Lübeck bekommt ein Sozial-Rathaus
Lübeck - St. Lorenz Nord: Archiv: Seit Montag steht der Mietvertrag: Die Lübecker Sozialverwaltung zieht in die Räume der Deutschen Rentenversicherung Nord in der Ziegelstraße. Dann kann das marode Verwaltungszentrum an der Kronsforder Allee renoviert werden.
Im März 2025 hat die Stadtverwaltung den Plan für eine flächeneffizientere Raumnutzung der Verwaltungsstandorte der Hansestadt Lübeck vorgelegt. Dieser sah den Umzug der Lübecker Sozialverwaltung in die Räumlichkeiten der Deutschen Rentenversicherung Nord in der Ziegelstraße vor und sollte die Errichtung eines gemeinsamen Behördenzentrums an diesem Standort ermöglichen.

Am Montag haben Bürgermeister Jan Lindenau und Volker Reitstätter, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Nord, den Mietvertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren im Gebäude Ziegelstraße 150 unterzeichnet. Rund 340 Mitarbeiter der Lübecker Sozialverwaltung sollen ab Sommer 2027 sukzessive vom Verwaltungszentrum Mühlentor (VZM) in die frisch modernisierten Büroräume in der Ziegelstraße umziehen. Der Auszug aus dem VZM bietet folglich die Möglichkeit, die erforderliche Sanierung des Gebäudekomplexes in größeren Bauabschnitten realisieren zu können.
„Dieses Leuchtturmprojekt unterstreicht die behördenübergreifende Kundenorientierung. Viele Bürger, die Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung haben, sind auch Kunden des Bereiches Soziale Sicherung der Hansestadt Lübeck. Wir wollen Wege zu Behörden vereinfachen und neben Online-Dienstleistungen weiter auch persönlich ansprechbar bleiben. Gleichzeitig bedeutet das Vorhaben massive Kosteneinsparungen für die Hansestadt sowie eine effizientere Nutzung von Behördenflächen. Für uns als Arbeitgeberin bringt der Umzug eine erhebliche Aufwertung der Arbeitsstätte für die Mitarbeitenden. Neben den frisch modernisierten, lichtdurchfluteten Büroräumen ist selbstverständlich eine Mitnutzung der Kantine, der Cafeteria, sowie der Sporthalle der Deutschen Rentenversicherung Nord möglich“, so Bürgermeister Jan Lindenau.
„Mit der Hansestadt Lübeck haben wir den idealen Mieter gefunden und eine Win-Win-Situation geschaffen für die Stadt, ihre Bürger und die Deutsche Rentenversicherung Nord. Das Behördenzentrum Lübeck ist für alle Beteiligten eine richtig gute Lösung. Wir erhalten ein denkmalgeschütztes Gebäude und schaffen gleichzeitig moderne Arbeitsplätze – für die Stadt und für uns“, sagt Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord.
Vor dem Einzug der Mitarbeiter der Sozialverwaltung nimmt sich die Deutsche Rentenversicherung Nord der Modernisierung der Flächen an. Alle Büroräume werden einen Anstrich und neue Bodenbeläge erhalten, größere Büroräume werden mit Akustikelementen versehen und die Teeküchen werden erneuert.
Zusätzlich errichtet die Deutsche Rentenversicherung Nord eigens für die Hansestadt Lübeck eine neue Infotheke inklusive Wartebereich im Erdgeschoss. Auch wird es in der Ziegelstraße den – mittlerweile im Haus Kronsforde, VZM, etablierten – Front-Office/Back-Office-Charakter geben, mit einer ausreichenden Anzahl an Servicebüros im Erdgeschoss für direkte Kundengespräche.
Für Besucher stehen vor Ort diverse Parkplätze zur Verfügung. Ferner ist die Anbindung der Ziegelstraße 150 mit drei im „Lübeck-Takt“ am Standort haltenden Buslinien auch zukünftig eine gute Erreichbarkeit der Sozialverwaltung mit dem Bus gewährleistet.
Verwaltungszentrum Mühlentor soll Flächenbedarf der Stadtverwaltung für die Zukunft senken
Der Umzug aller Mitarbeiter der Sozialverwaltung aus dem Verwaltungszentrum Mühlentor ermöglicht es, das VZM in größeren Bauabschnitten zu sanieren. Dadurch soll die Umbauzeit verkürzt und Kosten sollen eingespart werden. Fortan soll das VZM als Standort für verschiedene Behörden dienen und somit die Aufgabe von 13 Standorten der Stadtverwaltung, davon neun Mietobjekten, übernehmen.

Am Montag haben Bürgermeister Jan Lindenau und Volker Reitstätter, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Nord, den Mietvertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren im Gebäude Ziegelstraße 150 unterzeichnet. Rund 340 Mitarbeiter der Lübecker Sozialverwaltung sollen ab Sommer 2027 sukzessive vom Verwaltungszentrum Mühlentor (VZM) in die frisch modernisierten Büroräume in der Ziegelstraße umziehen. Der Auszug aus dem VZM bietet folglich die Möglichkeit, die erforderliche Sanierung des Gebäudekomplexes in größeren Bauabschnitten realisieren zu können.
