Ampeln: Zeit-Anzeigen starten bis zum Sommer
Lübeck: Archiv: Lübecks zentraler Verkehrsrechner mit den ersten 30 Ampeln ist fertig, jetzt folgt ein zweiter Schritt. Bis Ende Juni soll auf den ersten Strecken die optimale Geschwindigkeit für Autos und Radfahrer angezeigt werden, damit eine "grüne Welle" entsteht.
Das Projekt wird vier Streckenabschnitte umfassen: Fackenburger Allee von der Schönböckener Straße bis zum Lindenteller, Bei der Lohmühle und Karlstraße, an der Eric-Warburg-Brücke von der Einsiedelstraße bis zur Neuen Hafenstraße sowie auf einem Abschnitt der Moislinger Allee. Durch die Anzeige der Restanzeige bis zum Grünlicht soll der Verkehr besser fließen, statt ständig abzubremsen und zu beschleunigen.
Dazu wird es eine App geben, die auch in "Android Auto" oder "Apple CarPlay" eingebunden werden kann. Zudem plant die Stadt freie Schnittstellen für die Daten, damit auch andere Anwendungen geschaffen werden können. Wer das System verbessern möchte, kann auch die Nutzung der Daten seines Handys erlauben. Erfasst wird der Verkehr standardmäßig über Sensoren. "Hierfür werden keine individuellen Reisezeiten einzelner Verkehrsteilnehmenden, sondern zusammengefasste Durchschnittswerte entlang definierter Strecken bestimmt", betont die Stadtverwaltung. "Diese Methode ermöglicht es, zusätzlich zu den Reisezeiten des motorisierten Verkehrs auch die der Fahrradfahrenden zu ermitteln."
Man kann auf die App auch verzichten. Vor verschiedenen Ampeln werden Hinweistafeln mit den Informationen aufgestellt. Für Radfahrer soll es solche Anzeigen zumindest auf der Fackenburger Allee stadteinwärts geben.
Das ganze Projekt "Lübecks Verkehrsmanagementsystem, intelligent, analytisch, agil (VIAA)" kostet rund fünf Millionen Euro. 65 Prozent davon übernimmt das Bundesministerium für Verkehr.
Insgesamt hat Lübeck 243 Lichtsignalanlagen.
Dazu wird es eine App geben, die auch in "Android Auto" oder "Apple CarPlay" eingebunden werden kann. Zudem plant die Stadt freie Schnittstellen für die Daten, damit auch andere Anwendungen geschaffen werden können. Wer das System verbessern möchte, kann auch die Nutzung der Daten seines Handys erlauben. Erfasst wird der Verkehr standardmäßig über Sensoren. "Hierfür werden keine individuellen Reisezeiten einzelner Verkehrsteilnehmenden, sondern zusammengefasste Durchschnittswerte entlang definierter Strecken bestimmt", betont die Stadtverwaltung. "Diese Methode ermöglicht es, zusätzlich zu den Reisezeiten des motorisierten Verkehrs auch die der Fahrradfahrenden zu ermitteln."
Man kann auf die App auch verzichten. Vor verschiedenen Ampeln werden Hinweistafeln mit den Informationen aufgestellt. Für Radfahrer soll es solche Anzeigen zumindest auf der Fackenburger Allee stadteinwärts geben.
Das ganze Projekt "Lübecks Verkehrsmanagementsystem, intelligent, analytisch, agil (VIAA)" kostet rund fünf Millionen Euro. 65 Prozent davon übernimmt das Bundesministerium für Verkehr.
Insgesamt hat Lübeck 243 Lichtsignalanlagen.
Kommentare zu diesem Text (11):
DCK
schrieb am 9.12.2025 22.08 Uhr:
Ok klingt gut, wenn es auch grüne Welle für Radfahrer gibt. Wenn die Eric- Warburh- Bücke Mal wieder wegen eines Segelboot hochgeklappt wird stehen die Radfahrer immer brav 5 Minuten oder mehr an der Ampel an der Einsiedelstraße und dürfen geduldig ( besonders schön im Regen) die grüne Welle für PKW ( meist nur 1 Person unterwegs) und LKW abwarten.
Bitte an den Ampeln in de Schwartauer Allee und Landstraße auch Ampelkameras installieren. Schaltet die Fußgängerampel für die motorisierten Verkehrsteilnehmer auf gelb, geben nahezu alle Gas, da ist die Ampel gern auch schon auf Rot und da geben dann auch die Busfahrer trotzdem häufig Stoff... Es ist ein Schulweg, es gibt dort ein Heim für blinde Menschen und es sind Menschen mit Rollstuhl und Rollator unterwegs, die können sich leider nicht darauf verlassen, dass wenn die Ampel für sie Grün zeigt, die motorisierten Verkehrsteilnehmer schon an der Haltelinie stehen. Ich fürchte wenn die Uhr das Ende der Auto- Grünphase anzeigt geben alle nochmal Gas, auch wenn die Ampel schon nahe " Orange" ist.
