Mühlentorbrücke ab sofort gesperrt

Lübeck - Innenstadt: Archiv: Seit Jahrzehnten hat die Mühlentorbrücke die schlechte Zustandsnote 3,9. In der Nacht zu Freitag ergab eine Prüfung eine Verschlechterung auf die Note 4,0. Nach der Hubbrücke ist auch die wichtige Zufahrt zur Innenstadt aus Richtung Süden nicht mehr befahrbar.


In der Nacht zu Freitag wurde die Brückenprüfung abgeschlossen. Foto: HL

"Trotz aller Bemühungen, den Verkehr bis zum Ende der Baumaßnahme Beckergrube und bis zum ursprünglich geplanten Start der Sanierungsmaßnahme der Mühlentorbrücke aufrechterhalten zu können, ist eine Sperrung wegen des schlechten baulichen Zustands nun unumgänglich, weil das Sicherheitsrisiko zu hoch ist", teilte die Stadtverwaltung am Freitagmorgen mit.

Bei der Bauwerksprüfung wurden Schäden festgestellt, die die Standsicherheit und die Verkehrssicherheit des Bauwerkes erheblich beeinträchtigen. Das Ergebnis mit einer Zustandsnote 4,0 beschreibt einen ungenügenden Bauwerkszustand. Das Ergebnis ist auf die Schäden mit einer deutlichen Verschlechterung der Tragfähigkeit und Verkehrssicherheit zurückzuführen. Gemäß der Einschätzung der Bauwerksprüfer ist das Befahren der Mühlentorbrücke nicht mehr möglich.

Die weitere Standsicherheit der Brücke ist nur zu gewährleisten, wenn Maßnahmen zur Ertüchtigung des Tragwerkes sofort beginnen und das verbleibende Tragwerk geschützt wird. Aufgrund des Zustands des Straßenbelages, der Schäden an den Übergangskonstruktionen und des Abreißens einiger Bleche, die den Straßenaufbau tragen, ist die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben. Zudem haben der Belag sowie der Aufbau auf der Brücke ihre dichtende Funktion verloren. Am Stahlstabwerk ist der Korrosionsschutz weitreichend unwirksam, sodass man praktisch von stetig fortschreitender Schwächung der Bauwerkskonstruktion ausgehen muss. Dies alles hat zur Folge, dass eine Nutzung für alle Verkehrsteilnehmenden sofort eingestellt werden muss.

Da bisher eine Sanierung der bestehenden Brücke geplant ist, gilt es jetzt, den Bestand bestmöglich zu sichern und vorzubereiten. Das freie Baufeld kann dann für einzelne vorbereitende Maßnahmen zur Grundinstandsetzung genutzt werden, die eventuell vorgezogen werden können. Die Planung für die Sanierung insgesamt lässt sich jedoch nicht weiter beschleunigen.

Ursprünglich war ab dem 14. Dezember eine Sperrung der Mühlentorbrücke für den Busverkehr und Fahrzeuge über 3,5 Tonnen geplant und Umleitungen für die betroffenen Buslinien für den regulären Fahrplanwechsel waren erarbeitet worden. Damit sollten weitere Belastungen von der Brücke genommen werden, um die Lebensdauer zu verlängern. Hierfür wurden im Vorfeld bereits sowohl bauliche Maßnahmen an den Straßen und Brücken, als auch Maßnahmen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Verkehrsanlagen auf den Umleitungsstrecken vorgenommen. Die Sonderprüfung hat jetzt jedoch gezeigt, dass die Risiken für den öffentlichen Verkehr unkalkulierbar sind und eine vollständige Sperrung sofort umgesetzt werden muss.

Der gesperrte Bereich umfasst den Straßenabschnitt vom Kreisverkehr „Mühlenteller“ bis zur Einmündung der Wallstraße. Die Sperrung hat im Wesentlichen die Umleitung des Straßenverkehrs zur Folge. Fußgänger und Radfahrer können weiterhin die vorhandene Behelfsbrücke neben der Mühlentorbrücke nutzen, die die Hansestadt Lübeck bereits rechtzeitig neu errichtet hat.

Umleitungen und Einschränkungen in der Verkehrsführung

Ab 5. Dezember wird der Individualverkehr über den Berliner Platz, die Possehlstraße und die Wallstraße umgeleitet.

In dieser Übergangsphase ist die Durchfahrt von der Wallstraße zur Mühlenstraße vorübergehend gesperrt. Hier wird nun zusätzlich die Ampelanlage an der Einmündung der Wallstraße angepasst, für die spätere Umstellung auf den eigentlichen Fahrplanwechsel.

Bis zum geplanten Fahrplanwechsel des Busverkehrs am 14. Dezember 2025 führt die Umleitung der Fahrwege zu Einschränkungen und kurzfristigen Änderungen der Verkehrsführung in der Innenstadt und auf der ebenfalls vom Individualverkehr genutzten Ausweichstrecke über den Berliner Platz, die Wallstraße und den Mühlendamm.

Dazu gehören:

- Einseitige Sperrung der Wallstraße für die Richtung zur Mühlentorbrücke.

- Umleitung der Zufahrt zum Domviertel über den Mühlendamm, während die Ausfahrt über die Mühlenstraße und die Wallstraße erhalten bleibt.

- Umleitung der Buslinien über die Wahmstraße.

Verkehrsteilnehmer können sich laufend über Informationen und den Projektfortschritt online unter www.luebeck.de/muehlentorbruecke informieren.

Umleitung der Buslinien

Die betroffenen Buslinien werden ab Freitag, 5. Dezember 2025, bis zum offiziellen Fahrplanwechsel ab 14. Dezember eine an die geplante Linienführung angepasste Umleitung fahren.

Die Linien 1, 2, 6, 7, 8, 9, 16 und 26 fahren stadteinwärts ab Mühlentorteller in die Hüxtertorallee, links über die Rehderbrücke, Wahmstraße und ab Kohlmarkt weiter im Linienweg.

Stadtauswärts wird ab Haltestelle Kohlmarkt ebenfalls durch die Wahmstraße, Krähenstraße und Hüxtertorallee zum Mühlentorteller und weiter im Linienweg gefahren. Die Haltestellen Hüxtertorallee und Krähenstraße werden in beiden Richtungen angefahren.

Die Linie 4 fährt stadteinwärts ab Mühlentorteller in die Hüxtertorallee, links über die Rehderbrücke, Wahmstraße, links Sandstraße, links in die Königstraße und weiter im Linienweg. Die Haltestelle Sandstraße wird in Richtung Heiweg nicht angefahren.

Stadtauswärts wird ab Gustav-Radbruch-Platz über Falkenstraße und Hüxtertorallee zum Mühlentorteller gefahren und weiter im Linienweg. Die Haltestellen Blanckstraße und Hüxtertorallee werden mit angefahren.

Die Linien 15 und 25 fahren in beiden Richtungen ab/bis Kohlmarkt über Wahmstraße und Krähenstraße zur/ab Haltestelle Blanckstraße und weiter im Linienweg. Die Haltestellen Sandstraße, Fegefeuer, Stadthalle und Hüxtertoralle entfallen für diese Linien. Die Haltestelle Krähenstraße wird in beiden Richtungen mit angefahren.

