Volt: Der Bus ist voll, Lübeck braucht eine Stadtbahn
Lübeck: “Pro eingesetztem Euro erzeugt die Straßenbahn den höchsten verkehrlichen Nutzen. Wer jetzt die Straßenbahn ohne einen Plan B ablehnt, nimmt bewusst in Kauf, dass Lübeck seine Ziele bei der Verkehrswende verfehlt”, sagt Lars Fockenga, verkehrspolitischer Sprecher von Volt Lübeck, in einer Mitteilung der Partei unter dem Titel „Der Bus ist voll - Lübeck braucht eine Stadtbahn“.Wir veröffentlichen die Mitteilung von Volt im Wortlaut:
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"Selbst der maximale Busausbau schafft nur rund 16 Prozent Anteil des öffentlichen Nahverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen statt der 20 Prozent, die die Bürgerschaft beschlossen hat. Ich warne daher eindringlich davor, vorschnell einen Rückzieher zu machen. Lübeck braucht einen öffentlichen Nahverkehr, bei dem Schienenfahrzeuge und Busse sich ergänzen.”
Die vorliegenden Gutachten zeigen seit Jahren übereinstimmend, dass eine moderne Straßenbahn für Lübeck nicht nur machbar, sondern verkehrlich am wirksamsten ist. “Alle Modellberechnungen zeigen: Die Straßenbahn schafft Kapazitäten, die ein Bussystem auf Dauer nicht leisten kann, und sie ist - trotz der hohen Anfangsinvestitionen - langfristig effizienter. Wir können die Verkehrswende nicht mit einem System stemmen, das schon jetzt an seine Grenzen stößt. Ein Ausbau mit doppelt so vielen Bussen würde die Verkehrsachsen der Innenstadt verstopfen und die Lebensqualität unserer Stadt stark beeinträchtigen“, betont Lars Fockenga.
Trotz schwieriger Haushaltslage müssen die Überlegungen und die Planungen daher weitergehen. Volt Lübeck setzt sich dabei für einen Ansatz ein, der weitergeht als die bisherigen Straßenbahnmodelle: Bestehende Gleise der Deutschen Bahn und der Lübecker Hafenbahn wie auch zusätzliche Haltepunkte auf diesen werden einbezogen. Zusätzlich sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden, diese mit Neubauten zu einer S- oder Stadtbahn zu kombinieren.
Volt Lübeck appelliert daher an die Bürgerschaft, die eigenen Klimaziele und Mobilitätsversprechen ernst zu nehmen. “Eine Alternative zur Straßenbahn, die ähnlich wirksam ist, liegt aktuell nicht vor - unsere Forderung ist daher weiterhin der Ausbau des schienenbasierten öffentlichen Nahverkehrs in Lübeck“, betont Lars Fockenga.
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Die vorliegenden Gutachten zeigen seit Jahren übereinstimmend, dass eine moderne Straßenbahn für Lübeck nicht nur machbar, sondern verkehrlich am wirksamsten ist, meint Volt. Foto: Archiv/HN
Text-Nummer: 176467 Autor: Volt/red. vom 27.11.2025 um 09.37 Uhr

Kommentare zu diesem Text:
Bruno Bär
(eMail: Baerenkoenig-Bruno@web.de) schrieb am 27.11.2025 um 09.55 Uhr:
Quengeln die immer noch?
Es braucht keine Straßenbahn, sie ist nicht gewollt. Außer von einer irrelevanten Minderheit. Es braucht keine Verkehrswende. Die Menschen wollen Freiheit. Wollen ihr Auto. Daran ändert sich nichts. Egal wie laut linksradikale und Grüne rum nörgeln.
Waldemar Wagner
schrieb am 27.11.2025 um 09.59 Uhr:
Ein großes Glück ist, dass die Stadt für diesen Unsinn kein Geld hat.
Das sogenannte Gutachten ist nichts wert!
Dass ein Projektentwickler wie (...), der an einer Umsetzung Geld verdienen würde, die Sache in einem positiven Licht sieht, liegt doch auf der Hand.
Klaus
schrieb am 27.11.2025 um 10.07 Uhr:
Jetzt hat Berlin die Mittel ua.für solche Projekte , meines Wissens ,bereitgestellt.Deshalb wäre es geradezu fahrlässig ,nicht entsprechend zu handeln.
Rainer
schrieb am 27.11.2025 um 10.46 Uhr:
Groteske Phantastereien, kombiniert mit unbezahlbarem Wunschdenken?