Bürger aus HL
schrieb am 9.12.2025 22.18 Uhr:
Gibt es auch eine neue Schaltung an der neuen Ampel über den St. Jürgen Ring vor der Brücke? Dort habe ich nur einmal grün gehabt. Die übrigen zig-Male nur rot. So wie viele andere Autos auch. Also Chancen auf Durchfahren sind äußerst gering. Das heißt bremsen und höherer Verschleiß am KFZ. Anfahren und höherer Verbrauch von Benzin. Nur Minus für diese Ampel. Wer hat sich das ausgedacht? Der oder die haben nicht genügend nachgedacht.
Barny
schrieb am 9.12.2025 22.26 Uhr:
Da hat sich die Verwaltung jahrelang so viel Mühe gegeben, das man mit Tempo 50 von einer roten Ampel zur nächsten roten Ampel fährt, bestehende vernünftige Schaltungen zum Ungunsten zu verändern und den Kraftfahrzeugverkehr ständig auszubremsen!
Mal sehen, was jetzt dabei herauskommen wird, so richtig Hoffnung habe ich bei den Spezialisten eher nicht, die haben in der Vergangenheit schon zu viel verschlechtert!
Dazu gehört auch das die Ampelschaltung von der Neuen Hafenstraße / Luisenstraße zum Sandberg extra umgestellt wurde, weil der Verkehr zu gut lief!
Kay C.
schrieb am 9.12.2025 23.57 Uhr:
Hört endlich mal auf mit Euerer Verkehrsführung.
Als erstes müssen alle Brücken funktionieren.
Von daher braucht auch keiner ein Ampelleitsystem.
Schade, habe immer viel von unserem Bürgermeister gehalten.
Aber es gibt wohl andere sachen um die er sich kümmern muss.
Andreas Anders
schrieb am 10.12.2025 10.50 Uhr:
Funktioniert nur dann, wenn die PKW welche in zweiter Reihe stehen und somit jeden Tag den Verkehr in der Fackenburger Allee stören, abgeschleppt bzw aufgeschrieben werden.
Apropo Aufschreiben: Wo ist der fleißige Polizist vom Lindenteller? Ist das Wetter zu schlecht um dort die Verkehrsübertretungen aufzuschreiben.
Warum werden falschfahrenden Radfahrer (Hüxtertoorallee, Ecke Krähenstr) welche die Fußgänger Ampel,fahrend nutzen/überqueren nicht aufgeschrieben? (Extreme Gefahr bei dem nun rechtsabbiegenden Bussen) usw....
Solange es jeden Tag zig Verkehrsverstöße gibt, welche den Verkehrsfluss stören oder gar behindern nützt das beste Ampelsystem nichts.
Boyd Lice
schrieb am 10.12.2025 11.06 Uhr:
Grüne Welle? In Lübeck?
Kaum vorstellbar.
Bürger aus HL
schrieb am 10.12.2025 12.00 Uhr:
Grüne Welle gibt es in Lübeck schon. Dafür benötigt man die entsprechende Gelassenheit und muss dann 50 oder knapp drunter fahren. Die anderen Verkehrshektiker trifft man dann an der nächsten Ampel wieder.
Walgemar Waldner
schrieb am 10.12.2025 12.38 Uhr:
Wäre auch wirklich langweilig, wenn es nichts mehr zu meckern gäbe, oder?
Oliver
schrieb am 10.12.2025 12.57 Uhr:
Ihr versteht schon, dass nicht alle "grüne Welle" haben können oder?
Das Prinzip ist einfach, haben die einen grün, haben eben die anderen Rot.
Wenn vor euch 15 Autos grün erwischt haben, müsst ihr halt eben irgendwo anhalten.
Also weniger jammern, ihr habt bestimmt auch mal grüne Tage, die bleiben halt nur nicht im Gedächtnis, weil ja Ärgernisse eher im Kopp bleiben.
Auch einer der Gründe warum immer fälschlicherweise behauptet wird, dass "alle Radfahrer sich nicht an die Regeln halten". Ihr habt nur die Negativbeispiele im Kopf, die große Masse registriert ihr doch garnicht beim Fahren.
Aber ja, immer jammern dass man bei Rot halten muss, oh der ach so große Verschleiß am Auto, oh gott.... wie kann man es nur erwarten, dass eine Bremse auch zur Nutzung vorhanden ist...
Nochmal: es kann nicht jeder grün haben, zwangsläufig werden immer Leute rot haben, weil dann eben "die anderen" Grün haben. Es gibt nicht nur eine Straße und auch nicht nur eine Hauptstraße.
Und wenn es dann an einer Ampel im Berufsverkehr stoppt und staut, bringt eine grüne Welle halt auch nichts, wenn sich Rückstau bildet. Sagt mal fahrt ihr alle erst seit gestern mit dem Auto??
Dazu noch die ganzen anderen Faktoren: Autofahrer, die es verpennen loszufahren, Autos die falsch eingeordnet waren und dadurch ggf. ne Spur versperren, Leute, die bei orange/rot über die Kreuzung fahren oder auch Leute, die quasi mitten auf der Kreuzung stehen, weil eine Straße so voll war, dass man nicht hätte losfahren und abbiegen dürfen, aber man will ja ungerne ne weitere Phase abwarten wo dann eventuell wieder Platz auf der Fahrspur vor einem ist...
Oh man...
Chandler Bing
schrieb am 10.12.2025 13.42 Uhr:
Das braucht kein Mensch
Martin S.
schrieb am 10.12.2025 23.02 Uhr:
Klingt gut, bin gespannt!