In Zusammenarbeit mit dem Service der Stadtwerke Lübeck Mobil werden alle Informationen über den vorübergehend angepassten Fahrplan, in bewährter Weise und umgehend über die einschlägigen Informationskanäle bereitgestellt. Aktuelle Informationen zu Fahrplanänderungen stehen auch online unter www.swhl.de/mobil zur Verfügung. Auch überregionale Busbetriebe sind informiert, sodass Informationen zu den kurzfristig erforderlichen Fahrplanänderungen zur Verfügung stehen.

Bei den weitreichenden Abstimmungen bei der Vorbereitung der baulichen und verkehrlichen Maßnahmen sind in gleichem Maße die Verkehrsbehörde, die Leitstellen der Rettungsdienste und des öffentlichen Nahverkehrs aber auch Planungsbüros und die Ausführungsfirmen beteiligt.

„Der Hansestadt Lübeck ist bewusst, dass die vorgezogene Vollsperrung für viele Verkehrsteilnehmende mit Einschränkungen, Umwegen und teils vermehrtem Zeitaufwand einhergehen kann“, so Bürgermeister Jan Lindenau. „Neben allen Bemühungen, die Befahrbarkeit der Brücke und damit den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten und weitere Einschränkungen zu vermeiden, steht jedoch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden an erster Stelle. Dieser großen Verantwortung nachgehend, ist die Entscheidung für eine Vollsperrung der Mühlentorbrücke unvermeidbar gewesen“, betont der Bürgermeister, der die Brückenprüfung in der Nacht vor Ort verfolgte.

Die Sanierung der Mühlenbrücke war ursprünglich für das Jahr 2007 geplant. Damals fehlten die finanziellen Mittel. Später kam dann der Neubau der Possehlbrücke dazwischen, die Mühlentorbrücke wurde als Umleitungsstrecke benötigt. Im Jahr 2019 kündigte die Verwaltung die Sanierung für das Jahr 2022 an. Der Termin konnte auch nicht gehalten werden. Ende vergangenen Jahres wurde ein Baubeginn Ende 2025 angekündigt, aktuell ist es Herbst 2026.
Die Mühlentorbrücke ist seit Freitagmorgen endgültig gesperrt. Foto: VG/Archiv
Die Mühlentorbrücke ist seit Freitagmorgen endgültig gesperrt. Foto: VG/Archiv

Text-Nummer: 176631    Autor: Presseamt/VG    vom 5.12.2025 6.15 Uhr

Kommentare zu diesem Text (64):

Bürgermeister zurücktreten! Sofort!

schrieb am 5.12.2025 6.38 Uhr:
Na war doch ne Frage der Zeit, dass die Brücke dicht gemacht wird generell sollte langsam Lindenau seinen Posten räumen, die ganzen Kaltasphalt Geschichten gehen jetzt auch langsam kaputt, und zwei drei Jahren sehen die Straßen aus, als wären wir wieder im Jahr 2010.

Also diese Politik in Lübeck kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, die Bürgerschaft hat ja in Kauf genommen, dass die Brücke evtl. Einstürzen würde, da ja die Geh- und Radwege zurückgebaut wurden.

Unverantwortlich!!!

Susi21

schrieb am 5.12.2025 6.55 Uhr:
Was soll man dazu noch sagen?

Vladimir

schrieb am 5.12.2025 6.57 Uhr:
Cool. Jetzt nur noch ne Rundreise mit böötchen. Lübeck hat es nicht anders verdient. Bei der Führung

Tim Kock

schrieb am 5.12.2025 7.10 Uhr:
Man sollte das zum Anlass nehmen und endlich die gesamte Innenstadt autofrei gestalten.
Alle anderen Städte in Europa können das. Nur in Lübeck darf man direkt am Weltkulturerbe vorbeifahren. Sogar mit LKWs.

Noch ein Unding: Durch die Umleitungen dürfen nun noch mehr Busse durch die Wahnstraße fahren. Die dortigen denkmalgeschützten Häuser werden dadurch noch mehr belastet!

Hans Hansen

schrieb am 5.12.2025 7.16 Uhr:
Seit der Jahrtausendwende herrscht in Deutschland der Neoliberalismus. Öffentliche Haushalte werden in dieser Ideologie nach betriebswirtschaftlicher Logik, statt nach der eigentlich geltenden volkswirtschaftlichen Logik geführt.

Das goldene Kalb ist heutzutage die Schwarze Null. Haushalte sollen "sich rechnen". Man darf nicht "zu viel ausgeben". Und so hat man munter gespart und gespart und gespart. Jeder Volkswirt schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.

Infrastruktur ist die Lebensader jeder Ökonomie. An ihr zu sparen bedeutet munter Nägel in den Sarg jeder Wirtschaft zu schlagen. Völlig egal ob Plan- oder Marktwirtschaft. Das überlebt keine Ökonomie.

Eigentlich sollte es keine schwere Hirnverrenkung darstellen zu verstehen, dass sich Güter und Arbeitskraft fluide bewegen können müssen, damit eine Wirtschaft laufen kann. Kostenloser ÖPNV, Radverkehr für die Arbeitskraft und Konsumenten und die dann weniger verstopften Kraftstraßen für Güterverkehr. Einfache Rechnung. ÖPNV und Radinfrastruktur sind bedeutend günstiger in Bau und Unterhalt als im selben Maße Kraftstraßen zu unterhalten.

Lübeck hat keine andere Wahl als eine regelrechte Verkehrsrevolution in kürzester Zeit durchzuführen. Lübeck muss dem Beispiel anderer Städte schleunigst folgen und unterhaltseffiziente und wirtschaftsfördernden ÖPNV und Radverkehr aufbauen und die Kraftstraßen für Gewerbe frei machen. Dann hat die lübecker Ökonomie eine Überlebenschance.

Aber mit neoliberalem Autokult sehen wir ja was passiert...

J. Gerwien

schrieb am 5.12.2025 7.45 Uhr:
Naja, das wundert mich jetzt nicht, das vorher veröffentlichte Szenario wirkte doch schon sehr so, dass es eigentlich schon feststand, aber erst mit diesem Abschluss der Prüfung verkündet werden sollte. Wenn man aber so ne Brückensanierung fast 20 Jahre schiebt, ist halt irgendwann Schluss, und eine (angeblich toll) umgestaltete Beckergrube ist nun mal wichtiger.

