Gefährliches Überholen: Mercedes landet im Straßengraben
Lübeck - St. Lorenz Nord: Archiv: Am Mittwochabend, 14. Januar 2026, lenkte der Fahrer eines Mercedes auf der Kreisstraße 13 zwischen Groß Steinrade und Badendorf sein Auto in den Straßengraben. Dabei wurde der Mercedes nicht unerheblich beschädigt, der Fahrer blieb unverletzt. Grund für das Ausweichmanöver soll ein auf seiner Fahrbahn entgegenkommender, überholender Pkw gewesen sein.
Gegen 18.50 Uhr befuhr der 73-jährige Ostholsteiner mit seinem Mercedes ML die Kreisstraße 13 von Groß Steinrade kommend in Richtung Stockelsdorf. Gemäß den vorliegenden Erkenntnissen soll im Kurvenbereich vor dem dortigen Kreisverkehr zu diesem Zeitpunkt ein entgegenkommendes Auto während eines Überholvorgangs auf die Gegenfahrbahn gefahren und sich dem Ostholsteiner genähert haben.
Um einen Zusammenstoß mit dem auf seiner Fahrbahn entgegenkommenden Auto zu verhindern, lenkte der 73-Jährige seinen Wagen in den Graben. Anstelle anzuhalten, setzten sowohl der Überholende als auch der Fahrer des überholten Fahrzeugs auf der Gegenfahrbahn ihre Fahrt fort.
An dem im Graben stehenden Mercedes entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um den Abtransport des nicht mehr fahrbereiten Wagens. Der 73-Jährige und seine Beifahrerin blieben unverletzt.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie des Verdachts der Straßengefährdung durch fehlerhaftes Überholen. Die Beamten suchen den Fahrer des bisher unbekannten überholenden Autos sowie auch den Fahrer des überholten Fahrzeugs. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 0451/1310 entgegen.
Um einen Zusammenstoß mit dem auf seiner Fahrbahn entgegenkommenden Auto zu verhindern, lenkte der 73-Jährige seinen Wagen in den Graben. Anstelle anzuhalten, setzten sowohl der Überholende als auch der Fahrer des überholten Fahrzeugs auf der Gegenfahrbahn ihre Fahrt fort.
An dem im Graben stehenden Mercedes entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um den Abtransport des nicht mehr fahrbereiten Wagens. Der 73-Jährige und seine Beifahrerin blieben unverletzt.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie des Verdachts der Straßengefährdung durch fehlerhaftes Überholen. Die Beamten suchen den Fahrer des bisher unbekannten überholenden Autos sowie auch den Fahrer des überholten Fahrzeugs. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 0451/1310 entgegen.
Kommentare zu diesem Text (9):
Martin S.
schrieb am 15.1.2026 15.46 Uhr:
Einfach nur krank.
Michael
schrieb am 15.1.2026 16.32 Uhr:
@Martin S.: Wenn es denn so war.
Rossi
schrieb am 15.1.2026 19.27 Uhr:
Wird wohl so gewesen sein. Fahren doch größtenteils nur noch Vollpfosten
Michael St.
schrieb am 15.1.2026 19.55 Uhr:
Genau das ist mir auch mal passiert, ausgerechnet im Urlaub in Schweden. Ich hatte die Wahl zwischen frontal gegen einen Trecker oder ab in den Graben. Allerdings hatte ich noch abgebremst, und der Graben war weich und weniger tief. Wir (zu zweit) blieben heil, das Auto auch, und der Treckerfahrer zog uns dann schuldbewußt wieder raus. Viel Glück und eine gute Reaktion gehabt.
Die Bemerkung "...wenn es denn wirklich so war" ist einfach nur widerlich und gehört nicht hierher.
Olaf freut sich
schrieb am 16.1.2026 7.11 Uhr:
Wie schon erwähnt, wenn es stimmt ich fahre die Strecke jeden Tag und was ich schon alles gesehen habe in genau diesen Bereichen, ist unnormal. Ich habe selbst schon live gesehen, wie eine junge Dame in den Graben gefahren ist (zu schnell). Deswegen bezweifle ich die Geschichte. Ist halt blöde zu erklären (Polizei/Versicherung) wie es passiert und schon wird man erfinderisch
Lolbert
schrieb am 16.1.2026 8.07 Uhr:
Und genau wegen solcher Vollpfosten werde ich mir zügig eine Dashcam in mein Auto einbauen.
Da es allgemein üblich geworden ist, nur an sich selbst zu denken, ist mir das Datenschutz-Mimimi der Reichsbedenkenträger schnuppe.
Mazillpan
schrieb am 16.1.2026 11.33 Uhr:
Dreimal steht zu lesen „der 73jährige“. Wozu wird das so sehr betont, und warum ist das wichtig? Jeder Autofahrer, egal welchen Alters, hätte so gehandelt!
Martin S.
schrieb am 16.1.2026 15.54 Uhr:
@Olaf freut sich
Sie nehmen also an dass ein 73-jähriger - in Begleitung seiner Frau - eher mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, als der angegebene Unfallhergang?
Wolfgang Lexow
schrieb am 16.1.2026 19.35 Uhr:
Keiner kennt den genauen Unfallhergang, aber unsere Pseudonisten blöken wieder einmal wie eine Herde Schafe.