SPD: Kinder- und Jugendhilfe braucht verlässliche Finanzierung
Lübeck: Archiv - 06.11.2025, 10.51 Uhr: Die SPD-Bürgerschaftsfraktion Lübeck fordert in einer Mitteilung eine verlässliche Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfe. Das Jugendamt müsse materiell und personell so ausgestattet sein, dass es seine gesetzlichen Aufgaben vollumfänglich erfüllen könne.Wir veröffentlichen die Mitteilung der SPD im Wortlaut:
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„Bei einer dauerhaften Unterbesetzung drohen Zustände, in denen die Stadt ihren Pflichten nicht ordnungsgemäß nachkommen kann. Eine Kindeswohlgefährdung ist dann nicht ausgeschlossen“, warnt Jörn Puhle, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Lübeck.
Zusammen mit mehreren Trägern der Kinder- und Jugendarbeit appelliert die SPD-Fraktion an die Rathausmehrheit, der Verwaltung mindestens die dringend notwendigen Sach- und Personalkosten zu genehmigen.
Puhle: „Wir stehen für eine starke Kinder- und Jugendpolitik, die alle erreicht, die unsere Unterstützung brauchen. Ein gut aufgestelltes Jugendamt ist dafür unverzichtbar. Deshalb fordern wir die konsequente Umsetzung des gemeinsam mit externen Fachleuten erarbeiteten 5-Jahres-Stufenplans. Die erste Stufe im kommenden Jahr darf nicht dem Sparzwang geopfert werden. Wer heute in der Kinder- und Jugendhilfe mitspart und das notwendige Personal nicht zur Verfügung stellt, zahlt morgen doppelt – gesellschaftlich und finanziell.“
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Die SPD-Bürgerschaftsfraktion Lübeck fordert in einer Mitteilung eine verlässliche Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfe. Foto: Symbolbild
Text-Nummer: 176020 Autor: SPD/red. vom 06.11.2025 um 10.51 Uhr
