Vortrag und Diskussion: Geschlechtervielfalt in Wissenschaft und Sport
Lübeck - Innenstadt: Im Wintersemester 2025/26 findet an der Universität zu Lübeck die öffentliche Vortragsreihe „Zwi:schen:räume – Geschlechterdiversität in Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft“ des Sonderforschungsbereichs „Sexdiversity“ (SFB 1665) statt. Die Reihe beschäftigt sich mit Fragen und Erfahrungen rund um Geschlechtsvielfalt in Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.Die zweite Veranstaltung der Reihe findet am 3. Dezember 2025 von 18 bis 20 Uhr im Haus Eden, Königstraße 25, Lübeck, statt und widmet sich dem Thema „Geschlechtervielfalt in Wissenschaft und Sport“.
Prof. Dr. MarÃa José MartÃnez Patiño (Universidad de Vigo) berichtet in einer Videobotschaft von ihrem persönlichen Kampf für die Fairness intergeschlechtlicher Personen im Leistungssport. Dr. Dennis Krämer (Universität Münster) beleuchtet die Regulierung von Geschlechtervielfalt in einer binären Sportwelt. Lina von Petersdorff (Human Rights Studies) spricht über die Situation von trans* Personen im Leistungssport aus menschenrechtlicher Perspektive.
Im Anschluss findet eine Paneldiskussion mit unter anderem Prof. Dr. Olaf Hiort (UKSH Lübeck) und PD Dr. Nadine Hornig (UKSH Kiel) statt. Der Raum ist nicht barrierefrei und nur über Treppen zugänglich. Der Eintritt ist frei und erfolgt ohne Anmeldung.
Die Vortragsreihe wird im Herbst/Winter 2025/26 mit zwei weiteren Terminen fortgesetzt: am 14. Januar 2026 zum Thema geschlechtersensible Medizin und am 4. Februar 2026 zu Alltagshürden von nichtbinären, inter* und trans* Personen. Die Reihe bietet allen Interessierten die Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse des SFB 1665 kennenzulernen, mit Experten ins Gespräch zu kommen und mehr über die Arbeit des Sonderforschungsbereichs „Sexdiversity“ zu erfahren.

Der Vortrag findet im Haus Eden statt.
Text-Nummer: 176558 Autor: Veranstalter vom 01.12.2025 um 15.45 Uhr

Kommentare zu diesem Text:
Bruno Bär
(eMail: Baerenkoenig-Bruno@web.de) schrieb am 01.12.2025 um 21.50 Uhr:
Die "Vielfalt" ist doch sehr klar begrenzt. Durch biologische Fakten. Es gibt 2 Geschlechter. Männlich und Weiblich. (...)
Lukas
schrieb am 02.12.2025 um 08.56 Uhr:
@Bruno Bär:
Ich empfehle ihnen dringend sich dann mehr mit Biologie zu beschäftigen. Spätestens die Beschäftigung mit dem Leben am Meeresgrund könnte ihren Blick auf die binäre Geschlechtlichkeit erschüttern.
Und falls Ihnen das zu fern vom Menschen ist gerne einfach mal in die Studien zum Thema Intergeschlechtlichkeit beim Menschen reinlesen.
Die Wissenschaft hat neue Erkenntnisse gewonnen seitdem sie Sexualkunde in der Schule hatten.
Warum haben sie Angst davor das zumindest in betracht zu ziehen?
Selbstdenker
schrieb am 04.12.2025 um 10.51 Uhr:
@Lukas Es war die Rede von Menschen und nicht von Meeresbewohnern. Es gibt 2 Geschlechter, das ist die ständig verleugnete Normalität. Mit dem x-Geschlechter Unsinn läßt sich super Kasse machen und den normalen fleissigen Bürgern, die diesen diversen 52+ Geschlechterwahn nicht mitmachen, ein schlechtes Gewissen einreden.
Zudem empfehle ich Beschäftigung mit grammatikalischer Normalität der deutschen Sprache.