Schwerverletzter flieht nach Unfall zu Fuß
Lübeck - St. Jürgen: In der Nacht zu Mittwoch, 3. Dezember 2025, stießen auf der Bundesstraße 207 in Höhe des Hochschulstadtteils in Lübeck ein BMW und ein Opel zusammen. Dabei erlitt der Fahrer des BMW schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, der Führer des Opel wurde leicht verletzt. Die Höhe des Gesamtsachschadens an den beteiligten stark beschädigten Autos beläuft sich nach einer ersten Einschätzung auf knapp 30.000 Euro.Gegen 1 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst zu dem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 207 in Höhe der Paul-Ehrlich-Straße des Lübecker Hochschulstadtteils alarmiert. In dem dortigen Einmündungsbereich stellten die Beamten einen stark beschädigten Opel und einen beschädigten BMW fest; im Zuge der anschließenden Unfallaufnahme, Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der Bereich der Unfallstelle auf der B207 gesperrt.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr der 42 Jahre alte Mann aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg mit seinem BMW die Bundesstraße 207 in Fahrtrichtung Lübeck Blankensee. Im Einmündungsbereich der Paul-Ehrlich-Straße prallte er den bisherigen Ermittlungen nach ungebremst auf das Heck eines Opels, der zu diesem Zeitpunkt auf der B207 wartend bei rot anzeigender Ampel auf dem Linksabbiegerfahrstreifen in Richtung Paul-Ehrlich-Straße stand. Bedingt durch den Zusammenstoß schleuderte der Opel nach links in die Bankette. Der BMW blieb massiv beschädigt im Einmündungsbereich stehen.
Kurz nach dem Verkehrsunfall ging der Fahrer des BMW zu Fuß vom Unfallort in Richtung der dort nahe gelegenen Brücke über die B207. Er konnte dort durch einen Zeugen und den 40 Jahre alten Fahrer des Opel bis zum Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes festgehalten werden, um danach medizinisch versorgt werden zu können.
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes brachten den schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzten Fahrer des BMW in ein Krankenhaus, auch der Opelfahrer wurde einem Krankenhaus zugeführt. Sowohl der BMW als auch der Opel waren nicht mehr fahrbereit, ein Abschleppunternehmen kümmerte sich um den Abtransport der Autos.
Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Alkoholkonsum des Fahrers des BMW. Vor diesem Hintergrund wurde ihm im weiteren Verlauf eine Blutprobe entnommen. Ferner beschlagnahmten die Beamten im Rahmen der Ermittlungen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck auch sein Mobiltelefon.

Der Fahrer des BMW erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, der Führer des Opel wurde leicht verletzt. Foto: Polizei
Text-Nummer: 176604 Autor: PD Lübeck/red. vom 03.12.2025 um 15.15 Uhr

Kommentare zu diesem Text:
Kenner der Materie
schrieb am 03.12.2025 um 15.45 Uhr:
Auch hier hätte schlimmeres durch Aufmerksamkeit und Abstand vermieden werden können.Es kann doch nicht so schwer sein zu Verstehn,nehmt euch mehr Zeit Ziele zu erreichen und hört auf zu drängeln zu bedrohn und gefährden
Hacki
schrieb am 03.12.2025 um 15.51 Uhr:
Sag ich immer wieder ,RZ Kennzeichen sind die schlimmsten Artgenossen
Gero Markus, Lübeck
(eMail: geromarkus@hotmail.com) schrieb am 03.12.2025 um 18.26 Uhr:
@ Hacki:
Kennzeichen RZ = Rambo Zambo? ;-)
Hacki
schrieb am 03.12.2025 um 19.53 Uhr:
Falsch Gero Markus. RZ. Rübenzüchter 👍
Klugscheißer No. 1
schrieb am 04.12.2025 um 00.39 Uhr:
@Kenner der Materie:
Warst du der Fahrer des BMW oder bist du nur so betrunken?
Hast du den Text gelesen und verstanden?
Der Unfallverursacher im BMW ist vermutlich unter Alkoholeinfluss auf den an der roten Ampel wartenden Opel Fahrer aufgefahren.
Was hat da der Abstand mit zu tun?
Und aufmerksam war der BMW Fahrer nicht, da er wohl besoffen war.