Widerstand: Jetzt für den Ideen-Wettbewerb bewerben
Lübeck: Die Fachstelle Erinnerungskultur im Kulturbüro der Hansestadt Lübeck sucht nach künstlerischen Vermittlungsprojekten mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahren zum Thema „Widerstand“. Dafür ruft sie einen Ideenwettbewerb für Kulturvermittler und pädagogisch arbeitende Kulturakteure aus. Bis zu drei Projektideen können mit je maximal 5.000 Euro ausgezeichnet werden.Den Gewinnern winkt ein Werkvertrag zur Durchführung ihres Projektes. Die Ergebnisse der Projekte sollen während der temporären Geschichtswerkstatt „Pop-up-Zelt.LAB“ vom 21. September bis 11. Oktober 2026 einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Die Ausschreibung ist offen für Einreichungen von Vermittlungsprojekten aus allen künstlerischen Sparten. Im Zentrum soll eine Auseinandersetzung mit dem Thema „Widerstand“ stehen. Möglich ist sowohl eine allgemeine Annäherung an das Thema als auch eine vertiefte Beschäftigung mit einer konkreten historischen oder aktuellen Widerstandsform, zum Beispiel mit Widerstandsgruppen im Nationalsozialismus, antikolonialen Befreiungskämpfen oder aktuellen Protest- und Widerstandsbewegungen.
Senatorin Monika Frank erklärt: „In der Geschichtswerkstatt Pop-up Zeit.LAB 2026 bieten wir den Lübecker Bürgern Raum für Dialog über den Umgang mit der jüngsten Geschichte unserer Stadt und probieren neue erinnerungskulturelle Formate aus. Mit dem Ideenwettbewerb fördern wir künstlerische Projekte, die Jugendliche aktiv am kreativen Prozess der Projektgestaltung beteiligen. Wir sind gespannt darauf, welche Perspektiven sie zum komplexen Thema „Widerstand“ entwickeln.“
Die Auswahl der Gewinnerprojekte erfolgt über ein Juryverfahren. Einsendeschluss ist der 29. März 2026. Alle Informationen wie den Ausschreibungstext und die Teilnahmebedingungen sind online abrufbar unter www.luebeck.de.
Zum Träger der Ausschreibung:
Die Fachstelle Erinnerungskultur im Kulturbüro der Hansestadt Lübeck berät, koordiniert und vernetzt die erinnerungskulturelle Arbeit von lokalen Akteuren. Mit eigenen Veranstaltungen setzt sie Impulse für eine nachhaltige Entwicklung der Erinnerungskultur mit dem Anspruch, Demokratie im Heute zu stärken.

Bis zu drei Projektideen können mit je maximal 5.000 Euro ausgezeichnet werden. Foto: HL
Text-Nummer: 177855 Autor: Presseamt/red. vom 21.02.2026 um 14.31 Uhr
