Naturfilme im Museum
Lübeck - Innenstadt: Bei einem Becher Apfelsaft Deutschlands wilden Norden erleben: Einen „Abend der Naturfilme“ gibt es am 21. November 2025 um 18:30 Uhr im Museum für Natur und Umwelt. Der BUND-Lübeck verspricht ergreifende Naturfilme über Deutschlands wilden Norden und die unbekannte Ostsee.Wer mit Schleswig-Holstein nur Badeurlaub am Meer verbindet, liegt falsch. Denn abseits der Küste gibt es ungeahnte Naturschätze. Deutschlands nördlichstes Bundesland ist dicht besiedelt und stark von der Landwirtschaft geprägt, überrascht dennoch mit einer unerwarteten Artenvielfalt. In der Nähe von Neumünster wird im Herbst eine Waldlichtung zum Turnierplatz der Rothirsche. Dort kommt es zu dramatischen Kämpfen, untermalt vom tiefen Röhren der Hirsche und dem Geräusch aufeinanderprallender Geweihstangen.
Für das Projekt "Unsere Meere" porträtierte der preisgekrönte Naturfilmer Thomas Behrend über zwei Jahre lang mit neuester Drohnen- und Unterwassertechnik die Nord- und Ostsee. In der Folge "Unbekannte Ostsee" geht es nach Estland. Hier leiden Kegelrobben zunehmend unter der Klimaerwärmung. Früher kamen die Jungen im späten Winter auf dem Eis der Ostsee zur Welt. Nun gebären die Mütter ihre Babys dicht gedrängt auf kleinen Inseln. Angesichts der hohen Temperaturen droht ihnen ein Hitzschlag. Wie werden die Kegelrobben das Problem lösen?
Eine Projektreportage zeigt unsere Naturschutzarbeit im Projekt "Föhrer Vielfalt erleben" und stellt die Umsetzung auf den Flächen dar, zeigt die Zusammenhänge von Grünland und Biodiversität auf und präsentiert die Erfolge der bisherigen fünf Projektjahre. Wie wir unsere Felder und Wiesen bewirtschaften und unsere Landschaften gestalten, hat erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung unserer heimischen Artenvielfalt.
Seit 2020 entwickelt der BUND SH auf Föhr artenreiches Grünland.
An einem Büchertisch möchten die Veranstalter auch gebrauchte Bücher zum Thema Natur und Umwelt anbieten oder tauschen.

Die Veranstaltung findet im Museum für Natur und Umwelt statt. Foto: Thorsten Wulff/Museen
Text-Nummer: 176333 Autor: Veranstalter/red. vom 20.11.2025 um 16.03 Uhr
