Kündigung: Aus für das Theater Fabelhaft
Lübeck: Archiv: Man habe „überraschend und ohne Frist“ die Kündigung bekommen, sagt Marie Antoinette Horstmann vom Lübecker „Theater Fabelhaft“. Und das nach knapp zwanzig Jahren auf dem Hinterhof-Gelände in der Schwartauer Landstraße. Man wisse nicht wirklich, wann Schluss ist. Aber die Kündigung laute, so wie für etwa zwanzig weitere Mieter auf dem Gelände auch, auf den 31. Oktober 2025.
Theater-Freunde können die traurige Nachricht auch auf der Internetseite des kleinen, ehrenamtlich betriebenen Theaters nachlesen: „Ein Kapitel endet, das nächste beginnt“, heißt es da. „Mit einem weinenden und einem hoffnungsvollen Auge möchten wir euch mitteilen, dass wir unsere bisherigen Spielstätte verlassen und den Spielbetrieb, in Kürze, pausieren müssen.“
Momentan versucht man, eine Lösung zu finden. Erst einmal eine Ersatzspielstätte für die November- und Dezember-Vorstellungen. Und dann eine neue Spielstätte, was schwierig sei in Lübeck. Viel Geld kann das kleine Theater ja nicht bezahlen.
Aber noch steht eine, womöglich letzte, Premiere an. Am Samstag, 25. Oktober, läuft die neue Ausgabe der musikalischen Komödie „ChiCASS V“. Der ungewöhnliche Name erklärt sich in Teilen aus den Anfangsbuchstaben des ursprünglichen Ensembles.
Wer eine Idee für den Fortbestand des Theaters hat, findet auf der Internetseite alle Kontaktdaten. Denn, wie es dort heißt: „Jeder Vorhang, der fällt, bereitet die Bühne für etwas Neues."
www.theater-fabelhaft.de
Momentan versucht man, eine Lösung zu finden. Erst einmal eine Ersatzspielstätte für die November- und Dezember-Vorstellungen. Und dann eine neue Spielstätte, was schwierig sei in Lübeck. Viel Geld kann das kleine Theater ja nicht bezahlen.
Aber noch steht eine, womöglich letzte, Premiere an. Am Samstag, 25. Oktober, läuft die neue Ausgabe der musikalischen Komödie „ChiCASS V“. Der ungewöhnliche Name erklärt sich in Teilen aus den Anfangsbuchstaben des ursprünglichen Ensembles.
Wer eine Idee für den Fortbestand des Theaters hat, findet auf der Internetseite alle Kontaktdaten. Denn, wie es dort heißt: „Jeder Vorhang, der fällt, bereitet die Bühne für etwas Neues."
www.theater-fabelhaft.de
Kommentare zu diesem Text (8):
Pedi
schrieb am 22.10.2025 8.50 Uhr:
Das tut mir unglaublich Leid.
Ich habe viele schöne Stunden dort verbracht mit wirklich guten Aufführungen.
Lübecker
schrieb am 22.10.2025 10.58 Uhr:
Mich würde interessieren ob das so rechtens ist. Ich meine zumindest sechs Monate Kündigunsgfrist bei der Mietdauer sollten doch drin sein.
Ich meine gehört zu haben, dass auch der US-Car Club die Kündigung bekommen hat. Auf dem Gelände muss ja großes geplant sein:(
OV
schrieb am 22.10.2025 12.08 Uhr:
Was soll man auf dem Gelände dieser stillgelegten Fabrik, der ehemaligen Fa. Paul Schulze und Co., denn planen? Ein Wohnquartier wird es kaum sein in direkter Nachbarschaft zum Klärwerk. Die Geruchsbelästung dort ist permanent und zum dauerhaften Aufenthalt ist es dort gänzlich ungeeignet.
Stefko
schrieb am 22.10.2025 12.17 Uhr:
Wie schade! Ich hoffe sehr, dass es bald einen Plan B für das Theater Fabelhaft gibt!!! Bloß nicht aufhören, denn ihr seid FABELHAFT !!!
Der schlaue Fred
schrieb am 22.10.2025 12.40 Uhr:
Ach, OV...
mal wieder viel Meinung für wenig Ahnung.
Es wird ein Wohnquartier geplant incl. Geschäfften. Die Planung gibt es schon seit Jahren.
Aber das wissen Sie natürlich schon.. Sie wissen anscheinend ja alles.. oder eben gar nichts, wie man sieht.
Hanet
schrieb am 22.10.2025 12.48 Uhr:
@ oy: die Fläche wird für die DB Hinterland Anbindung gebraucht da die Zufahrt Tehrhofsinsel gesperrt wird.Die neue Zufahrt kommt unten am Klärwerk lang. Mfg.
hanetrudolf@gmail.com
Travemünder
schrieb am 22.10.2025 14.37 Uhr:
Moin, das ist schade und auch sehr kurzfristig. In Travemünde steht der Hafenbahnhof leer. Dort fanden früher Veranstaltungen des Kulturbahnhofs statt. Vielleicht wäre das eine Alternative für den Übergang.
Andreas
schrieb am 24.10.2025 12.35 Uhr:
Der schlaue Fred ist gar nicht so schlau: der aktuelle Besitzer des Areals hat schon länger getönt, das Gebiet zu entwickeln. Mit dem Klärwerk als Nachbarn und eventuellen Altlasten im Boden ist das gar nicht so einfach. Und die Stadt hat die Pläne schon vor längerer Zeit abgelehnt. Seitdem ist nichts mehr passiert. Das Gelände ist dem Verfall preisgegeben, der Besitzer macht nichts.