einklang bringen kann. Und dann werden Diskussionen halt hitzig. Dennoch versuche ich mich weitestgehend an die Netiquette zu halten. Für alles andere greift HL-live zur Klammer mit den drei Punkten.
"Aber egal. Aus vielen Ihrer Kommentare hier, weiß ich, dass sie mit Ihrer Selbstreflexion so ihre Probleme haben."
Ich habe eine sehr gute Selbstreflexion. Ich stehe zu dem, was ich sage. Ich entschuldige mich auch nicht für meine Aussagen gegenüber bestimmten rechtskonservativen (und teils schon rechtsradikalen) Gruppen und Parteien, die in meinen Augen unsere Demokratie durch Hass und Hetze vergiften, nur um persönlichen Profit daraus ziehen können. Noch können wir Verhältnisse wie in den USA verhindern. Und dafür trete ich hier im KLEINEN Rahmen ein. Und wenn das bedeutet, den Menschen den Spiegel vorzuhalten und es ihnen deutlich zu sagen, mache ich das. Wenn jemand quakt wie eine, watschelt wie eine Ente und schmeckt wie eine Ente, ist es nunmal kein Maiskolben. Und wenn sich dann jemand angegriffen davon fühlt, sollte er sich mal Gedanken machen, warum dem so ist.
Ich will keine Freundschaften hier schließen. Wüsste ich, dass gewisse User hier sich in meinem Freundeskreis befinden, würde ich diese aussondern. Ganz einfach. Dazu stehe ich auch.
Aber gut.