@Bürgermeister zurücktreten... : nur noch mal zum Verständnis: der Bürgermeister kann für den Sanierungsstau der Brücke ziemlich wenig. Er leitet die Verwaltung, die den Zustand der Brücke regelmäßig deutlich gemacht hat. Eine Sanierung der Brücke geht aber nur mit einer Kostenstelle im Haushalt der Stadt, den die Bürgerschaft beschließt. Diese wurde in den vergangenen Jahren halt einfach nicht bewilligt, bzw. eben auch die Planungskosten dafür so spät finanziert, dass es bis jetzt gedauert hat.
Soll deswegen jetzt die gesamte Bürgerschaft zurücktreten und Sie nachrücken lassen, weil Sie es besser machen? Oder nehmen wir den Stadtpräsidenten als Bauernopfer, weil er ja der Leiter der Bürgerschaft ist?
Man muss unseren Bürgermeister nicht mögen, da gehe ich in vielen Punkten mit. Aber dass alles genutzt wird, um nach seinem Rücktritt zu schreien, ist dann auch etwas peinlich.

böses Jan

schrieb am 5.12.2025 7.45 Uhr:
Lübeck: Wegen Sanierung bis auf Weiteres geschlossen.
Die Produktion und Anbringung entsprechender Hinweisschilder unterhalb der Ortsschilder könnte sich die Stadt aber wohl nicht leisten.

Klugscheißer

schrieb am 5.12.2025 7.48 Uhr:
Das ist Typisch für Lübeck, eine Stadt wo der Bürgermeister keine Fahrerlaubnis besitzt zudem nicht aus einem Handwerksberuf stammt. Ihm sind Prestige Projekte wichtiger, zb. Radschnellweg in der Ratzeburger Allee. Nur nicht das was wirklich wichtig ist für die Infrastruktur voran bringen. Diese Brücken hätte vorang gehabt Saniert zu werden.Wir brauchen keinen Radschnellweg mehr, wir brauchen Brücken die in Ordnung sind.

Karin Hardt

schrieb am 5.12.2025 7.49 Uhr:
So etwas kommt heraus wenn man sich Jahre lang nicht um die Straßen kümmert.
Was treiben unsere Politiker eigentlich?? Die Herren die für den Verkehr in unsere Stadt zuständig sind, scheinen wohl keine Ahnung zu haben.
Jetzt wird die Rehderbrücke dermaßen belastet, um dann als nächstes still gelegt zu werden.
Aber dafür ist dann wieder kein Geld da.
Für mich ist die Politik hier nicht nachvollziehbar.
karinhar@web.de

Is egal

schrieb am 5.12.2025 7.49 Uhr:
Es ist schon amüsant, wie der jetzigen Stadtverwaltung die Schuld gegeben wird.

Einerseits wird gemeckert, dass Lübeck die Schulden zu hoch sind, anederseits gewettert, dass nicht investiert wird - also neue Schulden. Dabei sind die Brücken nicht seit Vorgestern kaputt. Die wurden Jahrzehnte lang kaputt gespart, um die Ausgaben zu senken und in der Bilanz besser dazustehen.

Was soll es denn nun sein?

Ein Freund der Ironie

schrieb am 5.12.2025 7.53 Uhr:
Ich Frage mich wirklich ob wenn man schon seit Jahrzehnten weiß, dass die Brücke so marode ist, es nicht von den Verantwortlichen einfach nur grob Fahrlässig ist diesen Zustand so lange hinausgezögert zu haben. Was machen denn bitte die Menschen die auf die Haltestellen wie Fegefeuer, Stadthalle angewiesen sind, weil sie einfach nicht mehr so gut zu Fuß sind. Wie sollen denn bitte 2 Bushaltestellen die immer voll mit Menschen stehen und oft kein durchkommen mehr ist auf eine Zusammengelegt werden, damit man gar nicht mehr durchkommt?
Lübeck jammert, dass die Stadt zu wenig Geld hat:Kein wunder wenn Gewerbeeinnahmen fehlen. Ach ja, wir machen alle Brücken dicht damit ja keiner mehr in die Innenstadt kommt und die nächsten Läden zu machen müssen.

Man könnte fast meinen das irgendwo ein kleiner Till Eulenspielgel in dem Kreis der Verantwortlichen sitzt. Es fehlen wie überall die Entscheider. Aber dann lieber doch noch mal 10 Meetings abhalten und sich 20 mal Rückversichern ob diese Entscheidung dann richtig sein könnte um letztendlich den Faktor Zeit entscheiden zu lassen.

Traurig, aber wahr. könnt fast ein tolles Drehbuch für eine Daily Soap sein.

Grummelbrumm

schrieb am 5.12.2025 8.02 Uhr:
Die Schilder standen bereits gestern und die Sperrung hätte demnach auch so offen kommuniziert werden können. Oder hoffte man in letzter Sekunde noch auf ein Wunder?

Welche Brücke kommt als nächstes? Rehderbrücke, Hüxter, Marien, Burgtor...? Sieht ja bei beinahe allen Brücken, welche in die Innenstadt führen, nicht so gut aus.

Vor allem der Lieferverkehr wird die Brücken zusätzlich belasten. Bei der Berechnung der Mehrbelastung durch Lieferverkehr ist die Achslast ausschlaggebend und hier steigt die Beanspruchung (das sind platt gesagt leztlich die "Schäden" und sind von der "Belastung" zu unterscheiden) nicht linear, sondern es wird das "Vierte Potenz Gesetz" herangezogen. Ein 40t mit 4 Achsen beansprucht somit die Brücke so stark wie etwa 60.000 PKW. 12t mit 2 Achsen wie 4.000 PKW (jeweils 1,5t schwer).

Denkmalschutz hin oder her... ein Neubau ist doch meist günstiger, was soll dieser Sanierwahn? Es kann ja im alten Stil, mit neuen Materialien gebaut werden.

Und die Ursachen sind vielschichtiger, auch wenn einige anderes erzählen. Mangelnde Wartung zuerst, höheres Verkehrsaufkommen (besonders LKW), Streusalze...

Bürger

schrieb am 5.12.2025 8.03 Uhr:
Es werden leere Karstadt Gebäude gekauft, es werden überteuerte Feiern für die Stadtverwaltung gehalten, es werden Büroflächen angemietet obwohl die Hansestadt genug eigene Gebäude besitzt. Im Ernst??? Und dann ist kein Geld für die Infrastruktur in der eigenen Stadt da?
Wie soll den jetzt die Innenstadt beliefert werden und die kleinen Ladengeschäfte ihre Ware bekommen?
Ich hoffe, es werden mehr Einkaufzentren gebaut(der alte Schlachthof), dann hat sich das Thema Innenstadt endlich erledigt.

Bootsbauer

schrieb am 5.12.2025 8.04 Uhr:
Ich hoffe, dass nun noch die Rehderbrücke, Holstenbrücke und die Burgtorbrücke auch nicht mehr genutzt werden können.

Mittlerweile genieße ich dieses offensichtliche Versagen sämtlicher Politik- und Verwaltungsstrukturen in Deutschland. :-) Wunderbar. Wer soll da nun der Sündenbock für sein?

Hinweisgeber:in

schrieb am 5.12.2025 8.11 Uhr:
Bevor die Stadtwerke die "Berlin" verkaufen, könnte Sie noch gutes bewirken als Behelfsbrücke in die Altstadt. Gilt auch für die anderen Fähren, wenn die "Werft Ahoi" dann mal im Regelbetrieb ist. Evt. kann auch das Pionierbrückenbataillon 130 der Bundeswehr helfen.

Der ELK wird vom WSA gerade nicht gebraucht, da immer irgendwo eine Kanalschleuse defekt ist.