Hans
schrieb am 27.11.2025 um 10.47 Uhr:
Respekt an den Politiker, statt sich in populistischen Lügen zu verrennen, spricht er hier eine harte Wahrheit offen und deutlich an. Leider fehlt zu vielen Politikern in unserer Bürgerschaft so ein Rückgrat, weswegen sich die Verkehrssituation in Lübeck weiter verschlechtern wird...
Stefan Höfel
schrieb am 27.11.2025 um 10.54 Uhr:
Moin zusammen!
Die Verwaltung will 70% Umweltverbund, die Politik auch. Was soll da eine Straßenbahn? Beim Modal-Split der Politik steigt der Anteil des ÖPNV von 17% auf 20%. zu Lasten von Fuß- und Radverkehr, denn der MIV bleibt ja bei 30%.
Wo ist denn da ein Vorteil, wenn Radfahrer und Fußgänger nun eine Straßenbahn benutzen würden?
Außerdem ist das Bussystem noch nicht ausgereizt und man würde der Straßenbahn etwas zubilligen, was man den Bussen bisher nicht ausreichend zur Verfügung stellt, z. B. Busspuren, „Überalleinstieg“,..-
VG SH
Neugierig
schrieb am 27.11.2025 um 11.15 Uhr:
Volt versteht es einfach nicht. Eine Straßenbahn in Lübeck wäre der größte Schwachsinn.
KK
schrieb am 27.11.2025 um 11.44 Uhr:
Die Busse sind voll - die Straßen sind noch voller und meist eng. Auch wenn die Straßenbahn ein weiteres Werkzeug sein soll, noch mehr Autos von der Straße zu kicken, ist es für die arbeitende Bevölkerung dennoch das flexibelste Mittel, um den Arbeitsalltag und Familie zu bewältigen. Warum auf mittelalterliche Dinge wie die Straßenbahn zurückgreifen, wenn man lieber das elektrische, autonome/digitale Fahrzeug fördern sollte, um in die Moderne zu gelangen? Es ist schon stressig genug, in einer Stadt zu fahren, in der die Radfahrer in allen Richtungen kreuz und quer fahren dürfen, da fehlt eine Straßenbahn wirklich noch?!
creativmara
schrieb am 27.11.2025 um 11.52 Uhr:
Moin,
ich schließe mich meinem Vorgänger an. Die Strassenbahn, ein Relikt vergangener Zeiten. Ein Neubau neuer Strecken einfach zu teuer, begreift das endlich!
Die Lübecker Stadtkasse ist leer, andere Projekte, wie Unterstützung der sehr maroden Schulen wichtiger, Kinder sind unsere Zukunft. Was viele leider übersehen!!!
creativmara
Kalukai
schrieb am 27.11.2025 um 12.15 Uhr:
Was für ein Unsinn.Wo sollte die Bahn halten? Rechts ranfahren ist ja eher knifflig, und selbst dazu würde der Platz fehlen. Wie sollen die Kreisel dann umgebaut werden? Was machen wir mit den Brücken? Wie sollen die Oberleitungen durch die Altstadt laufen? (Stichwort: Unesco Kulturerbe)
Alles halbgarer Blödsinn. Lübeck kann nichtmal ne Holzbrücke rechtzeitig reparieren, wie soll hier eine Strassenbahn funktionieren?!
travejan
schrieb am 27.11.2025 um 12.19 Uhr:
Da scheinbar jeder sein Unwissen zu diesem Thema veröffentlichen muß will ich nicht fehlen.
Straßenbahnen sind eine sehr alte Erfindung, die schon für die Weltausstellung 1889 in Paris uninteressant war. Als neue Attraktion präsentierte man dort den beweglichen Fußweg der Heute in den Terminals von Flugplätzen verwendet wird. Ein unflexibles schienengebundene Verkehrssystem ist nur auf entsprechend breite Straßen machbar, aber solche Straßen haben wir in Lübeck nicht. Eine Ausnahme wäre die Travemünder Allee, aber da brauchen wir keine Straßenbahn.
Wer sich für die Geschichte der Straßenbahn interessiert sollte bei www.buch-der-synergie.de (...) reinschauen. Hier werden auch neue Entwicklungen beleuchtet.
Aber all das ist für Lübeck blödsinnig. Abgesehen von den Gefahren durch die Schienen für Radfahrende.
Fazit keine Geldverschwendung ob städtisches, Landes- oder Bundes. Geld, es ist immer Steuergeld und fehlt an sinnvoller Stelle.
J. Gerwien
schrieb am 27.11.2025 um 12.29 Uhr:
Volt fängt mit nochmal anderen Spinnereien an und wirft die Regio-S-Bahn mit der Straßenbahn in einem Topf, dafür findet sich ein Gutachter, der das natürlich völlig uneigennützig macht und positiv bewertet - er wäre ja auch bei einer Umsetzung lange und gut bezahlt vermutlich im Rennen.
