Gemeinsam für mehr Sicherheit unter Wasser

Lübeck: Archiv - 07.02.2026, 17.26 Uhr: Viele Institutionen haben Taucher im Einsatz, die auf ihre jeweiligen Aufgaben spezialisiert sind. Es gibt aber auch Fälle, bei denen Zusammenarbeit gefragt ist. So wurde in den letzten Wochen an der Nordermole in Travemünde eine Mörsergranate entdeckt. Ein Fall für Feuerwehr, Polizei und Kampfmittelräumdienst. Mit einem Seminar am Samstag wurde die Zusammenarbeit verbessert.

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Seit 19 Jahren veranstaltet die Berufsfeuerwehr Lübeck jedes Jahr das Taucher-Seminar für ganz Schleswig-Holstein. An diesem Wochenende fand das Treffen beim DRK im Herrendamm statt. Neben der Lübecker Berufsfeuerwehr waren auch die FF Itzehoe, die DRK-Wasserwacht, die DLRG, die JUH-Tauchergruppe aus Eutin, der ASB aus Kiel, die Rettungshundestaffel SH-Ost, die Taucher der Bundespolizeiakademie, ein Forschungstaucher und die Unterwasserarchäologin der Hansestadt Lübeck dabei.

Dabei gibt es reichlich Themen für die Arbeit unter Wasser. So können die Rettungstaucher Tipps zur Versorgung von Verletzten geben. Aber wie geht man vor, wenn ein Sprengsatz unter Wasser gefunden wird? Was ist zu beachten, wenn man archäologische Gegenstände findet? Aber auch das Verhalten an möglichen Tatorten oder bei Beweismitteln stand im Mittelpunkt.

"Schwerpunkt heute waren die Themen der Polizei"; sagt Organisator Ingo Münstermann, Taucher der Lübecker Berufsfeuerwehr. In den vergangenen Jahren standen die Rettung und Ortung, zum Beispiel mit Sonar, auf dem Programm.

Die Veranstaltung konnte ungestört stattfinden. Im Laufe des Samstages ist in Lübeck niemand ins Eis gebrochen, der die Hilfe der Taucher benötigt hätte.

Rund 30 Taucher tauschten sich am Samstag in Lübeck aus. Fotos: Oliver Klink

Rund 30 Taucher tauschten sich am Samstag in Lübeck aus. Fotos: Oliver Klink


Text-Nummer: 177706   Autor: OK/red.   vom 07.02.2026 um 17.26 Uhr

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