Wann die Rehderbrücke der Belastung nicht mehr standhält, ist nur eine Frage der Zeit. Aufgrund des seit langem bekannten Personalmangels bei den Brückenbauer:innen wird das sicher seine Zeit brauchen.

Bis dahin sollte man über eine Verlängerung der Haltestelle Kohlmarkt Richtung ZOB nachdenken, das passt schon jetzt nicht mehr und die Busse stehen für die Haltestelle im Stau.

Schlau

schrieb am 5.12.2025 8.15 Uhr:
Im Jahr 2001 wurde die Stadtseite der Brücke von unten vom Rost befreit und wieder beschichtet. Die andere Seite nicht, weil es zu teuer war. Na dann schauen wir mal, wie teuer es jetzt wird.

Dirk Schulz

schrieb am 5.12.2025 8.19 Uhr:
Seit Jahren gammeln alle Altstadtbrücken vor sich hin und nichts tut sich.. die Verwaltung will schlichtweg nichts anpacken und nacheinander erledigen.. man wartet auf Förderungen oder Gelder anderer die lassen sich ja viel leichter ausgeben... (Radschnellwege als bestes Beispiel)

Es muss eine einheitliche Liste erstellt werden, nach der Ersatzinvestitionen durchgeführt werden... und nicht nach Belieben der Verwaltung..

Lübecker

schrieb am 5.12.2025 8.26 Uhr:
Jetzt ist vielleicht der Zeitpunkt gekommen, drüber nachzudenken, Lübeck zu "schließen". Ein paar wenige Brücken für Einsatzfahrzeuge, Lieferverkehr und Taxen. Ansonsten komplett autofrei, natürlich auch für Anwohner.
Ich sehe nicht, wofür die Innenstadt noch gebraucht wird, einzig vielleicht die Museen und das Theater. Für alles andere ist im Umland ausreichend Infrastruktur (Einzelhandel, Ärzte usw.) vorhanden. Dort bin ich auch mit dem Auto willkommen und wenn es etwas nicht geben sollte, kann es immer noch bestellt werden.

Peter Menken

schrieb am 5.12.2025 8.28 Uhr:
Ich denke auch, dass Lindenau jetzt zurücktreten muss.

Seit 8 Jahren ist er Bürgermeister. Genau so lange ist bekannt, dass die Mühlentorbrücke in bedenklichem Zustand ist. Note 3,9 seit Jahren, ab 4,0 ist Schluss.

Wie kann es sein, dass Lindenau es trotzdem in 8 Jahren nicht hinbekommen hat, die Brücke zu sanieren?

Komplett unfähig, dieser Typ.

Andreas Anders

schrieb am 5.12.2025 8.42 Uhr:
Bitte richtet eine Busspur auf der Hüxtertotalle in Richtung vom Mühlentorteller (ab Bushaltestelle Hüxtertor) zur Wahmstraße ein, so dass die Busse lins und die PKW recht die Hüxtertotalle befahren.
Die Ampelsteuerung massiv verändern, so dass nicht nur zwei Busse in Richtung Wahmstraße kommen sondern mindestens 7 bis 8 Busse und dazu sollte dort die PKW nicht unnötig fahren, sondern diese sollten die rechte Spur (Hüxtertotalle) befahren, auch wenn es eventuell einen Rechtsabbieger in Richtung Eichholz gibt.

Yo Baby Yo…

schrieb am 5.12.2025 8.43 Uhr:
„Nonstop Nonsens“

Folge: Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen.

Musikfreund aus Lübeck

schrieb am 5.12.2025 9.01 Uhr:
Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.......Es war völlig klar das dies irgendwann kommen musste. Die Brücke ist inzwischen fast 126 Jahre alt. Für eine Brücke die für 100 Jahre Lebensdauer ausgelegt war ist das eine gute Leistung. Die nach dem Krieg gebauten Betonbrücken halten nicht so lange. Von der Mühlentorbrücke können die heutigen Ingenieure lernen wie man Brücken baut.

Der Stadt allein kann man aber keinen Vorwurf machen. Der ELK ist eine Bundeswasserstraße. Für die Brücken über Bundeswasserstraßen ist der Bund zuständig aucdh der Denkmalschutz spielt bekanntlich eine Rolle. Die Baubehörde der Stadt ist lediglich das ausführende Organ.

Das die Durchführungsplanung für die Sanierung noch nicht steht ist hingegen ein Armutszeugnis

Bleibt nur zu Hoffen das die Rehderbrücke durchhält.....

Christine Dvorak

schrieb am 5.12.2025 9.11 Uhr:
Bürgermeister zurücktreten! Sofort!:

Andere zum Rücktritt auffordern aber zu feige sein, den eigenen Namen zu nennen.

Was bist Du für ein kleines Licht. Als Straßenreiniger solltest Du sofort Deinen Besen niederlegen.

Mike Neumann

schrieb am 5.12.2025 9.28 Uhr:
Jetzt alles über die Rehderbrücke, die ist die Nächste. Bald ist die Altstadtinsel nur noch mit Booten erreichbar. Herrlich. Ihr müsst jetzt noch mehr Strassen und Teller zweispurig/einspurig machen und Parkplätze/Durchfahrten zupollern. Zusätzlich noch paar Baustellen anfangen. Es ist Weihnachtsmarkt. Einfach mal das Auto stehen lassen. Achso, Züge fahren ja auch nicht.Fahrrad und e-scooter geht noch. Und wer das nicht kann bleibt einfach zu Hause.

Alex

schrieb am 5.12.2025 9.33 Uhr:
Gestern 15.00 Uhr in Buntekuh Gasaustritt mit Verkehrschaos.
Der Bautrupp ist direkt mit ausgerückt, 19.30 Uhr lief der Laden wieder.

Die Brücken sind seit Jahrzehnten marode.
Nichts passiert, finde den Fehler!

Fragt doch mal den Bautrupp, nicht in der Verwaltung, wie man das Problem angeht, dann sind die Brücken zu den Sommerferien wieder offen, verstärkt und befahrbar ;-)

Hannes

schrieb am 5.12.2025 9.35 Uhr:
Danke Hr. Lindenau.
Sie haben es versemmelt.
Bitte zurücktreten.
Inkompetenz 4.0.

Frank Walter

schrieb am 5.12.2025 9.40 Uhr:
Hatten Sie alle etwa noch irgendwelche Ansprüche an den Bürgermeister einer Literaturnobelpreisträger Stadt,der nach eigenem Bekunden(Interview in einer Regionalzeitung) ein Buch gelesen hat?
Nun ist ihm sein „Brain“ Klüssendorf auch noch abhanden gekommen.Was soll da wohl noch kommen.
Stillstand, Fehlentwicklungen sind wir doch nun gewohnt.
Und bei der nächsten Kommunalwahl wird wieder ,mangels kompetenter Bewerber, das Kreuz an der gleichen Stelle gemacht.

Oliver

schrieb am 5.12.2025 9.51 Uhr:
@Bürgermeister zurücktreten! Sofort!
schrieb am 05.12.2025 um 06.38 Uhr:
"Na war doch ne Frage der Zeit, dass die Brücke dicht gemacht wird generell sollte langsam Lindenau seinen Posten räumen, die ganzen Kaltasphalt Geschichten gehen jetzt auch langsam kaputt, und zwei drei Jahren sehen die Straßen aus, als wären wir wieder im Jahr 2010. (...)"