Dieses militante einfach wieder neu was in die Waagschale werfen, einfach nur aus ideologischen Gründen, klappt aber nicht. Trotz der bekannten Förderung kostet es die Stadt eine ganze Stange Geld. Das ist nicht wegzudiskutieren. Andere Gutachten und Einschätzungen geben der Straßenbahn halt nicht dieses optimistische "Alles-ist-toll-Bild". Das müssen auch Volt und der tolle Tram-Verein akzeptieren. Und wie anmaßend ist es bitte, einfach mal für die Straßenbahn die Bahngleise von DB Infra Go und Hafenbahn annektieren zu wollen? Werden die alle nicht genutzt? Und hat sich jemand mal Gedanken drüber gemacht, dass man ne Straßenbahn (nach BOStrab-Regeln) nicht mal eben auf ein Bahngleis schicken darf, wo ganz andere Regeln gelten??
Für Zweisystem-Fahrzeuge kann man einen tüchtigen Aufpreis rechnen - gibt es, u.a. in Karlsruhe, ja. Aber ist eine ganz andere Baustelle. Wer aber natürlich von der Straßenbahn träumt, vergisst gerne mal die bösen, realistischen Fakten.
Auswahl
schrieb am 27.11.2025 um 12.49 Uhr:
@ Bruno Bär
Also hier will keiner mehr ein Auto weil man nicht die Benzinindustrie bedienen will das stank einem gewaltig seit Jahren; so einfach ist das und die Versicherungsindustrie ebenfalls nicht weiter finanziell bedienen möchte; die kriegen kein Geld mehr von uns weder Tankstellen noch Versicherungen (die Stromindustrie natürlich genauso wenig von wegen eigenes E Auto oder eigenes Auto) wirdsind sooo froh das Ding namens Auto endlich freiwillig komplett los zu sein kein Eiskratzen mehr kein nasser Schirm mehr im Auto kein ständiges Ärgern über die Verkehrsverhältnisse (das macht jetzt nur noch unser Busfahrer :)) So frei ohne Ballast wie Eigentum lebt es sich herrlich leicht und glücklich. Alles weg damit kann man nur jedem raten allen Ballast wie Eigentum loszuwerden. Und bei diesen Verkehrsverhältnissen und Blechkarossen überall ist man ein Egoist und Narzisst erster Güte wenn man das nicht sieht oder wahrnimmt-wahrnehmen will- wenn man sich da nicht anpasst und das selber Fahren freiwillig sein lässt, zudem fahren überall Busse. Aus dem Auspuff stinkt es extrem um diese Jahreszeit-jeder Fußgänger muss darunter leiden. Egoistischer geht es nicht mehr siehe auch die so wie in Indien längst hier angekommene schlechte Luftqualität. Anpassen an die Umstände ist notwendig - kann in 10 oder 20 Jahren natürlich wieder anders aussehen wenn die Stadt nicht mehr so viele Menschen beherbergt. Ich will gesunde Mitmenschen und keine die von den Auspuffautogasen geschädigt werden. Und da die Luftqualität hier ständig auf schlecht und sehr schlecht ist (die App kommt aus dem Ausland und ist wohl anzuzweifeln oder wieso sagt sie bei Luftqualität 19 sehr gut/ausgezeichnet waa so gut wie nie vorkommt aber ab Luftqualität 20 sagt die App sofort schlecht und ab 21 sehr schlecht: da fehlt ja das Mittelmaß seriös erscheint das nicht, die App war aber vorinstalliert).
Jan H
schrieb am 27.11.2025 um 13.03 Uhr:
Lübeck brauch keine Stadtbahn was Lübeck braucht sind bezahlbarer Wohnraum !
Lübeck brauch so vieles aber keine Stadtbahn
Bruno Bär
(eMail: Baerenkoenig-Bruno@web.de) schrieb am 27.11.2025 um 13.43 Uhr:
@Auswahl.
Ziemlich egal was DU willst. Die Kfz-Zulassungen sind auf einem stabilen, hohen Niveau. Die große Mehrheit der Bevölkerung will Freiheit, Mobilität, schlicht ein eigenes Auto. Wenn du Besitz als Last empfindest sagst du alles über dich. Linksradikale Neidmenschen missgönnen anderen ihr Leben, während es von eben jenen finanziert wird. Mehr gibt's zu deinem Geschwafel nicht zu sagen.
