Warnstreik: Eingeschränkter Winterdienst auf Landes- und Bundesstraßen

Schleswig-Holstein: Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) teilt mit, dass es am 20. Januar 2026 zu einem eingeschränkten Winterdienst auf den Landes- und Bundesstraßen sowie auf Kreisstraßen im echten Norden kommen kann. Hintergrund hierfür ist der Streikaufruf der Gewerkschaften in den Straßenmeistereien des Landes Schleswig-Holstein.

Die Straßenmeistereien werden bezirksübergreifend arbeiten und sich aushelfen, um sicherzustellen, dass Gefahrenstellen weitestmöglich entschärft werden. Der Landesbetrieb hat mit ver.di eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen, die gewährleistet, dass alle Meistereien besetzt sind und der Winterdienst koordiniert wird.

Der Ausfall der streikenden Mitarbeiter in den 22 Straßenmeistereien des Landes wird so gut wie möglich mit einer der vorhandenen Fremdfirmen kompensiert. Dies wird jedoch je nach Witterungslage nicht in allen Bereichen in vollem Umfang gelingen. Aufgrund der Witterung ist insbesondere in den Morgenstunden auch Glätte auf den Fahrbahnen nicht auszuschließen. Verkehrsteilnehmer sollten daher in besonderem Maße darauf achten, an die jeweilige Straßensituation angepasst zu fahren und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

"Das Streikrecht ist ein hohes Gut in Deutschland", so der Landesbetrieb. "Der LBV.SH hat volles Verständnis für die Streikenden und wird mit allen morgen zur Verfügung stehenden Kräften die Straßen möglichst schnee- und eisfrei halten. Trotzdem kann es streikbedingte Einschränkungen im Straßenbetriebsdienst und im Winterdienst geben."

Bei den Straßenmeistereien des Landes gibt es am Mittwoch einen Warnstreik. Symbolbild: JW/Archiv

Bei den Straßenmeistereien des Landes gibt es am Mittwoch einen Warnstreik. Symbolbild: JW/Archiv


Text-Nummer: 177338   Autor: LBV/red.   vom 19.01.2026 um 15.03 Uhr

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