Du hast doch den letzten Schuss nicht gehört, ein wenig unfair das alles Lindenau in die Schuhe zu schieben. Die Brückenschäden kommen nicht alle von heut auf morgen, die Brücken wurden schon etliche Jahre zuvor schon vernachlässigt und das VOR Lindenau seiner Zeit.
Befass dich mal ein wenig mit der Realität statt ohne Nachdenken zu pöbeln.

Oliver

schrieb am 5.12.2025 10.03 Uhr:
@Peter Menken
schrieb am 05.12.2025 um 08.28 Uhr:
"(...) Seit 8 Jahren ist er Bürgermeister. Genau so lange ist bekannt, dass die Mühlentorbrücke in bedenklichem Zustand ist. Note 3,9 seit Jahren, ab 4,0 ist Schluss.

Wie kann es sein, dass Lindenau es trotzdem in 8 Jahren nicht hinbekommen hat, die Brücke zu sanieren? (...)"

Weil die Mühlentorbrücke ständig als Umleitung für andere Baustellen und Brückenarbeiten herhalten musste. Habt ihr die letzten 8 Jahre nur gepennt oder wie?


@Klugscheißer
schrieb am 05.12.2025 um 07.48 Uhr:
"Das ist Typisch für Lübeck, eine Stadt wo der Bürgermeister keine Fahrerlaubnis besitzt zudem nicht aus einem Handwerksberuf stammt. Ihm sind Prestige Projekte wichtiger, zb. Radschnellweg in der Ratzeburger Allee. Nur nicht das was wirklich wichtig ist für die Infrastruktur voran bringen. Diese Brücken hätte vorang gehabt Saniert zu werden.Wir brauchen keinen Radschnellweg mehr, wir brauchen Brücken die in Ordnung sind."

Und noch so einer, der keine Ahnung hat, aber munter Stuss ablässt.
Weißt du wieviel eine Brückensanierung kostet?
Für den Radschnellweg gab es zumindest Zuschüsse, sodass für das Projekt die Stadt am Ende weniger zahlen muss, als für die Sanierungen sämtlicher maroder Brücken hier in Lübeck, wo die Stadt KEINEN Zuschuss bekommt und alles selber zahlen muss.

Oliver

schrieb am 5.12.2025 10.07 Uhr:
@Bootsbauer
schrieb am 05.12.2025 um 08.04 Uhr:
"Ich hoffe, dass nun noch die Rehderbrücke, Holstenbrücke und die Burgtorbrücke auch nicht mehr genutzt werden können. (...)"

Die Rehderbrücke wird die nächste werden.
Jetzt sollen 12 Buslinien wovon viele auch im 10-Minuten-Takt fahren alle durch die enge Krähenstraße durch und alle über die Rehderbrücke.
Das ist zuviel für diese eine Straße. Die Brücke mag breit genug sein, aber die Krähenstraße ist ein reines Nadelöhr sofern nicht alle Parkplätze in der Straße nun geräumt und gesperrt werden zwischen den Haltestellen Wahmstraße und Krähenstraße um eine möglichst freie Durchfahrt ansatzweise zu gewährleisten.

Eule

schrieb am 5.12.2025 10.11 Uhr:
Danke an die Redaktion, für die ausführliche Beschreibung der Busumleitungen. Leider kann man sich beim Stadtverkehr Lübeck auf vernünftige und vor allem korrekte Infos schon eine ganze Weile nicht mehr verlassen. Und zu oft informieren Busfahrer über bestehende Umleitungen oder Haltestellenausfälle auch nicht mehr. Jedesmal zu Lasten zahlender Fahrgäste. Ein großes Danke für die Mühe!

Unglaublich

schrieb am 5.12.2025 10.23 Uhr:
Wegen Inkompetenz sehenden Auges ins Chaos.

Jetzt kommt man also auch von Süden her nicht mehr nach Lübeck rein. Was für Verkehrsplaner sitzen da - seit Jahrzenten, die die Augen vor dem Verkehrskollaps schließen und sogar noch befeuern?

Einige intelligente davon sind sogar so clever, die, seit Jahrzenten wenigstens noch halbwegs fließenden, zweispurigen Kreisverkehre, in einspurige und mit Ampeln bepflasterte Verkehrshindernisse umzubauen - im Namen der Radfahrer und des Klimaschutzes.

Alle die, die über Lübecks Straßen zur Arbeit müssen haben mein tiefstes Mitgefühl.

Für das Buddenbrookhaus und den Karstadt Ankauf/Umbau sind komischerweise Millionen genug da - wen interessieren schon gute Ausstattungen von Kindergärten, Schulen und eine funktionierende Infrastruktur?

Unglaublich, mit wieviel Inkompetenz Lübeck seit Jahren verplant und verwaltet wird ... Und dafür muss ich Steuern zahlen.

H M S

schrieb am 5.12.2025 10.25 Uhr:
Wenn man sich die freigelegte, verrostete Stahlkonstruktion ansieht kommt diese ganze Aktion mindestens 50 Jahre zu spät. Mal nachblättern wer seinerzeit Bürgermeister und Chef der Verwaltung war. Das Problem bzw. die Probleme wurden einfach Jahr für Jahr weitergeschoben. Was bleibt ist ein Politikversagen bis zum heutigen Tag.

Pascal

schrieb am 5.12.2025 10.28 Uhr:
Schon bei meinem Herzug 1993 befand sich die Mühlenbrücke in einem desolaten Zustand. Überall abgeplatzte Farbe, Rost und Abwasser der Fahrbahn, daß sich aus defekten Rohren über das Tragwerk verteilte, im Winter großzügig mit Streusalz vermengt. In den folgenden 30 Jahren fanden keine sichtbaren Arbeiten zum Erhalt der Substanz statt. Selbst Rostschutzfarbe war der Stadt zu teuer. Umso mehr ärgert mich das Lamento jetzt. Wer sehenden Blickes auf den Eisberg zufährt, darf sich nicht beschweren, wenn das Schiff schließlich sinkt. Hier wurde bewußt auf Verschleiß gefahren. Das nötige Geld wurde lieber für fragwürdige Protzprojekte und ein Aufblähen der Verwaltung ohne spürbaren Nutzen ausgegeben.

Quo Vadis Lübeck?

schrieb am 5.12.2025 10.59 Uhr:
1. Radikale Prioritäten und Kapazitäten auf die Befahrbarkeit der Brücken setzen!!!

2. Projekte wie die Fahrradautobahn sofort stoppen!!!

Die Verwaltung und die Bürgerschaft müssen begreifen, dass sonst die Innenstadt ruiniert wird!!

Lübeck schaufelt weiterhin an seinem eigenem Grab. Wir dürfen das nicht mehr länger dulden!!!

Powow

schrieb am 5.12.2025 11.20 Uhr:
Ich will gerne sehen, dass irgendjemand der hier den Bürgermeister verantwortlich macht, den Job besser hinkriegt.. ich bin vor ein paar Jahren aus Versehen mit dem Auto mal da gewesen aber nie mit Absicht. Wer muss da warum dringend mitm Auto längs fahren?

