3200 Unterschriften gegen Einsparungen bei Schulen
Lübeck: Archiv - 06.11.2025, 19.23 Uhr: Am Donnerstagvormittag vor der Bürgerschaftssitzung mit dem Schwerpunkt Haushalt gelang es dem Kreiselternbeirat der Grundschulen und Förderzentren und dem Kreiselternbeirat der Gemeinschaftsschulen, ihre mit rund 3200 Unterschriften versehenen Forderungen Bürgermeister Jan Lindenau zu überreichen.Der Kreiselternbeirat hatte seit Juni 2025 Unterschriften in einer Online-Petition und auf Papierlisten zum Thema Investitionen im Bildungsbereich in Lübeck gesammelt. Nach der Übergabe führten die Überbringer und der Bürgermeister ein konstruktives und informatives Gespräch über die Thematik.
Tanja Habeck, Vorsitzende des KEBs der Grundschulen und Förderzentren: "Ich habe den Eindruck der Bürgermeister ist bemüht, im Rahmen seiner Möglichkeiten uns in unserem Vorhaben zu unterstützen. Nun wird die heutige Sitzung darüber entscheiden, wie es für viele Schulen zukünftig weitergeht."
"Der erste Schritt ist mit der symbolischen Übergabe der Unterschriftenliste getan, um das Interesse vieler Wählerinnen und Wählern zu verdeutlichen. Da die meisten Leidtragenden der Situation an Schulen Kinder sind und nicht wahlberechtigt, könnte vermutlich dieses Ausmaß erst in den letzten Jahrzehnten entstehen. Wir wollen für unsere Kinder und gute Bildungsbedingungen kämpfen. Denn sie sind die Zukunft unseres Landes", so Anne Schellin-Otte (KEB GS und FöZ). Geplant ist, ihr Anliegen auch den Entscheidungsgremien des Landes und des Bundes vorzubringen.

Kirsten Schneier, Anne Schellin-Otte und Tanja Habeck übergaben die Unterschriften an Bürgermeister Jan Lindenau. Foto: KEB
Text-Nummer: 176036 Autor: KEB vom 06.11.2025 um 19.23 Uhr
