Flughafen: Reise endete im Gefängnis statt in London

Lübeck - St. Jürgen: Archiv - 30.09.2025, 13.53 Uhr: Am Dienstagmorgen konnte ein Mann eine geforderte Geldstrafe am Flughafen Lübeck nicht begleichen und muss nun für zehn Tage Ersatzfreiheitsstrafe ins Gefängnis.

Der 49-jährige Grieche erschien am Dienstag gegen 10.30 Uhr zur grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle des Fluges nach London-Stansted. Die Bundespolizisten überprüften den Mann routinemäßig im Fahndungssystem. Die Überprüfung ergab dann einen Haftbefehl, wonach der griechische Staatsangehörige zehn Tage Ersatzfreiheitsstrafe zu verbüßen hat. Diese hätte er durch Zahlung einer Geldstrafe von 800 Euro plus Verfahrenskosten abwenden. Ihm wurde dann im Beisein der Bundespolizisten an diversen Geldautomaten Gelegenheit gegeben, den Betrag beizubringen. Die Abhebeversuche scheiterten jedoch aus unterschiedlichen Gründen, sodass der Mann nicht nach England ausreisen konnte, sondern im Anschluss zunächst an eine Justizvollzugsanstalt übergeben wurde.

Die Reise endete in der JVA Lübeck. Symbolbild

Die Reise endete in der JVA Lübeck. Symbolbild


Text-Nummer: 175290   Autor: BPOL/red.   vom 30.09.2025 um 13.53 Uhr

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