Farismo

schrieb am 5.12.2025 11.35 Uhr:
In Lübeck kann man dann bald singen:"Vor sieben Brücken musst du stehen..."

VM

schrieb am 5.12.2025 11.38 Uhr:
So, und wie kommt man jetzt zum UKSH von der auch noch gesperrten Stresemannstraße mit dem Bus, ohne das man 15 Minuten zur Wasserkunst laufen muss? Frage für alle nicht mobilen Menschen. Hätte man den Radweg nicht nach hinten verschieben können? Seufz.

Aris

schrieb am 5.12.2025 11.39 Uhr:
Jetzt zu den wichtigen Themen:

Klima, Gleichstellung,Elche in Travemünde, Günter Grass Haus, Beckergrube, rote Plastebänke und Betonkübel , böse AfD ,LGBTQ+.....

Aris

schrieb am 5.12.2025 11.54 Uhr:
@Hans Hansen
(Das goldene Kalb ist heutzutage die Schwarze Null. Haushalte sollen "sich rechnen". Man darf nicht "zu viel ausgeben". Und so hat man munter gespart und gespart und gespart. Jeder Volkswirt schlägt die Hände über dem Kopf zusammen)

Das ist grundsätzlich falsch.

Wenn Geld da war, wurde es verschleudert , z. B. für 10 Meter breite Radwege und Prestigeobjekte wie die Beckergrube, damit wohlhabende Grüne weiterhin ihr Altstadthaus wie sie wollen mit dem Rad über die Fußwege erreichen und nutzen können wie sie es für richtig halten und ihre Getränke und ihr Wohlstandessen vom Biomarkt und Nobelitaliener für hunderte Euro weiter auf der ehemaligen Fahrbahn bis nachts um 1.00 trinken/essen und ihre krude Weltanschauung der Weltverbesserer diskutieren können. Infrastruktur für Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft, im Schichtbetrieb oder im Außendienst, sowie Käufer und Interessenten mit Geld zum Ausgeben , die nun immer mehr in EKZ in BAB Nähe einkaufen - unwichtig.

Das wurde dann in "klammen Zeiten" einfach weiter so fortgeführt und zwar mit dem Segen der Bürgerschaft und Wählerschaft. Also diejenigen, die sich jetzt über die "Geisterstadt" mokieren und denen die Geschäftsinhaber und Verkäufer:innen die arbeitslos werden , gleichgültig sind.

Mittlerweile sind sogar diverse Ärztpraxen abgewandert, Restaurants geschlossen, Läden mit Papier im Fenster überall. Aber man seinen Willen bekommen, die Stadt "zu tranformieren"

Aris

schrieb am 5.12.2025 11.57 Uhr:
@Bootsbauer schrieb am 05.12.2025 um 08.04 Uhr:
(Wunderbar. Wer soll da nun der Sündenbock für sein?)

Wie im Bundestag auch für alles: Die AfD.

Is egal

schrieb am 5.12.2025 11.59 Uhr:
Quo Vadis Lübeck?
schrieb am 05.12.2025 um 10.59 Uhr:
1. Radikale Prioritäten und Kapazitäten auf die Befahrbarkeit der Brücken setzen!!!

2. Projekte wie die Fahrradautobahn sofort stoppen!!!



---> Na und GENAU dieses Rückschrittsdenken ist der Grund, wieso nichts vorangeht. Denn das ist exakt die Denke der letzten 30 Jahre. Und was hat man? Marode Brücken, Stau, beschissene Radwege, kaputter ÖPNV, noch immer kein Platz für die Autos, die notwendig sind. Glückwunsch. Ich schlage vor, sich mal mit dem Thema zukunftsfähiger Verkehrsplanung auseinanderzusetzen, statt dumm zu schwafeln und lösungsfreien Schwachsinn in die Welt zu pusten. Es gibt nämlich Erkenntnisse aus dem Autozentrierten Städtebau und die sind nicht 'mehr Straßen und Autos = gut'.


1. Schritt: Das befahren der Altstadtinsel streng limitieren. Die 20 Leute, die mit fettem SUV irgendwie essen gehen müssen, können draußen bleiben. Alle anderen schaffen es auch in die Innenstadt. Zusätzlich Hüx und Fleischhauer für alles außer Lieferverkehr in bestimmten Zeiträumen und Einsatzkräfte sperren. Handwerker, etc. nur mit Sondergenehmigung oder im nachweisbaren Notfall. Die Fahrradstraße endlich zu einer machen genug Stellplätze zum Anschließen der Fahrräder bereitstellen.

2. Schritt: Den Bus-Verkehr priorisieren und neu strukturieren. Stoßzeiten ordentlich bedienen und nicht zur humanitären Lage werden lassen. Alles über den Bahnhof zu schicken ist nachweislich ineffizient. Es kann nicht sein, dass man für schlechte Busstrecken ein viertel der Zeit mit dem Auto und ein drittel der Zeit mit dem Fahrrad braucht. Der Busverkehr gehört gefördert und ist kein Gewinn-Geschäft. Andernfalls gibt es keine Akzeptanz und geringe Nutzung.

3. Schritt: Die Brücken nachhaltig sanieren oder neu bauen. MIT Schulden, wenn notwendig, denn sonst kann man das nicht bezahlen. Das nennt sich Investition. Dafür sind Steuergelder da, nicht für die 'Rettung' von unwirtschaftlich geführten Unternehmen.

4. Schritt: Verkehrsfluss fördern durch Reduzierung der Geschwindigkeit in Stoßzeiten auf stark belasteten Strecken. Dass das Hinzufügen von Fahrspuren nachweislich nichts bringt ist in Studien nachgewiesen - das Gegenteil nicht. Ich stehe mit dem Auto morgens wie sonst auch am Berliner Kreisel im Stau - egal ob zweispurig oder eben nicht. Macht keinen Unterschied. Nur sehe ich die Radfahrer jetzt besser und muss mich nicht mehr panisch um mich selbst drehen, um nicht doch noch jemanden zu übersehen.


Sinnvoll und strukturiert investieren - das sollte man machen. Nicht willkürch agieren. Fahrradschnellwege kosten übrigens nur einen Bruchteil einer Brücke. Bringt also nicht wirklich was, da man dennoch Schulden machen muss.

stinkstiefel

schrieb am 5.12.2025 12.15 Uhr:
Nu endlich ist die Brücke gesperrt, was für ein Glück das ich nicht in der Stadt wohnen muss, finde ich eine Frechheit das die Innenstadtbewohner noch mit ihren Auto in der Stadt parken wollen, es sollten alle Brücken gesperrt werden, aber dann sollte man außerhalb der Zitrone Parkplätze schaffen. Die Stadt war vorher schon tot, das hat man nun mal den Chef zu verdanken und seine Bürgerschaft die Jahrelang gepennt haben, am schlimmsten ist die Verkehrsabteilung die den Verkehr systematisch lahm legt. Mit dem Bus muss ich und meine Frau über 12€ bezahlen und mit dem Auto ist das Parken zu teuer, also fahre ich mit dem Auto als Lübecker in andere Dörfer zum Einkaufen oder Kino, gut für die Umwelt!

