Sichere KI für die Medizin: Prof. Thomas Eisenbarth kooperiert mit DFKI

Lübeck - St. Jürgen: Seit Januar 2026 ist Prof. Dr.-Ing. Thomas Eisenbarth, Direktor des Instituts für IT-Sicherheit an der Universität zu Lübeck, affiliierter Professor im Forschungsbereich „KI in der medizinischen Bild- und Signalverarbeitung (AIMedI)“ am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Lübeck.

Seine Forschungsschwerpunkte in der IT-Sicherheit liegen in der angewandten Kryptografie und in der Systemsicherheit – insbesondere von eingebetteten Systemen und sicheren Mikroarchitekturen sowie der effizienten und sicheren Implementierung kryptografischer Verfahren.

Er bringt seine Expertise zur Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit intelligenter Systeme nun auch gezielt in den Lübecker Forschungsbereich AIMedI, der von Prof. Dr. Heinz Handels geleitet wird, ein. Der Fokus des Bereichs liegt auf der Entwicklung lernfähiger medizinischer Bildverarbeitungsmethoden zur Unterstützung der medizinischen Diagnostik und Therapie. Im Zentrum stehen maschinelle Lernverfahren und Deep-Learning-Netze zur automatischen Analyse und Erkennung von verschiedenen Krankheitsmustern, Läsionen, Biomarkern, Organen, Geweben und vielem mehr in medizinischen Bildern und Bildfolgen.

Prof. Eisenbarth unterstützt diese Arbeit, indem er den Einsatz von Machine-Learning-Techniken zur Stärkung von Sicherheitslösungen sowie die Absicherung und Vertrauenswürdigkeit von KI-basierten Systemen, insbesondere in medizinischen Anwendungen, untersucht. Im Zentrum seiner Forschung stehen angewandte Kryptografie, Code-Analyse, die Untersuchung von Sicherheitslösungen an der Software-Hardware-Schnittstelle sowie die automatisierte Erkennung und Verhinderung von Schwachstellen.

Zur Person
Thomas Eisenbarth ist Direktor des Instituts für IT-Sicherheit an der Universität zu Lübeck und zurzeit Vorsitzender des Senatsausschusses MINT (Dekan). Er studierte bis 2006 Elektro- und Informationstechnik an der Ruhr-Universität Bochum, wo er bis 2009 am Horst Görtz-Institut für IT-Sicherheit promovierte. Ab 2010 forschte er als Assistant Professor am Center for Cryptography and Information Security (CCIS) an der Florida Atlantic University. Im Jahr 2012 wechselte er an das Worcester Polytechnic Institute (WPI). Seit August 2017 ist er Professor für IT-Sicherheit an der Universität zu Lübeck.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Eisenbarth unterstützt das DFKI-Labor Lübeck als affiliierter Professor. Foto: Klenke-Struve

Prof. Dr.-Ing. Thomas Eisenbarth unterstützt das DFKI-Labor Lübeck als affiliierter Professor. Foto: Klenke-Struve


Text-Nummer: 177400   Autor: Uni/red.   vom 24.01.2026 um 12.48 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf X (Twitter) +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.