Warnstreik: 300 Beschäftigte trotzen Kälte und Regen
Lübeck - Innenstadt: Archiv - 14.01.2026, 10.23 Uhr: Rund 300 Streikende trotzten der Witterung und versammelten sich am Mittwochmorgen (14.01.2026) am Gewerkschaftshaus am Holstentorplatz. Um 09:00 Uhr zog dann ein Demonstrationszug durch die Lübecker Innenstadt. Unmittelbar vor der 2. Verhandlungsrunde hatte Ver.di die Beschäftigten des UKSH Lübeck sowie des ZIP Lübeck und der Dienststellen der Landesverwaltung am 14. Januar zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.
Dazu erklärt die Gewerkschaft: „Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft ein deutliches Signal an die Arbeitgeber senden. Es ist mit spürbaren Einschränkungen in der öffentlichen Daseinsvorsorge zu rechnen. Betroffen sind alle Dienststellen, die unter den Tarifvertrag der Länder (TV-L) fallen. Nachdem Anfang Dezember die erste Verhandlungsrunde ergebnislos ausgegangen ist, verweigert die Arbeitgeberseite auch weiterhin eine Antwort auf die berechtigten Forderungen. Diese Haltung sorgt für erheblichen Unmut bei den Landesbeschäftigten.“

Ein Schwerpunkt des Warnstreiks lag auf dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Neben dem UKSH und dem ZIP beteiligen sich auch der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) sowie weitere Landesämter, darunter das Landesamt für soziale Dienste, das Landesamt für Vermessung und Geoinformation und das Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung sowie die Universität zu Lübeck.

Rund 300 Personen folgten dem Aufruf der Gewerkschaft und demonstrierten am Mittwoch in Lübeck. Fotos: STE
Text-Nummer: 177250 Autor: Ver.di/red. vom 14.01.2026 um 10.23 Uhr