Brummbär

schrieb am 5.12.2025 12.30 Uhr:
Es ist schon echt witzig.

Seit ich in Lübeck wohne, ist die Brücke teilgesperrt und eine halbe Baustelle. Nie aber wurde wirklich was an der Substanz gemacht, obwohl klar war, dass das dringend nötig ist. Was haben die Verantwortlichen sich dabei gedacht? Das geht ja nun schon über etliche Legislaturperioden so.

Nun haben wir den Salat: Die Brücke muss ungeplant komplett gesperrt werden und es muss eine schnelle (sprich: sehr teure) Lösung her.

Es ist ein strukturelles Versagen der Politik, einzelne Bürgermeister oder Parteien dafür verantwortlich zu machen ist wirklich nicht zielführend.

Quo Vadis Lübeck

schrieb am 5.12.2025 12.31 Uhr:
@ Is Egal

Einem Ertrinkenden sollte man zuerst aus dem Wasser helfen, bevor man ihm empfiehlt, wo er sich trockene Sachen besorgen kann, wo er einen Arzt findet..etc...

Die Verwaltung in Lübeck rühmt sich damit, dass man über 100 Projekte auf die Schiene gesetzt hätte und darin liegt auch das Problem. Man erstickt unter der Last der Projekte und ist nicht in der Lage, die Prioritäten zu setzten!!!

"Non multa sed multum"...frei übersetzt: "Nicht viele (Sachen), sonder viel über eine (Sache).

Deshalb ist die Setzung der wichtigsten Priorität in Lübeck auf auf Brücken mehr als notwendig. Die Brücken sind die Lebens- und Schlagadern in HL!!! Alles andere kann nachkommen!!!

Dirk

schrieb am 5.12.2025 13.01 Uhr:
Baubeginn Herbst 2026 ANGEKÜNDIGT. Das heißt, wir werden die Brücke etwa 10 Jahre nicht nutzen können. Es werden in naher Zukunft die Rehderbrücke und die Hüxtertorbrücke folgen. Und die Utopie vom durch die autofreie Innenstadt flanierenden Bürger bleibt. Nur, daß die Innenstadt dann bereits tot ist.

Ich bin erleichtert

schrieb am 5.12.2025 13.06 Uhr:
Ganz viele Kluge Köpfe, die immer wieder durch ebenso kluge Kommentare auffallen, reden sich hier gerade zum Herzinfarkt. Das Ableben jener Kameraden mag uns den einen oder anderen Kommentar aus der Schublade „Ich hab zwar keine Ahnung aber davon ganz viel“ in Zukunft ersparen. Die Stadt Lübeck wird es jedenfalls überleben, so wie die Sperrung der Hubbrücke, der Possehlbrücke, der Bahnhofsbrücke oder sogar der Beckergrube.

Barny

schrieb am 5.12.2025 13.32 Uhr:
Das kommt dabei heraus, wenn die Stadtverwaltung und die Politik nur noch aus Studierten Menschen besteht, die ausser der Schule kein Wissen über die tatsächlichen Gegebenheiten erlangen!

Kein Handwerker kann nachvollziehen, wie diese schlauen Menschen alles in den Ruin fahren und dafür noch fürstlich entlohnt werden!

Zur Bildung sollte auch handwerkliches Geschick und Lebenserfahrung als Arbeiter gehören, um wesentliche Dinge von Prestigedenken zu unterscheiden.

Lustig finde ich nur, das Lübeck wohl bald Autofrei sein wird, ohne etwas dafür zu tun!
Der Rost schafft das mit Leichtigkeit.

Allerdings brauchen wir dann auch keine verantwortungslose Verwaltung mehr, die kann man zu 80% entlassen und durch einen rostigen Nagel ersetzen!

Popcorn

schrieb am 5.12.2025 13.41 Uhr:
Herrlich, wie die altbekannten AfD-Fanboys in der Kommentarspalte ihren blaubraunen Dampf ablassen und unsäglichen Unsinn verbreiten. Ich hole schon mal das Popcorn und zusätzlich noch ein Kissen, damit das Schenkelklopfen nicht zu blaubraunen Flecken führt...

Dieter Badenbach

schrieb am 5.12.2025 13.43 Uhr:
Hallo !
Die Golden Gate Brücke in den USA ist 88 Jahre alt !
Da fragt man sich, wie erhalten die Amerikaner diese Brücke so gut wie neu ?
Man könnte dort einmal nachfragen wie man das anstellt !
dieterbach2618@gmail.com

Verstehe

schrieb am 5.12.2025 13.49 Uhr:
Das ist doch schon lange so geplant!

Bau des Fahrradschnellweges in der Ratzeburger Allee, fertiggestellte Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger neben der alten Brücke!

Wer will uns jetzt glauben lassen, das das alles zufällig passiert sein soll?

Diese Verwaltung achtet peinlich genau darauf, das alle Strassen und Brücken möglichst schnell kaputt gehen und unterlässt die Reparatur, um ihre Verkehrsidiologie mit Gewalt durchzudrücken!

Uns Bürger will man vereimern!

Grün

schrieb am 5.12.2025 14.12 Uhr:
Ist es eigentlich ein Schreibfehler im Beitrag von NDR SH, daß die Sanierung der Mühlenbrücke erst im Herbst 2026 beginnt?

Rudolph

schrieb am 5.12.2025 14.34 Uhr:
Warum wird in Lübeck nicht nach Priorität gehandelt?
Kein Hausbesitzer würde sein Geld für ein neues Auto ausgeben, wenn er im Anschluss sein undichtes Dach nicht mehr sanieren kann.

Bernd Feddern

schrieb am 5.12.2025 16.48 Uhr:
Ich gebe zu: Ich habe mich geirrt!
Eine satte gefakte 3,99 für den Brückenzustand hatte ich prophezeit - nun ist das Unfassbare geschehen: Jemand hat Eier und 4,0 draus gemacht. Danke!
Und wer trägt jetzt die Verantwortung für die jahrelange menschenverachtende Gefährdung der Bürger? Bestimmt der Rathauspförtner - oder wer ist gerade BM?
Ich würde gerne jemanden in den (...) treten, aber meine Erziehung verbietet das leider!
Frohe Weihnachten.

Tina

schrieb am 5.12.2025 17.08 Uhr:
Am besten gefällt mir ja an Lübeck, dass jeder Verantwortliche sagen kann, wo die Probleme für dieses jahrzehntelange Herumschludern liegen, aber man selbst frei von Schuld ist.

Traurig ist auf jeden Fall die gesammelte Verantwortungslosigkeit und damit die Feststellung den Aufgaben der Bürger nicht gewachsen zu sein. Das gilt für den Bürgermeister, die Bürgerschaft, wie auch die Verwaltung.

Bei soviel versammelten Unvermögen lässt sich auf jeden Fall feststellen, dass sich in Lübeck auch nichts mehr ändern wird.

