Ausstellung von Shilpa Gupta wird verlängert
Lübeck - Innenstadt: Die Ausstellung „Shilpa Gupta. we last met in the mirror“ in der Lübecker Kunsthalle St. Annen wird bis zum 5. April 2026 verlängert. Ausschlaggebend für die Verlängerung ist die durchweg positive regionale und überregionale Resonanz auf die Ausstellung.Die vielschichtigen Installationen, Klang-, Text- und Bildarbeiten stoßen auf großes Interesse und regen Besucher dazu an, eigene Erfahrungen im Spiegel globaler Entwicklungen zu reflektieren. Aufgrund der beachtlichen Resonanz werden nun auch einige ausgewählte Werke aus der Ausstellung in Berlin im „Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart“ gezeigt.
„Vor dem Hintergrund aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen erweist sich die Ausstellung als besonders relevant. Guptas Arbeiten zu Themen wie Grenzen, Zensur, Machtstrukturen, Sprache und kollektiver Verantwortung eröffnen Räume für Reflexion und Austausch und werden von vielen Besucher:innen als eindringlich, berührend und hochaktuell beschrieben. Die Verlängerung bietet die Möglichkeit, diese Auseinandersetzung weiterzuführen und der Ausstellung mehr Zeit im öffentlichen Diskurs einzuräumen“, so Noura Dirani, Direktorin der Kunsthalle St. Annen.
Die 1976 in Mumbai geborene indische Künstlerin Shilpa Gupta erhielt im September vergangenen Jahres den mit 25.000 Euro sowie einer Einzelausstellung dotierten Possehl-Preis für Internationale Kunst 2025. Die Ausstellung „Shilpa Gupta. we last met in the mirror“ wurde am 27. September 2025 im Beisein der Künstlerin eröffnet.

Die aktuelle Ausstellung in St. Annen wird bis April verlängert.
Text-Nummer: 177675 Autor: Museen vom 05.02.2026 um 14.57 Uhr
