CDU: Künstliche Intelligenz soll Arbeitsabläufe in der Verwaltung vereinfachen
Lübeck: In der Bürgerschaftssitzung am Donnerstag hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion „einen wichtigen Impuls für die Modernisierung der Verwaltung gesetzt“, schreibt die CDU in einer Mitteilung. „Die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI), um bestimmte Abläufe künftig effizienter zu gestalten.“Wir veröffentlichen die Mitteilung der CDU im Wortlaut:
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„Vielen Dank an Bündnis 90/Die Grünen und die FDP für die gemeinsame Unterstützung unseres interfraktionellen Antrags zur Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Stadtverwaltung. Damit wird der Bürgermeister beauftragt, ein umfassendes und verantwortungsvolles Konzept zur Nutzung von KI zu entwickeln und zügig umsetzen zu lassen“, so Kevin Kleinert, Mitglied der CDU-Bürgerschaftsfraktion.
Und weiter: „Ich freue mich sehr, dass wir heute eine wichtige Grundlage für eine effizientere, moderne und zukunftsorientierte Verwaltung schaffen konnten. Die Verwaltung steht vor enormen Herausforderungen. Mit klaren Regeln, gezielter Qualifizierung und innovativen Pilotprojekten können wir KI so einsetzen, dass Bürgerinnen und Bürger aber auch im Besonderen die Stadtverwaltung selbst ganz konkret profitieren wird.“
Überdies freuen wir uns als CDU-Fraktion, dass wir heute auch einen zweiten wichtigen Schritt für die digitale Zukunft unserer Stadt gegangen sind. Mit der Gründung eines Digitalausschusses schaffen wir eine zentrale Plattform, um digitale Themen gebündelt voranzubringen. Damit setzen wir ein klares Zeichen für Innovation, Effizienz und Bürgernähe.
„Mit diesen Beschlüssen setzen wir ein klares Zeichen: Lübeck soll eine Vorreiterrolle bei der intelligenten Nutzung neuer Technologien einnehmen“, betont Kevin Kleinert.
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Der Bürgermeister soll nun „ein umfassendes und verantwortungsvolles Konzept zur Nutzung von KI“ entwickeln und auch zügig umsetzen, so die CDU. Foto: Archiv
Text-Nummer: 176489 Autor: CDU/red. vom 30.11.2025 um 16.15 Uhr

Kommentare zu diesem Text:
andre klar
schrieb am 01.12.2025 um 02.14 Uhr:
Deutschland liegt im EU-Vergleich beim E-Government im Mittelfeld (Stand 2025 auf Platz 14) und hinkt besonders bei der Benutzerfreundlichkeit und der vollständigen Durchgängigkeit digitaler Prozesse hinterher.
Sagt mir gerade mein ChatGPT.
Wie wärs, einfach mal dran zu arbeiten, da etwas nach vorne zu kommen, statt völlig unrealistische Ziele auszugeben ?
Leider ein dauerhaftes Problem der CDU, die immer großmäulig viel verspricht und dann nahezu nichts davon hält.
Oliver
schrieb am 01.12.2025 um 06.39 Uhr:
Man könnte auch viel Geld sparen indem man die Hälfte aller Politiker durch KI ersetzt...
Peter Enis
schrieb am 01.12.2025 um 08.48 Uhr:
KI, die heilige Kuh, die alles besser macht. An solchen Anträgen merkt man, dass die Antragsteller nicht nur keine Ahnung haben, was KI eigentlich ist, sondern auch, wie man sie sinnvoll einsetzt. Einfach "irgendwie mit KI" wird alles besser und effizienter.
KI ist ein Statistiktool, mehr kann sie nicht. Alles andere ist ein stinknormales Programm, wie wir es schon seit vielen Jahren haben und mit guten Gründen in der Verwaltung kaum nutzen.
Bitte nicht falsch verstehen, Digitalisierung ist tatsächlich der sinnvollste Weg, Verwaltungsabläufe schneller und einfacher zu gestalten. Aber KI ist (leider) nicht der Weg dahin.
Autofreund
schrieb am 01.12.2025 um 10.16 Uhr:
Wie heißt das neue Zauberwort für die Lösung aller Probleme?
Künstliche Intelligenz!
Mir wäre aber natürliche Intelligenz in der Verwaltung lieber...
St. Jimmy
schrieb am 01.12.2025 um 10.26 Uhr:
@Oliver
"Man könnte auch viel Geld sparen indem man die Hälfte aller Politiker durch KI ersetzt.."
Das ist ganz bestimmt ein riesen Batzen Geld, den man bei ehrenamtlichen Kommunalpolitikern einsparen kann, die Entschädigung macht die bestimmt echt sehr reich. Man, manchmal ist es peinlich mit wie wenig Wissen einfach was rausgehauen wird.
Micha
schrieb am 01.12.2025 um 11.38 Uhr:
Moin,
sollte die natürliche Intelligenz nicht vorhanden sein, setzen einige auf die künstliche!!!
Jane M.
schrieb am 01.12.2025 um 12.20 Uhr:
Wäre es möglich ggfls. erstmal bestehende Projekte zuende zu führen? Die E-Akte zum Beispiel. Andere Träger der öffentlichen Verwaltung sind da bereits deutlich weiter.
Kann man, trotz Föderalismus, nicht wenigstens mal nachfragen und sich Tipps holen, wenn es die Stadt nicht hinbekommt?
Die Leute laufen weg - aber statt gegenzusteuern, wird mit den Schultern gezuckt nach dem Motto "Reisende soll man nicht aufhalten". Und die die noch da sind kriegen ständig den Daumen von oben und erhobenen Zeigefinger. Die KI ist da kein Bonus. Zumindest wäre das kein Benefit, aufgrund dessen ich mich bewerben würde.
Oliver
schrieb am 02.12.2025 um 06.40 Uhr:
@St. Jimmy
schrieb am 01.12.2025 um 10.26 Uhr:
"@Oliver
(...)
Das ist ganz bestimmt ein riesen Batzen Geld, den man bei ehrenamtlichen Kommunalpolitikern einsparen kann, die Entschädigung macht die bestimmt echt sehr reich. Man, manchmal ist es peinlich mit wie wenig Wissen einfach was rausgehauen wird."
Ich finds eher peinlich wenn man davon ausgeht, dass ich Ehrenämtler meinen würde. Als ob die ganzen Leute im Bundestag ehrenamtlich arbeiten würden, das glaubst du doch selber nicht.