SPD: Gedenken an die Brandopfer und Mahnung
Lübeck: Archiv - 18.01.2026, 17.25 Uhr: Zum 30. Jahrestag der Brandkatastrophe in der Lübecker Hafenstraße gedenkt die Lübecker SPD der Opfer. Zehn Menschen starben damals, zahlreiche weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Nach Ansicht der SPD handelte es sich um einen rassistischen Anschlag.Wir veröffentlichen die Mitteilung der Lübecker SPD im Wortlaut:
(")Vor 30 Jahren, am 18. Januar 1996, erschütterte ein rassistischer Brandanschlag auf ein Asylbewerberwohnheim in der Lübecker Hafenstraße die Stadt Lübeck und die gesamte Bundesrepublik. Zehn Menschen verloren dabei ihr Leben, darunter sieben Kinder. Dieses Verbrechen darf nicht vergessen werden.
Die SPD Lübeck gedenkt der Mordopfer und spricht ihren Familien und Angehörigen auch drei Jahrzehnte später ihr tiefes Mitgefühl aus. Der Vorsitzende der AG Migration und Vielfalt, Mitglied der Lübecker Bürgerschaft und integrationspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Aydin Candan, erklärt:
„Auch nach 30 Jahren sind die Opfer dieses grausamen Anschlags nicht vergessen. Ihr Tod mahnt uns, jeder Form von Rassismus, Hass und Ausgrenzung entschlossen entgegenzutreten. Solidarität, Menschlichkeit und Demokratie müssen wir jeden Tag verteidigen.“
Der Brandanschlag in der Hafenstraße steht bis heute als Symbol für rassistische Gewalt. Die SPD bekräftigt anlässlich dieses Jahrestages ihr Engagement für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft sowie für die konsequente Aufarbeitung rassistischer Verbrechen.
Wir gedenken der Opfer des rassistischen Brandanschlags: Monica Maiamba Bunga, Nsuzana Bunga, Christine Makodila, Christelle Makodila Nsimba, Sylvio Bruno Comlan Amoussou, Rabia El Omari, Françoise Makodila Landu, Jean-Daniel Makodila Kosi, Legrand Makodila Mbongo und Miya Makodila.
Ihr Andenken bleibt Verpflichtung. #zeitzureden(")

Die SPD erinnert an die Opfer der Brandkatastrophe. Foto: SPD
Text-Nummer: 177314 Autor: SPD/red. vom 18.01.2026 um 17.25 Uhr
