Leuchtenfeld: Platz für alle Verkehrsmittel statt Parkplatz
Lübeck: Seit den 1930er Jahren ist das Leuchtenfeld in Travemünde ein unbefestigter Parkplatz. Seit Jahrzehnten wird über eine bessere Nutzung diskutiert. Jetzt gibt es neue Planungen: Es soll ein "Mobility Hub" entstehen, der von vielen Verkehrsträgern genutzt wird.
Im "Masterplan 2010" für Travemünde wurde bereits eine Reduzierung der Zahl der Parkplätze von 750 auf 450 beschlossen. Für den dann freien Platz gab es viele Vorschläge. Eine Skaterbahn ist zu laut, eine Minigolfanlage entsteht bereits auf dem Priwall und der Kletterpark befindet sich in der Nähe am Kalvarienberg.
Der Kurbetrieb hat jetzt eine neue Planung vorgelegt. Die Parkfläche wird um knapp die Hälfte reduziert und befestigt. Entstehen sollen Haltestellen für den Nahverkehr, Fahrradvermietung und E-Scooter, Fahrradparkplätze und Ladestationen. Ergänzt werden kann das Angebot mit Paketstationen, Sitzangeboten, Infosystemen und Snackangeboten.
Der Fokus liegt bei Umsteigern vom motorisierten Individualverkehr auf dem öffentlichen Personennahverkehr, so der Kurbetrieb in seiner Präsentation. Die gesamte Fläche wird mit Bäumen und Grünanlagen ergänzend gestaltet.
Die bisher um den Parkplatz laufende Trelleborgallee wird unterbrochen. Sie endet dann in der Straße "Am Leuchtenfeld".
Die Präsentation des Kurbetriebes ist unter www.luebeck.de abrufbar.

Es gibt einen neuen Vorschlag für das Leuchtenfeld. Hier soll ein Mobility Hub entstehen. Fotos: Helge Normann/Archiv
Text-Nummer: 177062 Autor: VG vom 04.01.2026 um 19.00 Uhr
