Podiums-Diskussion über soziale Gerechtigkeit
Lübeck - Innenstadt: Am Dienstag, 17. Februar 2026, um 18 Uhr laden der DGB und das Willy-Brandt-Haus Lübeck zu einer Podiumsdiskussion über die Ungleichverteilung von Einkommen, Vermögen und Lebenschancen in Deutschland ein. Soziologin Nicole Mayer-Ahuja, stellt ihr Buch „Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann“ (C.H. Beck 2025) vor.Weiter diskutieren Melanie Meyer, DGB-Region SH-Südost, Pia Steinrücke, Senatorin für Wirtschaft und Soziales der Hansestadt Lübeck, und Henning Großkreutz, IG Metall Lübeck-Wismar.
Die da oben, wir hier unten – in dieser griffigen Formel kommt das Grundgefühl einer neuen Klassengesellschaft zum Ausdruck, in der Solidarität ein Fremdwort zu sein scheint. Nicole Mayer-Ahuja zeigt in ihrem Buch, wie sich Arbeit im Kapitalismus der Gegenwart verändert, wie Spaltungslinien zwischen Lohnabhängigen vertieft werden – und wo Potenziale liegen, um Unterschiedlichkeit und Konkurrenz zu überwinden und für gemeinsame Interessen einzutreten. Im Podiumsgespräch geht es auch um die Frage, ob aus Angst vor wirtschaftlicher Rezession der Druck auf Beschäftigte zunimmt oder ob doch noch ein Aufbruch in eine gerechtere Gesellschaft möglich ist.
Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann
Lesung und Diskussion mit Nicole Mayer-Ahuja
Dienstag, 17. Februar 2026, 18:00 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Königstraße 21, 23552 Lübeck
Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich unter 0451/122-4250, veranstaltungen-luebeck@willy-brandt.de

Soziologin Nicole Mayer-Ahuja stellt ihr Buch „Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann“ vor. Foto: Sheela Ahuja
Text-Nummer: 177690 Autor: Veranstalter/red. vom 14.02.2026 um 12.12 Uhr
