Warnstreik: Welche Busse und Fähren betroffen sind
Lübeck: Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag, den 2. Februar 2026, zu einem ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Davon betroffen sind auch die Stadtwerke Lübeck Mobil und die NAHBUS Nordwestmecklenburg. Die LVG ist nicht betroffen.Von Betriebsbeginn ab etwa 3 Uhr bis voraussichtlich Betriebsende bleiben alle Busse der Stadtwerke Lübeck Mobil im Depot. Auch der "On-Demand-Service Lümo" steht während des Warnstreiks nicht zur Verfügung.
Nicht betroffen und planmäßig unterwegs sind die Linien der Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft (LVG) 30, 31, 33, 34, 35, 38, 40 und 50. Auch die Linien aus den Nachbarkreisen, wie Autokraft, sind unterwegs.
Auch der Fährbetrieb wird bestreikt, einschließlich der Norderfähre. Für Fußgänger und Radfahrer besteht jedoch stündlich zur vollen Stunde eine Überfahrtmöglichkeit an der Hauptfähre zum Priwall und zurück. Die Versorgung im Notfall bleibt ebenfalls gewährleistet: Rettungsdienste, wie Krankenwagen und Feuerwehr, können den Priwall weiterhin erreichen.
Die Service-Center in Travemünde sowie am ZOB Lübeck bleiben während des Warnstreiks geschlossen.
"Wir bedauern die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten und bitten alle Fahrgäste um Verständnis", so Tim Krawczyk, Sprecher der Stadtwerke Lübeck.

Die Priwallfähre fährt stündlich für Fußgänger und Radfahrer. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv
Text-Nummer: 177551 Autor: Stadtwerke/red. vom 30.01.2026 um 12.55 Uhr