Franky

schrieb am 5.12.2025 18.17 Uhr:
Moin auch,
haben eine Postkarte gefunden,und auf der Stand:
Zu Lübeck auf den Brücken, da steht der Gott Merkur, er zeigt in allen Stücken,...., und unser Bürgermeister!!!
Ironie jetzt aus.
Die Puppenbrücke, wie lange die noch hält....??
Schöne 2.ten Advent

Fritze Bolle

schrieb am 5.12.2025 18.51 Uhr:
Ein Unsinn, den viele Kommunen mitgemacht haben, ist, dass wenn der Bund oder das Land Zuschüsse gegeben haben, unwichtigere Dinge zu finanzieren.
Dass zumeist der größere Teil der Kosten aus der Kasse der Kommunen zu zahlen ist,
wurde ignoriert. Dabei waren viele Kassen leer oder fast leer.
Einige Kommunen haben Aussichtsplattformen errichtet, ca. 1 m hoch, damit man in die Landschaft schauen kann.
Als Nichtlübecker fallen mir auch einige Sachen ein. Einen Flugplatz mit jährlich einer halben Million stützen, damit Ryanair billig fliegen kann. Das über viele Jahre.
Die Jürgen-Wullenwever-St. mit Granitpoller zupflastern. Soll ja eine Radfahrerstr. sein. Die Beckergrube umgestalten, damit es nett aussieht. Unterirdische Lichtanlage auf dem Koberg, die dem Verkehr nicht standhält. Wasserspiele auf den Plätzen und Straßen, die enorme Unterhaltungskosten mit sich bringen.
Zuletzt Einrichtung eines Radwegs von enormem Ausmaß in der Ratzeburger Allee.
Da gibt es sicher noch mehr Geschehnisse, die an mir vorbeigegangen sind.

Ich kann mir kein großes Auto leisten, auch wenn der Händler mir 20 % Rabatt gibt, weil die Folgekosten mich auffressen. Meine Altersvorsorge wäre in Gefahr.
Solch einfache Dinge scheinen die ehrenamtlichen Politiker nicht zu verstehen.
Die wenigen bezahlten Politiker der Stadt aber auch nicht.

Baumi

schrieb am 5.12.2025 21.00 Uhr:
Da stellt sich für mich die Frage, was machen die mit unseren Steuergeldern. Alles marode. Straßen, Brücken, Schulen, etc.
Wie lange müssen wir uns das noch bieten lassen.......

Jan

schrieb am 5.12.2025 21.15 Uhr:
Es wäre schön wenn dann zumindest jetzt der Absatz/Kuhle zwischen Behelfsbrücke und „Festland“ auf der Hüxtertorallee-Seite ausgefüllt/entfernt wird; insbesondere auf der Fahrrad-Brücke. Trotz Vollfederung knackt das Rad ja fast jedes Mal zusammen beim Rüberfahren. Wer hat denn das abgenommen?

Der Spiegelhalter

schrieb am 5.12.2025 21.44 Uhr:
Einen großen Applaus an alle, die unsere Pateien die letzten Jahrzehnte gewählt haben. Wir hatten/haben es in der Hand/ an der Wahlurne! Man erntet nur das, was man gesät hat!

Fiete Senfgeber

schrieb am 5.12.2025 23.56 Uhr:
Würden die öffentlichen Haushalte nicht durch Soziale Transferleistungen (auch für eigentlich nicht bedürftige und eigentlich nicht kranke Mitmenschen) und stetig steigende Personalausgaben geschröpft (ca. die Hälfte des Volumens), dann wäre Geld für frühzeitige Investitionen vorhanden. Was hat man in Lübeck in den letzten dreißig Jahren gemacht? Wirtschaftsweise vermuten inzwischen, dass 2040 der Bundeshaushalt nur noch über 3% Investitionsgelder verfügen wird. Keiner möchte verzichten, keiner ist bereit zu anzugeben! Immer feste Wohltaten für das Wahlvolk! Immer feste die Wohnkosten durch Knappheit erhöhen! Mal sehen, wie die Wahlbürger (informierte und auch die anderen) in zehn Jahren wählen werden. Ich ahne Schlimmes! Die strukturellen Probleme sind seit 30 Jahren bekannt!!

Dirk M.

schrieb am 8.12.2025 16.31 Uhr:
70 Busse pro Stunde durch die Wahmstraße. Alle 50 Sekunden, in Reihen hintereinander oder mit beschleunigenden oder bremsenden Dieselmotoren. Zusätzlich Privatverkehr, insbesondere am Wochenende abends oft Raser in Showcars. Wir wohnen an der engsten Stelle, 1. Stock, Geräuschpegel, Vibrationen, Infraschall, Stickoxide, Feinstaub und andere Abgase. Anwohner in dieser Wohnstraße sind in keiner Weise eiungebunden. Das ist rücksichtslos und vorsätzlich gesundheitsschädlich, insbesondere auch für anwohende Kinder. Sofern nicht schnellstens angepasst wird, erfolgt ein Eilantrag zum Gesundheitsschutz gemäß § 123 VwGO. Ergänzende Unterschriftensammlung zum Antrag folgt.

Oliver

schrieb am 9.12.2025 15.03 Uhr:
@Dirk M.
schrieb am 08.12.2025 um 16.31 Uhr:
"70 Busse pro Stunde durch die Wahmstraße. Alle 50 Sekunden, in Reihen hintereinander oder mit beschleunigenden oder bremsenden Dieselmotoren. (...)"

Fast alle Busse der Stadtwerke Lübeck mobil fahren mittlerweile elektrisch... nix Diesel.

pixlira

schrieb am 15.12.2025 22.22 Uhr:
... das Sahnehäubchen zur Brückenlage ist der neue Fahrplan, mit dem man wie gehabt immer über irgendeine Brücke muss, selbst dann, wenn man gar nicht in die Innenstadt will, sondern glatt in die Gegenrichtung, z.B. stadtauswärts und - einwärts, ins und aus dem Univiertel:

Macht pro einer einzigen (!) Hin- und Rückfahrt dann wirklich allen Ernstes gleich 4 x unfreiwillig über eine Brücke (jetzt Rehder-, früher Mühlentorbrücke): 2 x rein und 2 x raus aus der Altstadt.

Lediglich vom 06.12. bis 13.12. war's (fast schon zu) schön (um bleiben zu dürfen): Nix mit erzwungener Brückenüberquerung, weil auch die Haltestelle Hüxtorallee von Linien in und aus der Ratzeburger Allee bedient wurden (und das war nicht nur, sondern ist auch aktuell sehr sinnvoll, solange die Haltestelle Stresemannstraße) gesperrt ist. Ist aber leider einfach wieder gestrichen worden. Also, wieder über Brücken kurven ...

Hoffe es melden sich noch mehr betroffene Fahrgäste, auch aus anderen Vierteln, die auf ihrem Alltagsweg "eigentlich" auch nie oder selten über eine Brücke müssten - und auch nicht in die City, wenn z.B. nur eine klitzekleine, wartende Haltstelle angefahren würde, an der viele Busse in dieser neuen Gemengelage - mit neuem Fahrplan plus Mühlenbrückensperrung - eh vorbeifahren, aktuell leider mit Betonung auf:"vorbei".