Hans
schrieb am 27.11.2025 um 13.59 Uhr:
@Kalukai
Das Sie sich eine unfundierte Meinung gebildet haben, ohne das Gutachten auch nur anzuschauen, ist mehr als offensichtlich. Die Punkte wurden natürlich im großen Teil Gutachten aufgegriffen und beleuchtet: www.luebeck.de (...)
Haltestellen (nicht im Gutachten gesondert beleuchtet): Hier würden Fahrbahnrandhaltestellen ggf. mit Verkehrsinseln ins Spiel kommen.
Kreisel (behandelt in Punkt 3.8): Oftmals sind die Wenderadien gegeben, aber eine geradlinige Führung über die Kreisverkehrsmitte mit entsprechender Signalisierung für den restlichen Verkehr ist als sinnvoller befunden. Ggf. einige Teller aufgrund der Unfallhäufigkeit komplett ersetzen.
Brücken (behandelt in Punkt 4.5.1 i.V.m. Tabelle 9): Die komplette Sanierung, bzw. Aufwertung unserer diversen maroden Brücken ließe sich bis zu 90% Fördern, wenn man eine Straßenbahn integriert.
Oberleitungen - UNESCO (behandelt in Punkt 2.2): Straßenbahnführung OHNE Oberleitung im Altstadtbereich - stattdessen Batterieantrieb. Straßenbahnen fahren mit Oberleitung außerhalb der Altstadt und laden dabei die interne Batterie auf. Auf der Alstadtinsel wird auf den gespeicherten Strom zurückgegriffen. Vergleiche Straßenbahn Bordeaux.
Neben all diesen Punkten hat dieses Gutachten noch diverse weitere Punkte untersucht und beantwortet. Leider gibt es einfach zu viele Menschen, die so uninformiert sind, dass sie noch nicht mal im Ansatz in der Lage sind, ihre eigene Ignoranz zu begreifen. Von daher mein Appell an Sie und andere: Wenn Sie sich äußern wollen, dann VERSUCHEN Sie bitte vorher zumindest (wenn auch nur kurz) zu Erwägen, dass Fachleute, die etwas genau untersucht haben, vielleicht etwas wissen, was Sie nicht tun.
Alex
schrieb am 27.11.2025 um 14.12 Uhr:
"Lübeck braucht so viel aber bestimmt keine Straßenbahn"
Der Kommentar bringt es auf den Punkt.
Lübeck braucht funktionierende Brücken, Lübeck braucht Wohnraum (Schlachthof lässt grüßen)
Lübeck braucht schon jetzt einen funktionierenden günstigen ÖPNV,
Lübeck braucht aber auch Parkplätzen für die, die außerhalb arbeiten, das sind diese Pendler, die einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung ausmachen...
Lübeck braucht auch ein Konzept für die Innenstadt, keine Barbershops und Handyläden.
Lübeck braucht auch vernünftige Radwege.
Es ist ja auch nicht so, dass der Lübecker Busverkehr bereits ausgelastet wäre, außer morgens mit Schülerinnen und Schülern.
Oft fahre ich mit fast leeren Bussen.
Bus fahren muss man sich heutzutage auch leisten können.
Es rechnet sich einfach nicht den ÖPNV zu nutzen, wenn man für seinen Weg zur Arbeit sowieso ein Auto auf dem Hof stehen hat.
Das beste Preis Leistungs Verhältnis haben hier noch immer Fahrgemeinschaften.
Nur eine laute Minderheit kann mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder im Home-Office sitzen.
powow
schrieb am 27.11.2025 um 14.28 Uhr:
Straba wäre cool und eine echte Investition in die Zukunft, womit sich Lübeck aber traditionell schwer tut. Das jetzt noch mit einer Stadtbahn verbinden zu wollen ist leider vollkommen unrealistisch und auch technisch nochmal ne ganz andere Nummer.
Neugierig
schrieb am 27.11.2025 um 15.54 Uhr:
Auswahl: ich denke sie stehen ziemlich alleine mit ihrer Meinung da, außer ein paar weiteren vor der Realität Augenverschließenden Träumern. Das Auto ist das liebste Kind der Deutschen und wird es auch in Zukunft sein.
Justin_Time
schrieb am 27.11.2025 um 16.49 Uhr:
@Lars Fockenga
Hmmm, was glauben Sie, wie lange es dauern würde, bis die StraBa einsatzbereit wäre? Wenn man das Kleingeld dazu hätte? Wenn man den Platz dazu hätte? Wenn man genügend Fürsprecher hätte?
In der Reihenfolge beantwortet:
> 10 Jahre?
