1600 Busfahrer demonstrierten in Lübeck

Lübeck: Am Montag war ein Warnstreik im Öffentlichen Personennahverkehr angekündigt. Zentraler Ort war dabei Lübeck. Busfahrer aus ganz Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kamen in die Stadt, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

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Die Busfahrer trafen sich am Gewerkschaftshaus neben dem Holstentor. Von dort startete gegen 10 Uhr ein Demonstrationszug über die Stadtgrabenbrücke und die Fackenburger Allee. Nach Schätzung der Polizei gab es rund 1600 Teilnehmer. Dadurch kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen. Durch den Streik der Busfahrer waren mehr Autos in Lübeck unterwegs, zu größeren Problemen kam es nach Angaben der Polizei aber nicht.

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Die Busfahrer fordern vor allem überwiegend eine Erhöhung von Zuschlägen, Prämien und eine Anhebung des Weihnachtsgeldes auf 100 Prozent. Außerdem sollen die Kriterien für die Eingruppierung überprüft werden. Nach Angaben der Kommunalen Arbeitgeberverbände würden sich die Kosten damit um zehn Prozent erhöhen.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 18. Februar 2026 in Lübeck statt.

Rund 1600 Busfahrer beteiligten sich an dem Demonstrationszug. Fotos: STE

Rund 1600 Busfahrer beteiligten sich an dem Demonstrationszug. Fotos: STE


Text-Nummer: 177601   Autor: VG   vom 02.02.2026 um 15.22 Uhr

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