Überlandleitung: CDU akzeptiert die überarbeitete Planung
Lübeck: „Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, muss für einen schnellen Bau der sogenannten ‚Elbe-Lübeck-Leitung‘ sein“, so Christopher Lötsch, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion, in einer Mitteilung.Wir veröffentlichen die Mitteilung der CDU im Wortlaut:
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Diese neue Stromtrasse soll das Umspannwerk Stockelsdorf mit dem Standort Krümmel bei Geesthacht verbinden und so ausreichende Netzkapazitäten für regenerativ erzeugten Strom bieten. Dass für eine klimaschonende Energieversorgung vorhandene Bäume gefällt werden müssen, ist schwer zu ertragen. Doch die Stromtrasse nicht zu bauen oder auch nur in die ferne Zukunft zu verschieben, ist keine Alternative. Ebenso ist es keine Alternative, den Kopf in den Sand zu stecken und zu versäumen, rechtzeitig als Hansestadt Lübeck eine Stellungnahme abzugeben.
Da bisher nicht die Verfügbarkeit der Grundstücksflächen für eine nördliche Umgehung des
Bartelsholzes geprüft wurde, beziehungsweise gesichert wurde, verbleibt nur die Bedenken zurückzustellen.
Die CDU-Fraktion der Lübecker Bürgerschaft akzeptiert daher die überarbeitete Planung, die höhere Masten vorsieht. So kann gewährleistet werden, dass nicht dauerhaft eine Schneise entsteht, sondern dass der Wald nach dem Errichten der Stromtrasse wieder geschlossen werden kann. Der Eingriff in die Waldfläche wird somit erheblich minimiert.
Für den Fall, dass sich im weiteren Verfahren noch eine Möglichkeit der Nordumgehung bieten sollte, wurde der Bürgermeister beauftragt, Gespräche mit den Eigentümern der benötigten Flächen zu führen, um ein Einvernehmen zu erzielen.
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Die Stromtrasse nicht zu bauen oder auch nur in die ferne Zukunft zu verschieben, ist keine Alternative, argumentiert die CDU. Foto: Archiv
Text-Nummer: 177584 Autor: CDU/red. vom 02.02.2026 um 11.26 Uhr