Hat man nicht
Hat man auch nicht
Was soll die verschwendete Energie für eine StraBa? Finden Sie eine praktikable Lösung für die nächsten 2 Jahre. Damit wäre sicherlich allen mehr geholfen, wenn REALISTISCHE Ideen einfließen würden.
Alternativen wurden in der Vergangenheit zum Thema schon genannt, die ihresgleichen sind:
U-Bahn, Seilbahn, Ufo-Flottenund mehr lustige Sachen.
Kommen Sie endlich zur Vernunft, das wird ja albern jetzt.
Fiete Senfgeber
schrieb am 27.11.2025 um 21.27 Uhr:
Wenn ich mich recht erinnere, wurde im letzten Gutachten VERMUTET, dass eine Straßenbahn, die ja gar nicht die Stadtteile Moisling, Kücknitz, Travemünde, Schlutup sowie Bad Schwartau und Stockelsdorf bedienen würde, den Modal-Split um nur EIN PROZENT zugunsten des ÖPNV erhöhen könnte! Also bitte sachlich und verantwortungsvoll bleiben und rund EINE MILLIARDE Steuergeld dafür sparen! Es könnten für deutlich weniger durchaus noch einige Busse mehr fahren, natürlich elektrisch. Die schlechte CO2-Bilanz für die jahrzehntelangen Straßenbahn-Baustellen wäre auch nicht zu vernachlässigen! Busse mit Regionalbahn sind eine gute Wahl, und da geht sicher noch was mehr!
Oliver
schrieb am 28.11.2025 um 07.06 Uhr:
@Bruno Bär
(eMail: Baerenkoenig-Bruno@web.de) schrieb am 27.11.2025 um 09.55 Uhr:
"(...) Es braucht keine Verkehrswende. Die Menschen wollen Freiheit. Wollen ihr Auto. Daran ändert sich nichts. (...)"
Klar solange es keine echte Verkehrswende gibt, wird sich auch nicht viel ändern. Die Stadt ist faktisch überfordert und zu verstopft mit Autos, gerade deshalb ist es umso wichtiger mehr Bürger vom Auto wegzubekommen und das geht nur mit einem starken und vor allem bezahlbaren ÖPNV.
Autos sind nicht die Lösung. Im Gegenteil, die Luft wird immer dreckiger, weil ja gleichzeitig ja immernoch an Verbrennern so verkrampft festgehalten wird, die Straßen werden immer lauter und Rücksicht ist eh fehl am Platze, da ja munter weiterhin Rad- und Fußwege zugeparkt werden. Die Stadt ist zu voll, man kann nicht auf ewig weiter Fahrzeuge in einer Stadt zulassen, in der der Platz nunmal beschränkt ist.
"@Auswahl.
Ziemlich egal was DU willst. (...)"
Was genau berechtigt dich dazu deinen Willen dem von "Auswahl" überzuordnen? Das ist purer Egoismus. Es dreht sich immer nur um "ICH ICH ICH" und nicht darum auch mal Rücksicht auf andere zu nehmen oder mal zu hinterfragen ob die eigenen Handlungen für die Gesellschaft überhaupt sinnvoll sind.
Dass die Stadt verstopft ist und überlastet ist ein Fakt.
Dass Brücken alle so ziemlich unter der Last vom Straßenverkehr kurz davor sind alle nicht mehr Stand zu halten, weil auch mit Reparaturen nicht mehr hinterherzukommen ist, ist auch Fakt.
Dass "nur Autofahrer frei sind" ist hingegen nur eine Meinung, die man wenn man nicht gerade in irgendeinem Kuhkaff wohnt, wo nur dreimal am Tag ein Bus fährt (da sind wir wieder beim Thema, dass wir einen stärkeren ÖPNV brauchen), hingegen als falsch erweisen kann, da gerade zumindest in großen Städten mit Bus und Bahn so ziemlich alles gut genug erreichbar ist, wenn man es auch wollen würde. Es gibt massenhaft Leute, die beweisen, dass man auch ohne Auto zum Ziel kommt, sonst wären diese ja leer.
Es ist einzig nur Bequemlichkeit, die im Fokus steht, das Argument "Freiheit" nur ein Vorwand, der vorgeschoben wird, um die Bequemlichkeit nicht zuzugeben.
Bernd Feddern
schrieb am 03.12.2025 um 21.45 Uhr:
Sollte wirklich einmal EIN Bus voll sein, so könnte ich trotzdem keinen leeren benutzen! Weil: geht nicht!
Und bezahlen? Weil: geht nicht!
Wäre bei einer (fiktiven) Stadtbahn genauso!
Also bleibt mir doch vom Bildschirm!
(Man sagt, ich wäre nicht der Einzige?)