Kontrolle zwischen Lübeck und Hamburg: Zehn Messer sichergestellt
Lübeck: Archiv - 18.12.2025, 13.59 Uhr: Am Mittwochnachmittag (17.12.2025) zwischen 14:30 Uhr und 18:00 Uhr kontrollierten sieben Einsatzkräfte des Polizei- und Polizei-Bezirksreviers Bad Oldesloe die Einhaltung zum Verbot des Führens von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs. Dabei nahmen sie insbesondere die Regionalbahn von Lübeck nach Hamburg ins Visier und überprüften so etwa 410 Personen.Während dieser Zeit wurden zehn Messer sichergestellt, welche die jeweiligen Fahrgäste zugriffsbereit mitführten. Die Polizei leitete entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Eine 50-jährige Frau soll ihr mitgeführtes Schweizer Taschenmesser griffbereit bei sich getragen haben. Sie zeigte es zunächst vor, verstaute es dann aber umgehend in ihrem Rucksack und sperrte sich anschließend vehement gegen die Herausgabe. Doch all dies nützte ihr nichts: Die Beamten beschlagnahmten das Messer schließlich unter Anwendung unmittelbaren Zwangs.
Unter den kontrollierten Reisenden waren aber auch sechs Personen, die berechtigterweise Waffen beziehungsweise Messer mitführen durften. Dies ist aus beruflichen Gründen oder zur Brauchtumspflege, zur Jagd oder zur Ausübung ihres Sports möglich, jedoch ausschließlich, wenn diese nicht griffbereit mitgeführt werden.
Der Großteil der kontrollierten Bürger zeigte Verständnis für die Maßnahmen. Die Polizei wird auch zukünftig auf Grundlage der „Landesverordnung über das Führen von Messern und Waffen in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs“ aktiv weitere Kontrollen durchführen und appelliert: Messer und andere Waffen haben in Bus und Bahn nichts zu suchen!

Die Einsatzkräfte nahmen insbesondere die Regionalbahn von Lübeck nach Hamburg ins Visier und überprüften etwa 410 Personen. Foto: Archiv/JW
Text-Nummer: 176894 Autor: Polizei/red. vom 18.12.2025 um 13.59 Uhr
