SPD kritisiert Kürzung des Landes bei der Neuen Mitte Moisling

Lübeck - Moisling: In Moisling entsteht die „Neue Mitte“. Es ist eines der wichtigsten Städtebauprojekte Lübecks. Doch Vertreter der SPD sehen weiterhin großen Handlungsbedarf beim Land Schleswig-Holstein. Am Montag gab es eine Informationsveranstaltung vor Ort (wir berichteten).

Die Hansestadt Lübeck setzt seit 2012 gemeinsam mit dem Sanierungsträger TRAVE das Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ um. Insgesamt wurden 9,6 Millionen Euro inklusive Eigenanteil bewilligt. Ohne Eigenanteil waren es 7,6 Millionen Euro. Für 2025 beantragte Lübeck 8,3 Millionen Euro. Bewilligt wurden am Ende 3 Millionen Euro.

„Moisling braucht Planungssicherheit. Wenn Förderanträge deutlich gekürzt werden, geraten zentrale Projekte im Stadtteil ins Wanken“, sagt Sophia Schiebe, SPD-Landtagsabgeordnete aus Lübeck. „Deshalb müsse das Land seine Städtebaumittel strategisch einsetzen und klare Prioritäten festlegen“, so Schiebe weiter.

„Die Neue Mitte ist entscheidend für ein modernes und lebenswertes Moisling“, sagt Michael Tietz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Moisling. „Die Menschen erwarten zu Recht, dass das Land sie nicht im Regen stehen lässt.“

Trotz eingeschränkter Förderung geht die „Neue Mitte“ weiter. Stadt und TRAVE haben den Umsetzungsplan angepasst. Im Fokus stehen Projekte rund um das neue Stadtteilzentrum: ein Stadtteilhaus, ein neuer Platz und eine Kita mit Familienzentrum am Oberbüssauer Weg.

Seit 2012 wird der Stadtteil Moisling umgebaut. Foto: Oliver Klink/Archiv

Seit 2012 wird der Stadtteil Moisling umgebaut. Foto: Oliver Klink/Archiv


Text-Nummer: 176262   Autor: SPD/red.   vom 17.11.2025 um 18.50 Uhr

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