SPD Lübeck und SPD-Fraktion gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt

Lübeck: Am Volkstrauertag erinnerten der SPD-Kreisverband, Bürgermeister Jan Lindenau sowie die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft an die Opfer von Krieg, Gewalt und Terror. Mit einer Kranzniederlegung an der Gedenkstätte für die Opfer von Gewaltherrschaft auf dem Vorwerker Friedhof setzten die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften ein Zeichen.

"Die SPD steht für eine Politik, die Frieden schützt, Demokratie stärkt und die Würde aller Menschen verteidigt", so der Kreisverband. "Das Gedenken macht deutlich, wofür die SPD seit über 160 Jahren eintritt. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind Grundpfeiler sozialdemokratischer Verantwortung. Die Partei stellt sich entschieden gegen jede Form von Extremismus, Nationalismus und Menschenfeindlichkeit."

Die Landtagsabgeordnete Sophia Schiebe betonte in ihrer Rede die Bedeutung des Gedenkens für die Gegenwart: "Wir gedenken der Millionen Menschen, die in Weltkriegen, Diktaturen und unter Terror ihr Leben verloren haben. Hinter jedem Schicksal steht ein Name, ein Traum, ein geliebter Mensch. Gedenken heißt für uns auch, Menschlichkeit im Heute zu leben, Verantwortung für jene zu übernehmen, die jetzt im Krieg leiden oder Schutz bei uns suchen, und die Würde jedes Einzelnen zu bewahren."

Auch die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft fand klare Worte. "Der Volkstrauertag mahnt uns, Demokratie jeden Tag neu zu verteidigen", erklärte Fraktionsmitglied Marek Lengen. "Gerade in Zeiten, in denen Hass und Gewalt zunehmen, braucht es eine starke, solidarische Gesellschaft, die füreinander einsteht.“

Die Lübecker SPD stellte abschließend heraus, "dass aus der Erinnerung ein Anspruch für die Zukunft erwächst. Politik muss dafür sorgen, dass Frieden, gesellschaftlicher Zusammenhalt und internationale Verantwortung die Grundlage unseres Handelns bleiben."

"Wir wollen eine Zukunft, in der Menschenrechte unantastbar bleiben und niemand durch Hass oder Gewalt bedroht wird“, heißt es aus Kreisverband und Fraktion.

Die SPD legte an der Gedenkstätte auf dem Vorwerker Friedhof Kränze nieder. Foto: SPD

Die SPD legte an der Gedenkstätte auf dem Vorwerker Friedhof Kränze nieder. Foto: SPD


Text-Nummer: 176236   Autor: SPD/red.   vom 16.11.2025 um 18.31 Uhr

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