„Dieses Leuchtturmprojekt unterstreicht die behördenübergreifende Kundenorientierung. Viele Bürger, die Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung haben, sind auch Kunden des Bereiches Soziale Sicherung der Hansestadt Lübeck. Wir wollen Wege zu Behörden vereinfachen und neben Online-Dienstleistungen weiter auch persönlich ansprechbar bleiben. Gleichzeitig bedeutet das Vorhaben massive Kosteneinsparungen für die Hansestadt sowie eine effizientere Nutzung von Behördenflächen. Für uns als Arbeitgeberin bringt der Umzug eine erhebliche Aufwertung der Arbeitsstätte für die Mitarbeitenden. Neben den frisch modernisierten, lichtdurchfluteten Büroräumen ist selbstverständlich eine Mitnutzung der Kantine, der Cafeteria, sowie der Sporthalle der Deutschen Rentenversicherung Nord möglich“, so Bürgermeister Jan Lindenau.
„Mit der Hansestadt Lübeck haben wir den idealen Mieter gefunden und eine Win-Win-Situation geschaffen für die Stadt, ihre Bürger und die Deutsche Rentenversicherung Nord. Das Behördenzentrum Lübeck ist für alle Beteiligten eine richtig gute Lösung. Wir erhalten ein denkmalgeschütztes Gebäude und schaffen gleichzeitig moderne Arbeitsplätze – für die Stadt und für uns“, sagt Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord.
Vor dem Einzug der Mitarbeiter der Sozialverwaltung nimmt sich die Deutsche Rentenversicherung Nord der Modernisierung der Flächen an. Alle Büroräume werden einen Anstrich und neue Bodenbeläge erhalten, größere Büroräume werden mit Akustikelementen versehen und die Teeküchen werden erneuert.
Zusätzlich errichtet die Deutsche Rentenversicherung Nord eigens für die Hansestadt Lübeck eine neue Infotheke inklusive Wartebereich im Erdgeschoss. Auch wird es in der Ziegelstraße den – mittlerweile im Haus Kronsforde, VZM, etablierten – Front-Office/Back-Office-Charakter geben, mit einer ausreichenden Anzahl an Servicebüros im Erdgeschoss für direkte Kundengespräche.
Für Besucher stehen vor Ort diverse Parkplätze zur Verfügung. Ferner ist die Anbindung der Ziegelstraße 150 mit drei im „Lübeck-Takt“ am Standort haltenden Buslinien auch zukünftig eine gute Erreichbarkeit der Sozialverwaltung mit dem Bus gewährleistet.
Verwaltungszentrum Mühlentor soll Flächenbedarf der Stadtverwaltung für die Zukunft senken
Der Umzug aller Mitarbeiter der Sozialverwaltung aus dem Verwaltungszentrum Mühlentor ermöglicht es, das VZM in größeren Bauabschnitten zu sanieren. Dadurch soll die Umbauzeit verkürzt und Kosten sollen eingespart werden. Fortan soll das VZM als Standort für verschiedene Behörden dienen und somit die Aufgabe von 13 Standorten der Stadtverwaltung, davon neun Mietobjekten, übernehmen.
Kommentare zu diesem Text (6):
falscher Hase
schrieb am 5.1.2026 22.32 Uhr:
"Viele Bürger, die Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung haben, sind auch Kunden des Bereiches Soziale Sicherung der Hansestadt Lübeck".
Kurz gesagt: viele Rentner in Lübeck sind arm.
Klaus Pietschmann
schrieb am 6.1.2026 8.36 Uhr:
@falscher Hase
Mit der Zusammenführung der Sozialangelegenheiten der Rentner unter einem Dach kann aber auch eine bessere Behandlung der Bedarfe erreicht werden.
Nur mal so als Gedankenspiel.
Wir von der Haustechnik werden alles dafür tun, dass sich ein gutes Zusammenspiel der Dezernate einstellt.
pietschmann.klaus@web.de
Birgit
schrieb am 6.1.2026 11.22 Uhr:
Und was kostet die Anmietung im Monat?
Manfred Vandersee
schrieb am 6.1.2026 13.16 Uhr:
Die von einigen so gescholtene "Boomer"-Generation ist die erste Generation Altersarmut. Die überwiegende Zahl der Menschen, die in diesen Jahren in den wohl verdienten Ruhestand geht, wird Grundsicherung beantragen müssen.
Da jedoch die "Boomer" die beste Bildung aller Zeiten genießen durften, haben die Berufserfahrenen durch die Einführung der Aktiv-Rente wenigstens gute Chancen am Arbeitsmarkt;)
Lübeck wollte sich ja immer schon als "Stadt der kurzen Wege" präsentieren.
K.Lukai
schrieb am 6.1.2026 14.18 Uhr:
Insgesamt macht scheint das Sinn zu machen.
Ich bin gespannt, was aus dem alten Verwaltungsgebäude dann wird, und vor allem wann. Tendenziell dauert in Lübeck ja alles immer etwas länger....
Quo Watt is
schrieb am 6.1.2026 18.03 Uhr:
Moin, durch den Umzug wird sich die Bearbeitungszeit eines Antrags auch nicht ändern. Mails werden auch weiterhin nicht beantwortet werden, eine telefonische Rücksprache scheitert an der Warteschleife. Die angegebene Telefonnummer des Fachberaters steht ebenfalls nur auf dem evtl. Bescheid. Diese Beschreibung entspricht eigener Erfahrung: Antrag von 17.11.25 Rückmeldung bis dato......