Mit zwei Promille die Kurve nicht bekommen

Lübeck - St. Jürgen: Archiv: Am Samstagabend, 6. Dezember, gegen 19.25 Uhr kam es an der Autobahnauffahrt Lübeck-Genin zur A20 zu einem schweren Unfall. Eine 35-jährige Frau kam mit ihrem Dacia in der Linkskurve zur Auffahrt in Richtung Osten von der Fahrbahn ab und geriet auf die beginnende Leitplanke.

Das Auto schleuderte über die Leitplanke und landete rund acht Meter von der Fahrbahn entfernt. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten aus. Die Frau war offensichtlich nur leicht verletzt. Sie wurde zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von zwei Promille. Für die Bergung des Autos blieb die Autobahnauffahrt bis 20.49 Uhr gesperrt.
Symbolbild.
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Text-Nummer: 176671    Autor: VG    vom 7.12.2025 12.19 Uhr

Kommentare zu diesem Text (2):

Viktor

schrieb am 8.12.2025 9.00 Uhr:
Und die wöchentlichen Werbeprospekte der Discounter und Supermärkte sind weiterhin voll von dieser Droge, seitenlang wird Allkohl angepriesen im Angebot. Der Staat sei theoretisch in dem Fall ein Dealer, sagte letztens ein mir und meiner Begleitung unbekannter Mann lautstark schimpfend an der Haltestelle ZOB. Weil er ja daran verdient wenn Leute rauchen meinte dieser Mann. Alkohol ist auch eine Droge. Bringt zum Nachdenken dass sowas beworben wird und werden darf und daran verdient wird wenn Menschen geschädigt werden. Wir möchten aber nicht dass unsere Mitmenschen süchtig gemacht werden und geschädigt werden.

Misanthrop

schrieb am 8.12.2025 16.13 Uhr:
@Viktor

Ich sehe das wie Sie. Der Staat verdient hervorragend mit den Steuern auf Tabak und Alkohol. Warum nicht das Geschäftsfeld erweitern und auch Cannabis vollends legalisieren und auch da Steuern verlangen? Oder gibt es für Cannabis etwa keinen großen Lobbyverband, bei dem Parteien die Hand aufhalten können (wie z.B. bei der Verbrennerlobby oder den Gastronomen - da hat das Goldene M ganz tief in die Tasche gegriffen, damit die MwSt. gesenkt wird - oder glaubt hier einer, das hat die korrupte CDSU nur für den kleinen Gastronomen in der Seitenstraße gemacht).

Also welche Möglichkeiten gibt es:
Alles so belassen und diverse andere Drogen ebenfalls legalisieren und alles ordentlich besteuern.
Oder alles verbieten. Also auch Tabak und Alkohol.

Ich bin für den ersten Weg, aber mit massiven Steuern (wie in Skandinavien) der Staat verdient und diese Drogen bleiben das, was sie sind: Genussmittel, die in Maßen zu genießen sind. Nicht mehr und nicht weniger.